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Der Kuchenbäcker

ein Mann, der nicht nur backen kann...

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Rührkuchen

Erdbeer-Guglhupf

Clara von tastesheriff hat eine tolle Aktion mit dem Titel „Ich back’s mir“ gestartet. Jeden Monat gibts ein anderes Thema zu dem gebacken werden darf und soll. Im März ist das Thema Guglhupf und auch wenn der April quasi schon fast vor der Tür steht, mach ich da doch gerne mit.

Auf dem Markt bin ich gestern an frischen Erdbeeren vorbeigelaufen und der verführerisch erdbeerige Duft, der mir in die Nase stieg, zwang mich förmlich dazu sie mitzunehmen. Deshalb stand heute auf der sonntäglichen Kaffeetafel ein lecker-saftiger Erdbeer-Guglhupf.EGH1

Man nehme:

500g  frische Erdbeeren

6 Eier (Gr. M)

150g Zucker

2 Pck Vanillezucker

1 Pr Salz

125g Mehl

75g Speisestärke

3 TL Backin

75g gemahlene Mandeln

1. Zuerst werden die Erdbeeren geputzt und in Würfel geschnitten.

2. Zucker, Vanillin und Salz in einer Schüssel mischen. Dann die Eier trennen und das Eiweiß zusammen mit 6 EL kaltem Wasser steiff schlagen. Währenddessen die Zuckermischung einrieseln lassen.

3. Nun werden nacheinander die Eigelbe untergerührt und geschlagen, dass eine fluffige Eiercreme entsteht.

4. Das Mehl wird zusammen mit der Stärke und dem Backpulver in eine Schüssel gegeben, gut vermengt und dann über die Eiercreme gesiebt.

5. Die gemahlenen Mandeln dazugeben und kurz mit dem Handrührgerät verrühren.

6. Zu den gewürfelten Erdbeeren gibt man jetzt etwa 2 EL Mehl und vermengt das Ganze. Das Mehl nimmt einen Teil der Feuchtigkeit der Beeren auf. Vorsichtig unter den Teig heben.

7. Jetzt füllt man den Teig in eine gefettete und leicht bemehlte Guglhupf-Form und backt das Ganze im vorgeheizten Backofen bei ca 180 Grad Ober-/Unterhitze für 50 Minuten.

8. Den fertigen Guglhupf kurz in der Form ruhen lassen, danach auf ein Kuchenrost stürzen und dann vollständig abkühlen lassen. Vor dem Verzehr kann man ihn mit Puderzucker bestäuben.EGH3Leider verlieren die Erdbeeren beim Backen ihre schöne rote Farbe, was dem Geschmack aber natürlich keinen Abbruch tut.

Der Kuchen ist, durch die locker aufgeschlagene Eimasse schön fluffig, hat eine leicht nussige Note durch die Mandeln und schmeckt fruchtig erdbeerig. Ganz nach meinem Geschmack.

Marzipan Kuchen a la Homer – Wir machen Mundpropaganda!

„Der Kuchenbäcker knutscht – Lieb doch wen Du willst“

Wow – was für eine Überschrift. Den Kuchenbäcker knutschen – klar, bin dabei 😉

Hey zusammen,

der Kuchenbäcker ruft zum Bloggen – dat Pralinchen schreit natürlich prompt „HIER!“ – so bin ich nun mal 😉

Für alle, die mich noch nicht kennen: Praliné Surprise – der Name ist Programm. Ich quatsch wie mir die Leber gewachsen ist und frei von der Schokoschnute weg.

„Der Kuchenbäcker knutscht – Lieb doch wen Du willst“

Gerade ganz aktuell: Homosexualität = Angst und wen interessiert das eigentlich? Ein Fußballer outet sich nach seiner eigentlichen Karriere und wird hochgelobt – ganz toll… Aber dass in anderen Ländern immernoch Menschen um Ihr Leben bangen müssen, weil sie offen zeigen wollen, wen sie lieben finde ich persönlich eine Sauerei – und auch in Deutschland ist die Kluft zwischen „Na und?“ und „OMG!“ sehr breit… Reaktionen wie: „Warum sollte mich interessieren, wenn der mit dem und so…“ und dann schreiend wegrennen, wenn der eigene Sohn „beichtet“, dass er lieber Klaus liebt, statt Klaudia…

Aber ich quatsche und quatsche und quatsche und einige sind bestimmt schon vom Rechner weg oder hoffentlich bis hier her gescrollt 😉

Tobis Thema hat mich angesprochen – denn für die, die mich nicht pers. kennen: So ne kleine weibliche Ader hab ich auch 😉

Die Aufgabe von Tobi: Backt was zum Thema und macht ein Foto – gleichgeschlechtlich – denn schliesslich Backen wir diesmal gegen Homophobie!

Das schwierigste für mich war neben dem Basteln der Torte jemanden zum Knutschen zu finden… Nicht, weil ich unansehnlich bin, sondern mehr – naja, ich bin nich sooo der KontaktMensch… Zumindest nicht mit Frauen 😉 und ich konnte einfach nicht erreichen, dass mein Mann meinen ExMann knutscht… 😉

Und meine beiden Monster – klar, knutschen jederzeit und immer wieder, aber das hat im Netz immer so einen „komischen“ Beigeschmack – falls Ihr versteht, was ich meine…

Aaber – ich hab da ne Idee (bzw. mein Mann hatte das JFF in den Raum geworfen): Knutsch doch einfach Tina per Cam.

Gesagt – Fotografiert – gebastelt:001 Okee, ist nicht ganz das selbe, aber ich denke es kommt rüber, was wir Euch sagen wollen 😉

Aber ich habe nicht nur unsere Liebe und jedemenge Worte mitgebracht, sondern auch was zum Schnabulieren für Euch 😉

Was haltet Ihr von den Simpsons? Ich bin kein großer Fan – werde nur tgl. von meinen Männern dazu genötigt – aber ich liebe die Beziehung zwischen Didlidu-Flanders und D´oh-Homer 😀

Und keine Ahnung wieso, aber wie ich darüber nachdachte, was ich Euch denn leggares zaubern könnte, musste ich an einen grooooßen Donut denken – und an Homer, der Flanders knutscht 😀

Also habe ich meinen Mann genötigt, dass er bastelt – jetzt hasst er Fondant 😉

Aber ich war bei dem Projekt ja auch nicht untätig:

Erstmal die Suche nach der richtigen Form – nehme ich eine Springform und hab jedemenge verschnitt – oder was mach ich? Tina hatte dann die Idee: Du hast doch eine Form für Kuppeltorte – kannst die nicht nutzen?002Tadaa – fehlt nur noch das Rezept…

Ich wollte Marzipan – und wurde in einem ForenThread auf Chefkoch fündig. Angeblich passend für die Kuppelform, aber wohl nur für die Kleine und ich nutzte die Große – aber die Menge war dadurch genau richtig für mein Vorhaben: 003• 200g Marzipan, gewürfelt

• 5 Eier

• 85g Margarine

• 85g Zucker

• 1Pck. VanillinZucker

• 1 Prise Salz

==> Schön schaumig aufschlagen, bis sich der Marzipan (fast) komplett gelöst hat – Wer keine Küchenmaschine hat, braucht Elan und Geduld in den Armen 😉

Dann

• 180g Mehl

• 1Pck. Puddingpulver zum Kochen, Vanille

• 3TL Backpulver

mischen und zur Schaummasse geben. Kräftig unterschlagen und in die (gefettete und bemehlte) Backform geben – Deckel drauf

Bei 170°C (Ober/Unterhitze) 30 Minuten backen.004 005 006Den Kuchen nach ca. 10 Minuten aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen. Die Einbuchtung schaut nach oben.007 008Für den rosa Homer-Donut-Guss habe ich

• 100g Quark (war mal wieder kein Frischkäse im Hause…)

• 15g Zucker

• 1Pck. VanillinZucker

• 3-5 Umdrehungen aus der VanilleMühle

• 3TL Kirschsirup

• paar Tropfen rote Lebensmittelfarbe

miteinander glatt gerührt.009 010Diesen dann mit einem kleinen Glätter (Messer geht auch) auf dem oberen Rand des Kuchens verteilen, dabei ein wenig am äusseren Rand runter drücken, dass so schöne Wellen entstehen. Dann noch ein paar bunte Streusel drüber und fertig ist unser Marzipan-(mogel)Donut-Kuchen – ganz easy 😉011 012Ach ja, fast Homer und Ned vergessen 😀 – Unsere beiden Süßen kommen natürlich in die Mitte 😉017 016 015Tja, und damit verlasse ich Euch nun auch schon wieder – * knuddel * und * knutsch * – Liebt wen Ihr wollt!

Eure

Tina

(entschuldigt bitte die Qualität der Bilder… Technik wurde baden geschickt und ich musste auf alt umsteigen… * heul *)

 

Rüblitorte mit Kermit und Miss Piggy – Wir machen Mundpropaganda!

„Küss doch wen du willst!“ hat auch bei Cake the planet offene (Küchen-)Türen eingerannt!
Zunächst möchte ich mich gerne selber vorstellen. Mein Name ist Neele und ich habe im April 2013 all meinen Mut zusammen genommen und mich dazu entschlossen mit einer eigenen Facebook-Seite der Welt meine Back- und Kochkreationen zu zeigen. So entstand also „Cake the planet“. Ich liebe es stundenlang in der Küche zu stehen und eine Leckerei nach zwei anderen zu zaubern. 
Da ich Studentin bin bleibt meistens nur am Wochenende Zeit um zu backen, jedoch freuen sich meine Liebsten Zuhause dafür umso mehr, wenn ich von der Uni heimkehre und gleich in die Küche stürme um etwas Neues auszuprobieren. Mein Traum ist es später mein eigenes kleines Café zu haben, in dem in einer großen gläsernen Vitrine all die süßen Kleinigkeiten zur Auswahl stehen, die ich mit Herz und Seele kreiert habe. 
Bis dahin ist es sicherlich noch ein weiter Weg aber es heißt ja: Träume sind die Flügel der Seele. 
Ich halte ständig Ausschau nach neuen Inspirationen und freue mich immer wahnsinnig, wenn ich jemand anderen durch meine Leckereien inspirieren durfte. 
Doch egal ob es jetzt eine zweistöckige Torte, kleine Muffins, Cupcakes, Cakepops oder ein einfaches Brot ist, ich liebe, was ich mache und in jedem Gericht steckt eine Menge Herzblut und Leidenschaft. Deswegen macht es mir auch nichts aus für eine Geburtstagstorte auch ab und zu bis 2 Uhr morgens noch in der Küche zu werkeln und zu dekorieren was das Zeug hält. Ich möchte mit meinen Küchlein und sonstigen Kreationen den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern und ihnen den Tag versüßen. Deswegen „Cake the planet“, denn mit Kuchen ist alles gleich viel schöner.
Als ich von dem Vorhaben des lieben Kuchenbäckers das erste Mal hörte wusste ich sofort: Da muss ich mitmachen! Gesagt, getan! 
Nun die Frage: Was könnte ich denn besonderes zaubern um diese tolle Aktion lecker zu unterstützen?
Bei dem Slogan fiel mir sofort ein Bild aus meiner Kindheit ein: Miss Piggy und Kermit der Frosch als das etwas andere Liebespaar. 
Ich bin ein großer Befürworter von Homosexualität und der Meinung, dass die Liebe jeden und jede treffen darf egal ob Mann oder Frau (oder Schweinchen und Frosch :D) und man dem Ganzen mit derselben Toleranz gegenüber treten sollte, wie man es auch bei Heterosexualität macht. 
 
Ich versuchte also Miss Piggy und Kermit aus Fondant zu modellieren. Dummerweise habe ich das Vorhaben mit neuem, mir bis dato noch unbekannten Fondant gemacht, der unter der Fülle von Miss Piggy ein bisschen zusammen sackte. Trotzdem finde ich die beiden wirklich niedlich und muss sagen, dass ich die etwas breiter gewordenen Figürchen auf ihre eigene verschrobene Art und Weise ganz zauberhaft finde. Das bringt mich zu einer weiteren Erkenntnis: So wie bei meinen beiden Figürchen nun mal nicht alles perfekt ist, so ist auch in der Liebe nicht alles perfekt, wichtig ist nur, dass man das ganze toleriert und darüber hinaus nicht die schönen Dinge übersieht, die so viel wertvoller als kleine Makel sind. 
Schlussendlich musste das Liebespaar jedoch aber noch weich gebettet werden und ich entschied mich dazu den Lieblingskuchen meiner Eltern zu backen: Rübli-Torte!
Das Rezept lautet wie folgt (vergesst nicht: Liebe geht durch den Magen!):
80g Mehl
250g Zucker
5 Eier
Abgeriebene Schale einer Zitrone
260g gemahlene Mandeln
330g Möhren
1 Prise Salz
1 Prise Zimt
2 TL Natron
2 EL Kirschwasser (das Gute von Papa ;D)
Für die Glasur:
250g Puderzucker
Etwas Kirschwasser
12 Marzipan-Möhren zur Verzierung
Zuerst werden die Möhren geschält, die Enden abgeschnitten und geraspelt (das geht mit einer Küchenmaschine am einfachsten). Dann werden die Eier getrennt und das Eiweiß wird beiseite gestellt (nicht wegwerfen!). Aus dem Eigelb, dem Zucker und der Zitronenschale wird eine schaumige Masse mit dem Handrührer hergestellt. Nun werden das Mehl, die gemahlenen Mandeln, die Möhren, das Salz, der Zimt und das Natron hinzugefügt und miteinander vermengt. Schließlich noch das Kirschwasser unterrühren und schon geht es weiter mit dem Eiweiß. Das wird nun steif geschlagen und unter den Teig gehoben (nicht rühren, nur unterheben, damit der Kuchen später schön fluffig ist). Der Teig wird nun in eine gefettete Springform oder sonstig bevorzugte Form gefüllt und kommt für ca. 50 Minuten bei 180° in den Backofen. Anschließend schön auskühlen lassen und den Puderzucker mit dem Kirschwasser zu einer dickflüssigen Masse vermischen. Die Rübli-Torte mit der Puderzucker-Masse bestreichen und die 12 Marzipan-Möhren darauf anrichten. Guten Appetit!
Zusätzlich zu der Rübli-Torte gab es dann noch Herz-, Kussmund- und Schnurrbart-Kekse
Rezept für den Keksteig:
250g Mehl
115g Butter
75g Zucker
1Pck. Vanillinzucker
1 Prise Salz
1 Ei
Die Zutaten zu einem schönen geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und für eine gute Stunde in den Kühlschrank stellen. Danach den Teig mit einem Nudelholz ausrollen (ca. 3mm dick) und mit Herz,- Kussmund- und Schnurrbart-Formen ausstechen. Die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für 7 Minuten bei 180° backen lassen. Danach müssen die Kekse vor dem Verzieren auf einem Kuchengitter auskühlen. Für die Verzierung habe ich Royal-Icing verschiedenfarbig eingefärbt. 
Das Grundrezept, das ich für Royal-Icing verwende lautetwie folgt:
250g Puderzucker
1 Eiweiß
3-4 Tropfen Zitronen-Aroma
Alles gut vermengen und mit Lebensmittelfarbe einfärben. Das Verzieren kann nun beginnen!

Fleckies krümelschöner Geburtstagskuchen – Wir machen Mundpropaganda!

„Was gebacken bekommen!

Ich wollte mich nie ausruhen – nicht auf Erfolgen, nicht auf Momentaufnahmen – im Leben geht es eben darum etwas „gebacken“ zu kriegen – Kuchen auch ab und an, aber eher noch Lebensziele und Träume. Früher gemobbt und gehänselt, heute auf der Bühne und geliebt – der Weg dazwischen ist das persönliche Rezept, das jeder für sich selbst zusammenstellen muss, um eben etwas „gebacken“ zu bekommen.

Ein Rezept gegen Homophobie gibt es nicht, aber wenn jeder sich selbst annimmt wie er lebt und liebt, dann kann das aussenrum nicht mehr so schwer wiegen – das Glücksrezept heißt Familie/Freunde und offensiver Umgang mit der eigenen Normalität – mehr können wir nicht tun, den Rest der Normalität müssen die anderen eben gebacken bekommen. Ich hoffe das jeder sein Glücksrezept findet und in jeder Art der Normalität Leben kann – denn Liebe ist das normalste der Welt – mit oder ohne Rezept.“

Markus Grimm
 

Ein ganz besonderer Gast meldet sich heute auf dem Kuchenbäcker-Blog zu Wort. Es ist niemand geringeres als Markus Grimm, einigen mag er noch in Erinnerung geblieben sein als Mitglied der Band „Nu Pagadi“, heute ist er unter anderem erfolgreich mit seinem Märchenprojekt „Grimm trifft Grimm“.

Als ich ihm von meinem Blog-Event berichtete, hat er sich sofort bereiterklärt, das Event mit einem Beitrag zu unterstützen.

Ich freue mich sehr, dass Markus das Blog-Event mit seinem Beitrag unterstützt. Nun werdet Ihr Euch fragen, was Markus mit Backen zu tun hat. Er ist nicht nur Sänger, Texter und erfolgreicher Märchenerzähler (ja, er ist tatsächlich ein echter Nachfahre der Gebrüder Grimm), er ist auch Autor und hat schon einige Bücher veröffentlicht. Auf seiner Webseite erfahrt ihr mehr über ihn und seine Projekte
Markus hat für das Blog Event ein Rezept aus seinem Kinderkochbuch „Fleckies Speise“ zur Verfügung gestellt.

Das folgende Rezept ist 1 zu 1 aus dem Buch übernommen.

Fleckies krümelschöner Geburtstagskuchen

Für Fleckies krümelschönen Geburtstagskuchen braucht Ihr:
500g Mehl
250g Zucker
375g Margarine
5 Eier
2 Pck Vanillinzucker
2 Pck Backpulver
Gemahlene Haselnüsse und Schokoraspel soviel Ihr wollt (Anmerkung vom Kuchenbäcker: Ich habe etwa 100g gemahlene Nüsse genommen und 1/2 Packung Schokoraspel)

So lange braucht Ihr ungefähr für die Zubereitung (mit Backen): 1Stunde und 20 Minuten

„Oma Greta bereitet den Nusskuchen so zu: Sie verrührt Margarine, Zucker, Eier und Vanillinzucker mit einem Handrührgerät zu einer glatten Masse. Dann läßt sie langsam Mehl und  Backpulver hineinrieseln, bis ein glatter Teig entsteht. Macht es Ihr einfach nach.

Wenn ihr das alles geschafft habt, gebt bitte eine Hälfte des Teigs in eine gefettete Backform und verteilt darauf ringsum die Schokoraspeln. (Anmerkung des Kuchenbäckers: Ich habe eine 26er Springform genommen)

In die andere Teighälfte rührt ihr dann die gemahlenen Haselnüsse und verteilt sie ebenfalls in der Backform. Lasst euch von euren Eltern den Backofen auf Umluft stellen und auf 180 Grad vorheizen. Nach ein paar Minuten schiebt ihr den Kuchen bitte für ungefähr 50 Minuten in den Ofen.

Ihr könnt euch sicher sein, der Kuchen schmeckt flecktastisch. Fleckie und seine Freunde werden ihn ratzeputz wegfuttern. Und ihr auch!“

Gewürzkuchen

Kuchenbäcker’s Keks Kalender

 

 

Tag 24: Gewürzkuchen

 

 

Lange habe ich gegrübelt, was sich hinter dem letzten Türchen des Kekskalenders verstecken könnte. Ein Stollen vielleicht? Ich habe vor einigen Wochen einen Apfel-Zimt Stollen gebacken. Dann habe ich mich aber doch entschieden Euch den wohl weltbesten Gewürzkuchen zu backen. Das war nicht nur mein Favorit sondern auch bei Allen im Freundes- und Bekanntenkreis.

Für den Gewürzkuchen braucht Ihr:
225g Butter
225g brauner Zucker
225g Zuckerrübensirup
2 Eier
340g Mehl
2TL Zimt
1EL gemahlener Ingwer
1TL Natron
285ml warme Milch

1. Zuerst gebt Ihr Butter, Zucker und den Sirup in einen Topf und erwärmt die Zutaten unter ständigem Rühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Die Masse abkühlen lassen.

2. Die beiden Eier verquirlen und unter die Zuckermasse rühren.

3. Nun siebt Ihr Mehl, Zimt, und Inwer in eine Rührschüssel. Die Zuckermasse dazugießen. Das Natron wird in der warmen Milch verrührt und ebenfalls zu der Masse gegeben.

4. Alles mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren.

5. Den Teig fühlt Ihr in eine Springform oder in zwei kleine Kastenformen.

6. Im vorgeheizten Backofen wird der Kuchen bei 140 Grad Ober-/Unterhitze 1 Stunde gebacken.
Macht auf jeden Fall die Stäbchen-Probe, den die Backzeit kann variieren. Wenn der Kuchen noch nicht durch ist, so lange weiterbacken, bis der Kuchen gar ist.

Ein schlichter Kuchen werdet Ihr vielleicht denken, aber ich kann Euch versprechen, er macht geschmacklich einiges her.

24 Tage, 24 Leckereien
Jeden Tag habe ich Euch eine Leckerei aus Kuchenbäcker’s Backstube präsentiert, um Euch die Zeit bis Heiligabend zu versüßen. Nun ist es soweit.
Ich wünsche Euch, Euren Lieben ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!

Mandelkuchen

Gestern habe ich mal meinen Vorratsschrank durchsucht, was noch so alles „in stock“ ist und was möglicherweise in absehbarer Zeit verbraucht werden muss. Und siehe da: Die Mandelsplitter mussten weg.

Schwedische Mandeltorte, wie viele sie aus einem schwedischen Möbelhaus kennen, ist sehr beliebt. Ich habe mich jedoch für eine, ich würde sagen etwas „deutschere“ Variante entschieden.

Für den Mandelkuchen braucht Ihr:
100g Margarine
50g braunen Zucker
2 Eier
175g Mehl
2 3/4 TL Backpulver
4 EL Milch
2EL Honig
50g gehobelte Mandeln
Für die Glasur:
150ml Honig
2 EL Zitronensaft
1. Zunächst gebt Ihr Mehl, Zucker, Eier, Mehl, Backpulver, Milch und Honig in eine Rührschüssel und verrührt das Ganze mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig.
2. Dann nehmt Ihr eine gefettete Springform. Den Boden lege ich immer mit Backpapier aus, das machts am Ende doch etwas einfacher. Nun füllt Ihr den Teig in die Form und streicht ihn glatt. Dann verteilt Ihr gleichmäßig die gehobelten Mandeln darüber.
Für dieses Rezept braucht Ihr eine 20er Springform, eine 26er ginge sicher auch aber dann wird der Kuchen eher flach.
3. Nun geht der Teig im vorgeheizten Backofen bei etwa 180 Grad (Ober-/Unterhitze) für etwa 50 Minuten in den Ofen. Macht zwischendurch immer mal eine Garprobe, damit die Mandeldecke nicht verbrennt, bzw. zu dunkel wird. Zur Not deckt Ihr den Kuchen zum Ende hin mit etwas Backpapier ab.
4. In der Zwischenzeit bereitet Ihr die Glasur für den Kuchen zu. Ich kann Euch sagen, das ist eine sehr klebrige Angelegenheit! Ihr gebt die 150g Honig mit 2 EL Zitronensaft in einen kleinen Topf und lasst die Mischung unter Rühren etwa 6-7 Minuten köcheln.
5. Wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt, übergießt Ihr ihn mit Hilfe eines Esslöffels gleichmäßig mit der Glasur. Dann lasst Ihr den Kuchen mindestens 2 Stunden stehen.
6. Das Herauslösen ist ein kleiner Drahtseilakt, denn die Honig-Glasur klebt, wie Hölle. Aber nicht entmutigen lassen. Das leckere Ergebnis entschädigt für die klebrige Sauerei. 

Und nicht nur uns hat es geschmeckt, schnell kamen auch die „Nachbarn“ und haben sich über den süßen Kuchen hergemacht.

Nutellakuchen oder Nutella-Kuchen: Eine süße Überraschung

Nuß-Nougat Creme steht bei vielen morgens auf dem Frühstückstisch.

Bei meinem Kumpel Philipp auch, er ist nahezu süchtig danach.

Als wir uns kürzlich darüber unterhielten, dachte ich mir, ich sollte ihn zum 1. Tag in der neuen Firma mit einer Leckerei aus Kuchenbäckers Küche überraschen.

Und womit sonst, als mit einem leckeren Nutella-Kuchen. Ich habe also Nutella besorgt, ich selbst bin nicht so addicted, und mich in die Küche gestellt.
























Dieser Kuchen ist im Grunde eine Mogelpackung. Er ist überhaupt nicht süß, man könnte fast meinen er hat kaum Kalorien, aber da steckt soviel Bumms dahinter, dass das Leckerchen direkt auf die Hüften geht und da auch nie wieder runter will. Aber: Er ist schweinelecker! Und wenn man sich zügeln kann, ist ein Stück auf jeden Fall vertretbar.

Ihr braucht:
250g Butter
250g Zucker
200g Nuss-Nougat Creme
6 Eier Größe M
225ml Milch
375g Mehl
1/2 Pck Backpulver
Kuvertüre zum Überziehen
Haselnusskrokant
 
1. Zuerst gebt Ihr die Nuss-Nougat-Creme, die Butter und den Zucker in eine geeignet große Schüssel und schlagt sie mit dem Handrührgerät etwa 5-10 Minuten schaumig.
2. Nun schlagt Ihr nacheinander die Eier unter. Nach dem Prinzip: 1 Ei dazu, 1/2 Minute unterrühren, nächstes Ei dazu, 1/2 Minuten unterrühren, drittes Ei usw….
3. Das Mehl wird nun gut mit dem Backpulver vermischt und dann über die Butter-Zucker-Nutelle-Ei Masse gesiebt. Milch dazugießen und alles zu einem glatten Teig verrühren.
4. Ich habe für den Kuchen eine Guglhupf-Form genommen, Ihr könnt aber auch eine Springform oder eine große Kastenform nehmen. Form einfetten, Teig einfüllen und glatt streichen.
5. Bei 180 Grad (Ober/-Unterhitze) wird der Kuchen auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Backofen etwa 50-60 Minuten gebacken. Zischendurch mal ne Garprobe machen, jeder Ofen ist unterschiedlich.
6. Nach dem Backen den Kuchen kurz auskühlen lassen, dann aus der Form stürzen und auf einem Kuchenrost erkalten lassen.
7. Zum Schluss überzieht Ihr den Kuchen mit Kuvertüre oder Schoko-Glasur und streut das Haselnusskrokant darüber

Was glaub Ihr wohl, wie sehr sich Philipp gefreut hat? Nicht nur mit dem Nutella-Kuchen, sondern auch mit dem Krokant hab ich ohne es zu ahnen, voll ins Schwarze getroffen.
Wie wär’s? Wen wollt Ihr mit einem Kuchen überraschen?

Meine erste Motivtorte oder „Schuster bleib bei Deinen Leisten“

Vergangene Woche war es soweit: ich habe mich das erste mal an Fondant gewagt um damit eine Torte, bzw. einen Kuchen zu verzieren. Lange habe ich überlegt, was ich machen will, habe mich dann aber doch gegen Blümchen und für etwas eher schlichtes entschieden und das Ganze mit einem Tool-Test verbunden. …

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Eierlikör „Pop“-Cake

Wie wäre es denn mal mit einen „Pop“-Cake? Ein Kuchen mit Gebäckkugeln verziert. Das Rezept ist das gleiche wie für die Baileys Cakepops, allerdings habe ich das Kakaopulver weggelassen und statt Baileys Eierlikör genommen. Ich hab den Kuchen in einer Springform (hier Herzform) gebacken und mit einem Kuchenmesser geteilt. Die untere Hälfte habe ich mit weißer Kuvertüre überzogen, die obere Hälfte zerbröselt und runde Pops draus gemacht. Diese haben dann in Kuvertüre gebadet und sind auf dem Kuchenboden gelandet. Zur Deko habe ich dann aus blauem und gelbem Rollfondant kleine Blümchen gemacht und mit Kuvertüre auf den Pops befestigt.

 

Geburtstagskuchen

Hier seht Ihr einen einfachen Geburtstagskuchen, den ich im Januar für eine Freundin gebacken habe. Ein einfacher Rührkuchen, der mit Kuvertüre und Schokolinsen durchaus was her macht.

Man braucht:
300g Mehl
200g Zucker
3 Eier
200g gemahlene Nüsse
1 Pck Backpulver
2 Pck Vanillezucker
250ml Milch
Kuvertüre oder Kuchenglasur
Schokolinsen
Zunächst schlägt man die Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig. Dann gießt man die Milch dazu und gut verrühren. Mehl, gemahlene Nüsse und Backpulver gründlich mischen, zufügen und solange mit dem Handrührgerät mixen, bis ein glatter Rührteig entstanden ist.
Der Teig wird gleichmäßig auf einem mit Backpapier ausgelegtes und gefettetes Blech verteilt und im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad Umluft etwa 30 Minuten gebacken.
Ich habe mir aus Papier eine Schablone für die Zahl gemacht, in diesem Fall die 3 und auf den fertigen, ausgekühlten Kuchen gelegt. Mit einem Messer am Rand der Schablone entlang den Kuchen schneiden. Die Reste sind für die Naschkatzen, der Kuchen wird mit Kuvertüre oder Glasur überzogen und mit Schokolinsen verziert. Happy Birthday!
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Ich bin Tobias. Ich backe, lache, lebe und liebe hier. Hier erwarten Dich Kuchen und Gebäck, gutes Essen, Delikatessen, Design und was einen kreativen Mann eben so interessiert. Mehr erfahren...

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