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Der Kuchenbäcker

ein Mann, der nicht nur backen kann...

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Rum Brownies – schokoladig verführt

Brownies sind aus der Backstube ja gar nicht mehr wegzudenken. Und wenn es stürmt und regnet, es draußen abkühlt, dann ruft der Backofen. Also habe ich spontan Freunde eingeladen und sie mit leckerem Backwerk geködert.

Für den Teig:
125g Butter
1 Pck Bourbon Vanille Zucker
3 Eier
1/2 gestr. TL Natron
150g Mehl
100g Creme fraiche
1/2 Röhrchen Rumaroma
1 gestr TL Backpulver
125g brauner Zucker
200g Zartbitterschokolade
Für den Überzug.
50g Creme fraiche
150g Zartbitterschokolade
50g gehackte Cashewkerne

1. Zuerst wird die Schokolade grob gehackt und mit Butter unter rühren in einem kleinen Topf geschmolzen.
Die flüssige Schoko-Butter-Mischung gebt Ihr nun in eine Rührschüssel und lasst sie etwas abkühlen.

2. Dann gebt ihr nach und nach Zucker, Vanille-Zucker, Salz und Aroma hinzu und rührt alles mit dem Handrührgerät bis Ihr eine gebundene Masse bekommt.

3. Nun werden die Eier nacheinander eingerührt und das Creme Fraiche untergerührt.

4. Das Mehl mischt Ihr gut mit dem Backpulver und dem Natron und rührt es ebenfalls unter die Masse.

5. Nun kommt Cynthia Barcomi’s tolle Brownieform wieder zum Einsatz. Ihr könnt aber auch einen Backrahmen verwenden. Den Teig füllt Ihr in die gefettete Form und streicht ihn glatt.

6. Im vorgeheizten Backofen wird das Ganze bei 180 Grad Ober-/Unterhitze etwa 25 Minuten gebacken.

7. Den Brownie-Kuchen in der Form erkalten lassen.

8. Für den Überzug, schmelzt Ihr die Schokolade im Wasserbad und lasst sie kurz abkühlen, bevor das Creme Fraiche untergerührt wird.

9. Den Guss streicht Ihr auf den Kuchen, hackt die Cashewkerne grob und verteilt sie großzügig auf dem Kuchen.

10. Vor dem Servieren schneidet Ihr etwa 5×5 cm große Stücke.

Die Brownies sind super fluffig und schmecken verführerisch gut. Wenn Ihr Eure Freunde oder Arbeitskollegen mal mit einer süßen Leckerei überraschen wollt, dann kann ich Euch diese Brownies nur empfehlen.

Käsekuchen gestreift – Hommage an die Hummel (Hummelkuchen)

Braucht man immer einen Grund um einen Kuchen zu backen? Die Antwort ist ganz klar NEIN. Aber wenn es einen Anlass gibt, dann ist es doch noch schöner.

Als mir ein Bekannter berichtete, dass er zu einer Fortbildung in meiner alten Heimat fährt, dachte ich mir ich bitte ihn um einen klitzekleinen Gefallen. Ich hab gefragt ob er mir Stuten mitbringen kann. Nein, keine Pferde, sondern dieses süße Weißbrot, welches ich als Kind schon so mochte. Vergleichbar mit Brioche. Lecker mit Butter und Konfitüre. In Hessen gibt es das leider nicht und da es schon so lange her ist, dass ich welchen gegessen habe, kam die Gelegenheit recht.

Als Dankeschön, habe ich ihm dann einen Hummelkuchen gebacken.

Für den Boden:
1 Pck Bourbon-Vanille Zucker
75g Zucker
50g weiche Butter
1/2 gerstr. TL Backpulver
175g Mehl
1 Ei
Mandelmasse:
100g Schlagsahne
30g Zucker
1 Pck Bourbon-Vanille Zucker
30g Butter
200g gehobelte Mandeln
3 EL Honig
50g Zartbitterschokolade
Quarkmasse:
3 Eier
1 Pck geriebene Zitronenschale
100g Zucker
1 Pr. Salz
1 Pck Pudding-Pulver Vanille
500g Speisequark Magerstufe
250g Mascarpone

1. Es handelt sich bei dem Teig um einen Streuselteig. Zunächst vermischt Ihr Mehl und Backpulver. Dann fügt Ihr die übrigen Teigzutaten hinzu und bereitet daraus Streusel.

2. Die Streusel gebt Ihr in eine gefettete Sprinform oder Ihr nehmt wie ich eine Kastenform (Brownieform). Die Streusel gleichmässig verteilen und mit einem Löffelrücken andrücken.

3. Nun wird die Mandelmasse zubereitet. Zuerst wird die Schokolade grob gehackt. Butter, Zucker, Vanillezucker, Sahne und Honig werden in einen kleinen Topf gegeben und unter umrühren kurz aufgekocht. Dann gebt Ihr die Mandeln dazu und kocht das Ganze etwa zwei Minuten weiter, wieder unter ständigem Umrühren, damit nichts am Topfboden anbrennt.

4. Nun füllt Ihr die eine Hälfte der Mandelmasse in eine Schüssel. Zu der anderen im Topf verbleibenden Hälfte gebt Ihr die gehackte Schokolade und rührt so lange weiter bis sie vollständig geschmolzen ist.
Beide Mandelmassen etwas auskühlen lassen.

5. Für die Quarkmasse gebt Ihr alle Zutaten in eine Rührschüssel und verarbeitet die mit dem Handrührgerät zu einer glatten Masse.

6. Die fertige Quarkmasse wird nun in die Form über den Boden gegeben, gleichmässig verteilt und glatt gestrichen. Dann verteilt Ihr im Wechsel die Mandelmassen streifenförmig auf der Quarkmasse. Weil die hellen und dunklen Streifen an die einer Hummel erinnern, nennt man den Kuchen Hummelkuchen.

7. Das Ganze backt Ihr nun im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-Unterhitze im unteren Ofendrittel etwa 55 Minuten. Schaut regelmässig nach, sollte die Mandeldecke zu dunkel werden, deckt Ihr sie mit Backpapier ab.

Wer Käsekuchen mag, wird diese Variante lieben!

{book review} Die Einkoch Bibel

Ulrich Jakob Zeni ist in meinen Augen der Meister des Einkochens. Das Buch, erschienen im Löwenzahn Verlag, beinhaltet sage und schreibe 350 Rezepte für Marmeladen, Gelees, Chutneys, Säfte und Co. die einkochbibel1In der Einleitung weiht der Autor den Leser in die Geheimnisse und die Kunst des Einmachens ein und läßt dabei nichts aus, was man unbedingt beachten und wissen muss. Auf den ersten 40 Seiten beschreibt er Themen wie Rohstoffe und deren Qualität und Auswahl, die richtigen Behältnisse, wie Gläser und Falschen, sowie deren Verschlüsse, Abfüllung, Lagerung und Haltbarkeit. Man erfährt alles über Zucker und Zuckerarten, Kandieren und Trocknen sowie lernt allerhand Nützliches über die Herstellung von Sirup und Liköre zum Beispiel. die einkochbibel494 verschiendene Gemüsesorten, Früchte und Kräuter sind das Ausgangsmaterial aus denen der Autor unfassbar viele Leckereien herstellt, die der Leser dank dieses Buches auch in der heimischen Küche nachmachen kann. Begleitet werden die Rezepte von nützlichen Tipps zur Herstellung, Lagerung oder Besonderheiten zum Ausgangsprodukt.die einkochbibel3Für mich gehört dieses Buch zu den Standardwerken, die man haben muss, wenn man selbst gern einlegt, einkocht oder ansetzt. Letzteres auf Sirups und Liköre bezogen natürlich. die einkochbibel2Das Buch beinhaltet soviele verschiendene Rezepte, dass ich ewig damit beschäftigt wäre alles aufzuzählen, aber ich kann Euch versichern, das Buch ist Gold wert. Denn es gibt nichts was es nicht gibt. Selbst wer selbstgemachte Geschenke aus der Küche sucht, wird hier das passende finden.

 

Titel: Die Einkoch Bibel

Verlag: Löwenzahn

ISBN: 978-3-7066-2510-4

Preis: 24,90 €

A peachy Pie – Pfirsich Pie

Wie schon an anderer Stelle geschrieben, ist es immer eine Freude über den Wochenmarkt zu schlendern oder durch die Frankfurter Kleinmarkthalle, sich an den Obstständen inspirieren zu lassen.

An den reifen, herrlich duftenden Pfirsichen konnte ich einfach nicht vorbeigehen. Sie forderten mich förmlich dazu auf, ja sie wollten unbedingt zu einem köstlichen, saftigen Peach Pie verarbeitet werden.

Für diese Schlemmerei braucht Ihr:
Für den Teig:
330g Mehl
1 Prise Salz
20g Zucker
75g Margarine
75g Palmin Soft
4-8 EL kaltes Wasser
Für die Füllung:
1kg frische Pfirsiche
1 EL Zitronensaft
2 EL Amaretto
80g brauner Zucker
1EL Speisestärke
Zum Bestreichen:
1 Ei
brauner Zucker
1. Aus Mehl, Zucker, Salz, Wasser und dem Fett bereitet Ihr einen glatten Mürbeteig zu. Dieser wird in Klarsichtfolie eingewickelt und etwas 30 Minuten zum Ruhenlassen in den Kühlschrank gelegt.
2. Die Pfirsiche werden nun gewaschen und in schmale Spalten geschnitten. 
3. Die Pfirsichspalten gebt Ihr in eine große Schüssel und fügt Zitronensaft, Amaretto, Zucker und Speisestärke hinzu. Alles gut vermengen und eine Weile ziehen lassen.
4. Wenn der Teig im Kühlschrank geruht hat, teilt Ihr 1/3 des Teiges ab für den Deckel oder das Gittermuster.
5. Den Rest des Teiges rollt ihr auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus und legt eine Pieform (ca 24cm) damit aus, sodass ein ausreichend hoher Rand stehen bleibt.
6. Nun gebt Ihr die Pfirsichmischung dazu. Ich habe den ausgetretenen Saft nicht vollständig dazugegeben, sonst wäre der Pie wahrscheinlich zu sehr durchgeweicht. 
7. Den restlichen Teig nun kreisförmig ausrollen. Ihr könnt den Pie komplett abdecken, ich habe ihn in Streifen geschnitten und gitterförmig darüber gelegt und am Rand festgedrückt.
8. Den Teig oben mit verquirltem Ei bestreichen und mit braunem Zucker bestreuen.
9. Im vorgeheizten Backofen wird der Pie nun bei 180 Grad Ober-/Unterhitze etwa 45-50 Minuten gebacken.
10. Wenn der Pie ganz abgekühlt ist, könnt Ihr ihn anschneiden.
Dieser Pie ist einfach unwiderstehlich und schmeckt besonders im Sommer. Lecker saftig und fruchtig. Und er duftet herrlich.

Kokosmakronen – knusprig und saftig zugleich

Zu diesen Kokosmakronen wurde ich inspiriert durch ein Buch, welches ich Euch demnächst vorstellen möchte.

Kokosmakronen sind eigentlich auf vielen Plätzchentellern zu finden. Es braucht nicht viel und wenn man ein paar kleine Tipps befolgt, werden sie außen schön knusprig und innen herrlich zart.

Ihr braucht:
3 Eiweiß (Gr M)
150g Zucker
1 Prise Salz
2 TL Honig
150g Kokosraspel
1-2 Tropfen Vanillearoma
Schokolade für die Garnierung
1. Im Grunde ist nicht viel zu machen. Ihr mischt das Eiweiß (ja, ungeschlagen), den Zucker, das Salz, den Honig und die Kokosraspel und erhitzt die Masse in einem großen Topf bei mittlerer Hitze. Ihr müßt die Masse unbedingt immer umrühren, damit nichts am Boden anbrennt. So lange rühren, bis sich alle Zutaten gut aufgelöst haben und die Rohmasse am Boden haften bleibt. Vergleichbar wie bei einem Brandteig.
2. Wenn die Masse soweit fertig ist, vom Herd nehmen und Vanille-Aroma dazugeben. Dann muss die Masse auskühlen.
3. Nun nimmt man einen großen Löffel, sticht Portionen ab und formt Makronen daraus.
4. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech, werden die Makronen im vorgeheizten Backofen bei 150 Grad Ober-/Unterhitze, gebacken. Hier eine Backzeit anzugeben ist recht schwierig, da jeder Ofen unterschiedlich ist. Ich hatte sie verhältnismäßig lange im Ofen, bei anderen sind sie schon nach 15 Minuten fertig. Am besten nehmt Ihr Euch die Zeit und bleibt dabei und nehmt sie raus wenn sie festgeworden sind und goldbraun. 
5. Wenn die Makronen fertig sind, lasst sie auf dem Blech auskühlen bevor Ihr sie abnehmt, sonst brechen sie oder kleben am Blech fest. Also geduldig sein und warten bis sie kalt sind. Dann könnt Ihr sie noch in Schokolade tauchen und ihnen einen Schokoboden verpassen, das sieht nicht nur fein aus, sondern die Kombination von Kokosmakrone und Zartbitterschokolade schmeckt auch sehr lecker.

{book review} Whoopie Pies

Hannah Miles präsentiert auf 64 Seiten freche Törtchen aus Keks und Creme. Whoopie Pies, oder Whoopies, gehören in jedem Fall zu den Trendgebäcken heutzutage und sollten auf keinem Party-Buffet fehlen. Und dieses Buch, im Thorbeke Verlag erschienen, widmet sich einzig und allein dieser süßen Leckerei.whoopie pies1Nach ein paar Hinweisen und einer kurzen Einführung entführt uns Hannah Miles in de Welt der Whoopies. Ob „Klassiker“ aus Schokokeks und Marshmallow Fluff Füllung oder Vanilletraum, für jeden Geschmack ist was dabei. whoopie pies2Aber auch Mokkatörtchen und Whoopies mit Pekannüssen, Früchten oder in Kürbisoptik, die Vielfalt der Möglichkeiten scheint schier unbegrenzt. Selbst Lebkuchen Whoopies zur Weihnachtszeit oder ein gigantischer Geburtstags Whoopie Pie lassen einen nicht lang zögern sie unbedingt und sofort nachbacken zu wollen.whoopie pies3Natürlich dürfen bei der Engländerin Miles auch Red Velvet Whoopies nicht fehlen. Ich bin im Whoopie Fieber. Ihr auch?

 

Titel: Whoopie Pies

Verlag: Thorbeke

ISBN: 978-3-7995-0233-7

Preis: 12,99 €

Baking with friends: Mohn-Kirsch-Muffins

Viele meiner Freunde lesen begeistert den Kuchenbäcker-Blog. Sie sind auch diejenigen, die die Leckereien regelmäßig probieren und vertilgen.

Ich weiß gar nicht mehr genau, wer von uns auf die Idee gekommen ist, ob es mein Freund Tom war oder ich, mal zusammen was zu Backen. Aber die Idee hat uns gefallen und wir haben einen gemeinsamen Backabend verabredet.

Gestern war es soweit. Aber was backen wir? Tom hat sich was fruchtiges gewünscht. Ich dachte zunächst an was erdbeeriges, dann ist es aber doch was ganz anderes geworden.

In der Frankfurter Kleinmarkthalle habe ich mich dann auf die Suche nach dem passenden Obst gemacht und mich von den bunten Ständen inspirieren lassen. Ich liebe es durch die Kleinmarkthalle zu schlendern, hier mal was zum probieren angeboten zu bekommen und dort mal was. Die freundliche Obstverkäuferin hat mir diverse Früchtchen zum Kosten in die Hand gedrückt. Und die Kirschen haben es mir dann angetan. Gut: Ich nehme die Kirschen.

Jetzt nur noch ne fixe Idee, was wir daraus zaubern können…

Als mir im Backregal des Supermarkts Dr. Oetker’s Mohnback ins Auge sprang, kam mir die Idee: Mohn-Kirsch-Muffins. Lecker-mohnig, kirschig-frisch.

Ihr braucht:
1 Pck Dr. Oetker Mohn Back 
(hat den Vorteil, dass Ihr den Mohn direkt verarbieten könnt und nicht einweichen müsst) 
2 Eier
50g Zucker
1 TL Dr. Oetker Bourbon-Vanillezucker
50ml Öl
250g Mehl
2 TL Backpulver
1 Mspsp Salz
50ml Milch
250g Kirschen
1. Das Mohn Back wird zusammen mit dem Öl, den beiden Eiern, dem Zucker und Vanillezucker in eine große Schüssel gegeben und kräftig mit dem Handrührgerät vermischt.
2. Dann werden Mehl und Backpulver gut miteinander vermischt und in die Mohnmasse gesiebt. Alles mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verarbeiten.
3. Zum Schluss werden die entsteinten Kirschen untergehoben.
Wie macht man seine Freunde glücklich? Indem man sie vom Teig naschen läßt! 
4. Der Teig, bzw. das was davon übrig ist wird gleichmäßig in Muffinförmchen gefüllt. Der Teig, wenn sich niemand daran vergriffen hat, reicht für 12 Muffins.
5. Im vorgeheizten Backofen werden die Muffins bei 180 Grad etwa 20 Minuten gebacken.
6. Abkühlen lassen und frisch servieren.

Sehen die nicht zum Anbeißen aus? Dreimal dürft Ihr raten, wie die dem Tom geschmeckt haben.

Ob mit der Hand oder aufgespießt, LECKER!

 Nicht zuviel versprochen: lecker-mohnig, kirschig frisch… und ratz fatz waren die verputzt.

Seid Ihr neugierig, was Tom und ich noch gezaubert haben? Ich habe nicht nur Kirschen gekauft…..

lasst Euch überraschen….. die Tage mehr!

{book review} Die Koch- und Backbücher von Olga Farca

Vor einiger Zeit bin ich durch eine Internetsuche auf einen kleinen Verlag gestoßen, den Farca Verlag und somit auf die Koch- und Backbücher von Olag Farca.

Neben den hippen und modernen Leckereien, liebe ich vor allem auch traditionelles Gebäck. Deshalb möchte ich Euch heute die Bücher von Frau Farca vorstellen, denn hier bleibt kein Wunsch offen.

Die Titel sprechen für sich selbst und versprechen nicht nur köstliches sondern sie bieten es auch und laden zu einer kulinarischen Reise durch das Banat ein, eine historische Region, in Mitteleuropa, die heute in den Staaten Rumänien, Serbien und Ungarn liegt.

Nun aber zu den Büchern:

Das Koch- und Backbuch meiner Mutter – Kulinarische Köstlichkeiten aus dem Banat Band 1

Kuchen, Torten und Gebäck – Kulinarische Köstlichkeiten aus dem Banat Band 2

Kleine Köstlichkeiten .  Gebäck, Kuchen, Konfekt

Zunächst einmal zum „Koch- und Backbuch meiner Mutter“

Was mir ganz besonders an diesem Buch gefällt, ist die Einleitung mit interessanten Informationen über die Einwanderung in das Banat, das Leben und den Schlachttag. Mich begeistert es, mehr über Traditionen und Hintergründe zu erfahren. Oft kommt gerade das, in Büchern über fremde Küchen und Backstuben zu kurz oder fällt gar ganz weg. Damit heben sich die Bücher von Frau Farca deutlich ab von der Masse.

Der erste Band der Reihe „Kulinarische Köstlichkeiten aus dem Banat“ wartet mit herzhaften Köstlichkeiten auf, wie Rindfleichpastete, Bratwursttorte, Tschorba, Salzstangen oder gefüllte „Maus“ im Netz. Keine Sorge, man muss nicht auf Mäusejagd gehen, es handelt sich um ein Gericht mit Schweinehackfleisch. Ich kannte es bisher noch nicht und muss gestehen, die Rezepte dieses Buches überraschten mich und machten Lust, die vielen bislang noch unbekannten Speisen auszuprobieren.

Nun bin ich aber der Kuchenbäcker und will mich natürlich mehr über die süßen Köstlichkeiten auslassen. Das Buch beschreibt die Herstellung von Pralinen und Konfekt, wie Feigen-Busserl, Quittenkäse (nein kein echter Käse) oder Stollwerck-Karamellen. Und dazu eine Vielzahl klassischer traditioneller Gebäcke, wie Kekse, Kuchen und Torten: Strudel, Eclairs, Apfelkuchen, Rehrücken, Rotweinkuchen, Jäger-Schnitten, Donauwellen, um nur einige zu nennen.

Kulinarische Köstlichkeiten aus dem Banat Band 2 – Kuchen, Torten und Gebäck

Auch dieses Buch gibt spannende Einblicke in das Banat und das Leben der Menschen dort: Wie wird dort gelebt, gefeiert und gebacken.

Köstliche Blechkuchen, traumhafte Torten und Kleingebäck findet man in diesem Werk: Balaton-Schnitten, Gedrehte Nußkipferl, Quark-Pogatschen, Stanitzel, Walnuss-Roulade, Indianer-Krapfen und viele viele weitere Klassiker aus der traditionellen Backstube.

Kleine Köstlichkeiten – Gebäck, Kuchen, Konfekt

In diesem Buch widmet sich Frau Farca voll und ganz der Zuckerbäckerei. Die Kleingebäcke lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen: Eisenbahner, Apfeltascherl, Walnuss-Nougat-Täschchen,Oblatenschnitten, Pariser-Schnitten, Polsterzipfel, verführerische Obst- und Blechkuchen.

Ein Highlight in diesem Buch ist definitiv das ausführliche Kapitel Pralinen und Konfekt. Die detaillierte Einleitung gibt wertvolle Tipps, beschreibt die Fondantherstellung und erklärt auch wie man Zuckersirup herstellt.

Hier findet man Rezepte für Türkischen Honig, Bananen-Schokoldaen Fudge, hausgemachte Schokolade, türkisches Konfekt, Schaumkonfekt oder Quittenbrot von Großmama.Oder schonmal was von Gisela-Würfeln gehört?

Dieses Buch ist ein MUST HAVE für alle Schleckermäuler.

Allgemeines über Layout und Aufmachung:

Das Design und Layout unterscheidet sich bei den Büchern nicht. Es ist schlicht gehalten und erinnert mich an die Backbücher meine Mutter aus den 70er und 80er Jahren. Ich bin ein großer Fan dieser schlichten Aufmachung, es muss nicht immer Hochglanz und stylisch sein. Die Köstlichkeiten sind wunderschön in Szene gesetzt und machen direkt Appetit. Die Rezepte sind einfach und verständlich beschrieben und gelingen garantiert.

Hier kommt Ihr direkt auf die Webseite des Farca-Verlags. Dort könnt Ihr die Bücher zum Preis von je 19,50€ bestellen. Die Bücher sind jeden Cent wert und ich kann Euch nur ans Herz legen Euch gleich alle drei zuzulegen. Die Bücher dürfen in keinem Regal fehlen und wer diese Sammlung sein Eigen nennen kann, hat alles was das Kuchenbäcker-Herz begehrt.

 

{book review} Süße Liebe

Süße Liebe von Åsa Swanberg und Malou Holm, im Busse Seewald Verlag erschienen, trifft es auf den Punkt. Wer süßes Gebäck mag, wird dieses Buch und seine Rezepte lieben! Süße Liebe1Hier wird auf 160 Seiten nicht nur mit Liebe gebacken, sondern auch liebevoll dekoriert und verziert. Unterteilt ist das Buch in vier Rubriken: Schokolade, Weisses, Nüsse und Fruchtiges.

Süße Liebe2Ob Kuchen, Torten, Macarons, Whoopies, Brownies oder Cake Pops, in diesem Buch fehlt rein gar nichts. Die süßen Verführungen werden traumhaft schön von Malou in Szene gesetzt und abgelichtet. Süße Liebe3Die Rezepte von Åsa werden ausführlich und gut verständlich beschrieben und man bekommt direkt Lust draufloszubacken, wenn man die Köstlichkeiten sieht. Ihr findet Eiskekse, Vanillesandkuchen oder weiße Schokoladen-Marshmallow-Happen. Oder vielleicht Engelskekse gefällig? Langweilig sollen doch die andren. Süße Liebe4Die tollen Tipps, wie Ihr das Gebäck verzieren und aufhübschen könnt, machen Euch zum Helden jedes Kuchenbuffets, das sei gewiss.

Süße Liebe5Die Bäckerin verwendet unter anderem auch Zutaten, wie Glukosesirup oder Grünteepulver, welche man nicht so einfach im hiesigen Supermarkt bekommt. Aber, und das schätze ich an diesem Buch sehr, es wird am Ende in den Bezugshilfen aufgelistet, wo man die speiziellen Zutaten online bestellen kann. Damit hebt sich das Buch auch an dieser Stelle von anderen ab. Ich liebe Süße Liebe!

 

Titel: Süße Liebe

Verlag: Busse Seewald

ISBN: 978-3-7724-7356-2

Preis: 25,95 €

Bloggertreffen Rhein-Main…. to be continued….

Am Samstag, den 13. Juli war es soweit. Das erste Bloggertrefffen Rhein-Main hat im Kulturzentrum Hafen2 in Offenbach stattgefunden. Der Wettergott hat es gut mit uns gemeint und so konnten wir draußen sitzen, uns austauschen, klönen und fleißig Ideen und Pläne schmieden.

Als ich gegen kurz vor 12 im Hafen aufschlug, um Tisch und Banner aufzubauen, trudelten auch schon die ersten ein. Maja von My little Bakery und Coco von Ein Quäntchen Zucker. Nach und nach versammelten sich dann noch weitere Bloggerinnen.

Katha von Kathas Kuchenfieber
Cecile von Ceciles Cupcake Cafe
Steffi von Cuchikind
Meike von Ohne Kreativität ohne mich
Steffi von Dassis Dreamworld
Iris von Sch-a-nell

Dummerweise fiel das Treffen in die Sommerferien, so dass einige, die gerne gekommen wären, schon auf dem Weg in den Urlaub waren.

Die Idee war, dass jeder etwas Gebackenes mitbringt, dass man die Leckereien, des jeweils anderen auch mal kosten kann. Es gab eine leckere Aprikosentarte von Iris, Macarons von Maja, Oreo-Cheesecake-Muffins von Katha, Lemon Cake Pops von Coco, und Cupcakes von Meike, Steffi und Cecile, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen ließen. Steffi von Cuchikind hat sich eine Bloggertreffen Deko einfallen lassen und meinereiner hat Kaktus-Bonbons gemacht.

Es war toll, Blogger, die man sonst nur aus dem WWW kennt, mal live und in Farbe zu sehen und kennenzulernen. Man konnte sich austauschen und wir haben Ideen gesammelt und Pläne geschmiedet, was man in Zukunft so alles machen könnte. Ihr könnt gespannt sein liebe Zuckerschnuten!

Zum Abschluß gabs noch das obligatorische Gruppenbild. Es war toll mit Euch Mädels und ich freue mich schon auf’s nächste Mal!

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Ich bin Tobias. Ich backe, lache, lebe und liebe hier. Hier erwarten Dich Kuchen und Gebäck, gutes Essen, Delikatessen, Design und was einen kreativen Mann eben so interessiert. Mehr erfahren...

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