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Der Kuchenbäcker

ein Mann, der nicht nur backen kann...

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{book review} Cupcake Deko Lab

Heute möchte ich Euch Bridget Thibeaults Cupcake Deko Lab vorstellen. Erschienen ist das Buch bei Edition Fischer. Die Autorin präsentiert 52 Rezepte und, wie der Untertitel verrät, „inspirierende Dekors für den experimentierfreudigen Zuckerbäcker“ Also quasi genau richtig für mich. cupcake deko lab2Das Buch ist in zehn Kapitel unterteilt: Grundlagen des Zuckergusses, Gezuckerte Früchte und Blumen, Fondant, Royal Icing, Blumen und Garten, Lustige Themen, Baby und Kinder, Hochzeiten, Cupcakes mit dem gewissen Extra und Präsentation. Am Ende des Buches sind Rezepte für Cupcakes, Buttercremes, Icing und Ganache aufgeführt, auf die in den einzelnen Kapiteln verwiesen wird. cupcake deko lab3Die einzelnen Kapitel sind nochmal in Kurse unterteilt. In insgesamt 52 Kursen wird dem Leser Schritt für Schritt erklärt und gezeigt, wie beispielsweise Rosetten aus Buttercreme gespritzt werden, wie man Früchte als Topping kandiert und wie man beispielsweise auf Fondant stempelt. Dabei erhält der Leser eine Masse an verschiedenen Dekorationsideen, die Dank der detaillierten Beschreibung und mit ein wenig Übung ganz einfach nachmachen und umsetzen kann. cupcake deko lab4Hier habt Ihr ein Buch, was sich einzig und allein mit Cupcakes und deren Verzierung beschäftigt. Ein so ausführliches Werk rund um die kleinen Küchlein ist mit in der Art noch nie untergekommen und ich bin schwer begeistert, vor allem von den hervorragenden Anleitungen. Für Cupcake Fans, die mehr aus Ihren kleinen Köstlichkeiten machen möchten ist es ein absolutes Must-Have! Ich nenne dieses Buch ab sofort meine „Cupcake Deko Bibel“!

 

Titel: Cupcake Deko Lab

Autor: Bridget Thibeault

Verlag: Edition Fischer

ISBN: 978-3-86355-173-5

Preis: 14,90 €

Spekulatius mit feiner Orangennote

 

Kuchenbäcker’s Keks Kalender

 

Tag 7: Spekulatius mit feiner Orangennote

 

Spekulatius gehören zweifelsohne zu den typischen Weihnachtsleckereien. Traditionell werden sie mit Modeln gemacht, aber ohne geht es auch. Wer diese Spekulatius probiert hat, will keine anderen mehr.

Für Kuchenbäcker’s Spekulatius braucht Ihr:
200g weiche Butter
400g Zucker
2 Eier
500g Mehl
3 TL Backpulver
2 EL Spekulatiusgewürz
1-2 TL abgeriebene Orangenschale
1 Pr Salz
200g Mandelblättchen
3 EL Milch
1Ei
1. Zuerst werden Butter und Zucker mit dem Handrührgerät schaumig aufgeschlagen. Dann kommen die Eier dazu und untergerührt.
2. Nun kommen Mehl, Backpulver, Spekulatiusgewürz, Salz und Orangenschale in eine Schüssel und werden gut miteinander vermengt.
3. Die Mehl Mischung kommt jetzt zur Butter-Zucker-Creme und wird mit den Knethaken zu einem glatten Teig verarbeitet.
4. Der fertige Teig wird nun in Frischhaltefolie eingewickelt und muss nun für etwas 3 Stunden im Kühlschrank ruhen.
5. Der Teig wird nun auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt und mit ausgestochen. Ich habe runde Kreise genommen (6-8cm Durchmesser), man kann aber auch andere Ausstecher nehmen, ganz nach Lust und Laune.
6. Über die ausgestochenen Kreise streut Ihr die Mandelblättchen und drückt sie leicht fest.

7. Das übrige Ei wird mit der Milch verquirlt und auf die Teigkreise gestrichen.

8. Im vorgeheizten Backofen werden die Spekulatius auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech bei 180 Grad (Umluft 160) etwa 12 Minuten gebacken.

Auch im Freundeskreis wurden die Spekulatius für gut befunden. Einige Male musste schon Nachschub gebacken werden. Aus der Teigmenge bekommt Ihr ca 60 Stück, Ihr solltet aber in Erwägung ziehen gleich die doppelte Menge zu machen, die werden nicht lange liegen bleiben.

Julenissen – dänische Weihnachtswichtel

Kuchenbäcker’s Keks Kalender

Tag 6: Dänische Weihnachtswichtel

Nissen (NEIN, ich meine keine Läuse!) sind kleine Wichtel, die in Dänemark fester Bestandteil der Weihnachtstradition sind. Man sagt, der Name „Nisse“ leitet sich vom Namen Niels ab, der dänischen Form für den Nikolaus.

Nissen leben leben auf dem Dachboden (På loftet sagt man auf Dänisch) oder in Ställen. Sie beschützen Haus und Hof und kümmern sich um die Haustiere.

Nissen muss man gut behandeln, so ist es Brauch, dass man ihnen zur Weihnachtszeit sogenannten „Julegrød“ (Weihnachtsbrei – traditionell Reisbrei) vor die Tür stellt. Tut man dies nicht, so sagt ein Aberglaube, treiben sie ihr Unwesen, spielen Streiche oder noch viel schlimmer, sie verlassen den Hof.

Eine schöne Tradition, wie ich finde. In meiner Wohnung, gehören Nissen seit Jahren schon fest zur weihnachtlichen Dekoration.

Heute habe ich welche für Euch gebacken.

Für leckere Weihnachtsnissen braucht Ihr:
250g Quark (Magerstufe)
100ml Öl
125ml Schlagsahne
90g Zucker
1 Pck Vanillezucker
1 Pr Salz
500g Mehl
3 TL Backpulver
1 Eigelb
1EL Milch
1. Zunächst gebt Ihr Quark, Öl, Sahne Zucker, Vanillezucker und Salz in eine Schüssel und verrührt alles gründlich.
2. Mehl und Backpulver gut vermischen und unter die Quark Mischung rühren. Am besten nehmt Ihr die Knethaken und das Handrührgerät.
3. Den Teig knetet Ihr auf einer bemehlten Arbeitsfläche gut durch.
4.Vom fertigigen Zeit teilt Ihr Stücke ab und formt sowohl große und ebensoviele kleine Kugeln für Körper und Kopf.
5. Die Kugeln legt Ihr auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. 

6. Nun verquirlt Ihr das Eigelb mit der Milch und streicht die Kugeln damit ein. Mit Rosinen und Belegkirschen könnt Ihr den kleinen Kugeln Augen und Nase zaubern. Es sei den Ihr wollt Augen und Nase mit Zuckerglasur aufmalen.

7. Im vorgeheizten Backofen werden die Teigkugeln bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) ca 20 Minuten gebacken. Achtet auf genügend Abstand auf dem Blech, die Kugeln gehen auf.

8. Die Gebackenen Kugeln gut auskühlen lassen. Mit Zuckerglasur (Puderzucker und Zitronensaft) könnt Ihr die Kugeln zusammenkleben und dann nach Herzenslust verzieren.

9. Aus Tonkarton bastelt Ihr kleine spitze Hütchen und „Voila“, die Nissen sind perfekt.

Anfangs habe ich Körper und Kopf zusammengesetzt und gebacken in der Hoffnung, dass ich mir das Zusammenkleben mit Zuckerguss ersparen kann. Leider erinnerten die Wichtel an kleine Entchen (naja eigentlich sahen sie schlimm und verkr…. NEIN, das Wort sage ich jetzt nicht!)

Mein Kumpel Tom, Ihr erinnert Euch vielleicht noch an Ihn vom „Baking with friends“-Post im Sommer, ist ein Meister der Kuchendekoration. Er hat sich der „Enten“ angenommen und ich will Euch natürlich nicht vorenthalten, was er daraus gezaubert hat.

Am besten schmecken die Nissen frisch. Sie sehen aber auch als Deko toll auf dem weihnachtlich gedeckten Tisch aus. Ich verschenke sie gerne zum Nikolaustag an Freunde.

In diesem Sinne: Einen schönen Nikolaustag, liebe Zuckerschnuten!

Nuss Nougat Pralinen

 

Kuchenbäcker’s Keks Kalender

Tag 5: Nuss Nougat Pralinen

Heute bleibt der Backofen kalt. Es gibt aber trotzdem eine süße weihnachtliche Verführung. Die Kombination aus Nougat, Schokolade, Mandeln und getrockneten Aprikosen ist eine kleine Sünde wert.

Für die Nuss-Nougat-Pralinen braucht Ihr:
70g gehackte Mandeln
1 EL getrocknete Aprikosen (in feine Würfel geschnitten)
70g Nougat Schokolade
1 EL Nuss-Nougat-Creme
1 TL Butter
100g Zartbitterschokolade
1. Die gehackten Mandeln röstet Ihr in einer Pfanne ohne Fett bis sie goldgelb sind.
2. Die Nougat-Schokolade lasst Ihr auf dem Wasserbad bei niedriger Hitze schmelzen und gebt dann Nuss-Nougat-Creme, Aprikosenwürfel, Butter und die gerösteten Mandeln dazu. Alles gut vermischen und abkühlen lassen. Am besten stellt Ihr die Masse in den Kühlschrank. Schaut immer wieder mal nach, wenn die Masse zu hart ist, läßt sie sich schlecht verarbeiten, ebenso wenig wenn sie zu weich ist.
3. Mit einem Teelöffel stecht Ihr kleine Portionen ab und formt sie zu kleinen Kugeln. Ich nehme dazu Latexhandschuhe (natürlich lebensmittelecht), denn die Schokolade verursacht manchmal schon eine kleine Kleckerei. Ich wollte jetzt nicht Sauerei schreiben. Ach, jetzt hab ichs doch getan.

4. Die Kugeln legt Ihr am besten auf ein Backpapier und lasst sie im Kühlschrank fest werden.

5. Die Zartbitter-Schokolade schmelzt Ihr auf dem Wasserbad und überzieht die Nuss-Nougat-Kugeln mit der geschmolzenen Schokolade. Zurück aufs Backpapier und wieder ab in den Kühlschrank. Oder, wer einen Balkon hat, bei den Temperaturen besser als Kühlschrank.

Sehen sie nicht zum Anbeißen aus? Der Anschnitt ist ne Wucht. Die Mandeln und Aprikosen – Himmlisch. Zeig mir einer den, der da nicht schwach wird.

Und Euch nun viel Spaß beim Nachmachen. 

Mandelkracher

Kuchenbäcker’s Keks Kalender

 

 

Tag 4: Mandelkracher

 

 

Ist es nicht herrlich, wenn man in etwas hineinbeißt und es knuspert? Hier wird ordentlich geknuspert, wenn Ihr in die leckeren Mandelkracher beißt. Nussig-süß sind sie eine tolle Weihnachtsleckerei.
Für Kuchenbäcker’s Mandelkracher braucht Ihr:
150g gehackte Mandeln
150g Mandelstifte
300g Zucker
1 TL Zimt
1 Vanilleschote
1 Orange (abgeriebene Schale)
5 Eiweiß

1. Ihr gebt alle Zutaten bis auf die Mandeln in eine Schüssel und schlagt sie mit einem Schneebesen leicht schaumig. Achtung: Keinen Eischnee schlagen!

2. Als nächstes kommen die Mandeln dazu. Die Masse wird weiter geschlagen.

3. Auf dem Wasserbad rührt Ihr die Masse ständig, bis das Eiweiß anfängt zu  binden.

4. Vom Wasserbad nehmen und weiter rühren, bis die Masse wieder abegkühlt ist.

5. Mit einem kleinen Löffel setzt Ihr kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.

6. Im vorgeheizten Backofen werden die Mandelhäufchen bei 170 Grad (Ober-/Unterhitze) etwa 10 Minuten gebacken.

7. Lasst die Mandelkracher gut auskühlen und löst sie dann vorsichtig vom Backpapier.

Die Mandelkracher sind, nicht zuletzt wegen des hohen Zuckeranteils extrem süß. Wer es süß mag, ist hier gut bedient. Und sie knuspern, wie ich das liebe.

Nussige Schneebälle

Kuchenbäcker’s Keks Kalender

Tag 3: Nussige Schneebälle

Die ersten Schneeflöckchen fielen schon vom Himmel, heute habe ich kleine, nussige Schneeflocken für den Weihnachtsteller für Euch. Lange haben sie nicht gehalten, im Handumdrehen waren sie verputzt.

 

Für die Schneebälle braucht Ihr:
150g Margarine
2 EL Honig
50g Puderzucker
1 EL Milch
250g Mehl
1 TL Backpulver
1 Pr Salz
100g Paranüsse

1. Zuerst gebt Ihr Margarine, Honig, Puderzucker und Milch in eine Rührschüssel und rührt alles mit dem Handrührgerät dickcremig.

2. Mehl in eine Schüssel sieben, gut mit Backpulver und Salz vermischen und nach und nach unter die Margarine Mischung rühren.

3. Die Paranüsse werden nun grob gehackt und unter den Teig heben.

4. Aus dem Teig formt Ihr kleine Kugeln von etwa 3cm Durchmesser und setzt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.

5. Im vorgeheizten Backofen werden die Schneebälle bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze, Umluft 160 Grad) etwa 20 Minuten gebacken bis sie goldgelb sind.

6. Die noch heißen Schneebälle bestäubt Ihr mit Puderzucker und und lasst sie auf einem Rost auskühlen.

„Mutti’s“ schokoladige Schokoladen Kekse

 

Kuchenbäcker’s Keks Kalender

 

 

Tag 2: Schokoladige Schokoladen Kekse

 

 

Schon seit Wochen steht der Backofen nicht still, ich backe was das Zeug hält für die Weihnachtszeit. Letzte Woche war eine liebe Freundin zu Besuch und wir haben zusammen kleine Leckereien gezaubert.

Sie hat für mich und Euch ihr Lieblings-Schoko-Keks Rezept mitgebracht und so gibt es für Euch heute eine schokoladige Verführung, kleine Sünden für den Weihnachtsteller.

Und weil sie eine junge Mami ist, das zweite Kind ist unterwegs, habe ich sie kurzerhand „Mutti’s“ Schokoladen Kekse genannt.

Für Schokoladen Kekse a la Ines braucht Ihr:
300g Zartbitter-Kuvertüre
100g Butter
1 TL Vanille Aroma (ersatzweise einige Tropfen Butter-Vanille Aroma)
3 Eier
250g Zucker
100g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Pr Salz
150g Schokoladentröpfchen

1. Zuerst wird die Kuvertüre grob gehackt und über dem Wasserbad geschmolzen.

2. Nun gebt Ihr die Butter hinzu und lasst sie in der Schokolade schmelzen. Vanille Aroma hinzufügen und umrühren.

3. Die Eier und der Zucker werden mit Hilfe des Handrührgeräts fünf Minuten dickcremig aufgeschlagen.

4. Mehl in eine Schüssel sieben und gründlich mit Salz und Backpulver mischen.

5. Nun gebt Ihr die Mehl-Backpulver-Salz Mischung zu der cremigen Eiermasse und rührt alles, zusammen mit der flüssigen Schokolade zu einem glatten Teig.

6. Zum Schluss werden die Schokotropfen unter den Teig gerührt. Der Teig muss nun für wenigstens ein Stunde in den Kühlschrank. Der Teig ist relativ weich. Ihr merkt, dass der Teig genug gekühlt ist, wenn er fester geworden ist und sich mit einem Teelöffel leicht zu verarbeiten ist.

7. Wenn der Teig gut durchgekühlt ist, stecht Ihr mit einem Teeläufel kleine Häufchen ab und setzt sie mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.

8. Das Blech kommt dann in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze, Umluft ca 160 Grad) und wird etwa 8 Minuten gebacken. Wenn die Kekse am Rand knusprig sind und kleine Risse bekommen, sind sie gut. Außen sind sie knusprig und innen sollten sie noch etwas flüssig sein.

Diese Schokoladenkekse sind eine absolute Sünde. Ich werde sie auf jeden Fall noch häufiger backen um meine Lieben schokoladig zu verführen. Wer Schokolade mag, wird diese Cookies lieben.

Frau Antje’s Haferflocken Cookies

Kuchenbäcker’s Keks-Kalender

Und schon wieder ist ein Jahr vergangen, Weihnachten steht vor der Tür. Die Adventszeit ist die Zeit der Besinnlichkeit und natürlich die des Backens. Leckere Plätzchen, Stollen und andere weihnachtliche Gebäcke verströmen ihren süß-verführerischen Duft in der ganzen Wohnung. Die Nächte werden länger und der rot-leuchtende Morgenhimmel erinnert mich an einen Satz meiner Mutter als ich klein war:

„Schau mal, die Engel backen Plätzchen“. 

Nicht die Engel, sondern ich backe für Euch und in diesem Monat habe ich viele leckere Überraschungen für Euch.

Tag 1: Frau Antje’s Haferkekse

 

Meine Freundin Antje backt die wohl leckersten Haferflockenkekse, die ich kenne. Für Euch konnte ich ihr das Rezept entlocken. Und durch eine feine Zimtnote passen sie auch wunderbar auf den weihnachtlichen Keksteller.

Für die Haferkekse braucht Ihr:
125g Butter
175g Zucker
1 Ei
1 Pck Vanillezucker
1 TL Zimt
1/2 TL Salz
75g Mehl
75g gemahlene Mandeln
100g Haferflocken
1. Aus den Zutaten stellt Ihr einen Rührteig her, der für etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen muss.
2. Danach stecht Ihr mit einem Teelöffel kleine Häufchen ab und setzt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
Ich habe den teig mit den Händen portioniert und die Häufchen auf dem Blech flachgedrückt. Lasst genügend Abstand zwischen den Keksen, sie gehen etwas auf.
3. Im vorgeheizten Backofen werden die Kekse bei 175 Grad Umluft etwa 13 Minuten gebacken.

 

Aber Vorsicht: Einmal in einen dieser Kekse reingebissen, kann man nicht mehr aufhören, bis auch der letzte vertilgt ist.

Ich danke meiner lieben Antje für das Rezept, Euch wünsche ich viel Spaß beim Nachbacken, beim Naschen und einen tollen 1. Advent

{book review} Kaffeeklatsch und Damenkränzchen

Mit diesem Buch der Autorin Heidi Peter hat der Buchverlag für die Frau ein umfassendes Werk auf den Markt gebracht, welches alles bietet, was man(n) und Frau wissen muss um das perfekte Kaffeekränzchen auszurichten. kaffeeklatsch und damenkränzchen1Auf 152 Seiten findet Ihr jede Menge Tipps und Dinge, die zu beachten sind, wenn Ihr zum Kaffeekränzchen einladen wollt. Zunächst wird es aber persönlich. Ich mag es sehr, wenn man in einem Buch auch etwas über den Verfasser erfährt und die Beweggründe ausgerechnet dieses Buch zu schreiben. Peters erzählt über sich und ihre ganz eigenen Beweggründe Damenkränzchen auszurichten und was ihre Mutter damit zu tun hat. kaffeeklatsch und damenkränzchen2Bevor die Autorin zu klassischen Rezepten kommt, zählt sie auf, warum auch Ihr Kaffeekränzchen ausrichtet solltet, vergleicht sie derartige Zusammenkünfte damals und heute und verrät das es auch eine Herrenvariante gibt. Positiv überrascht war ich, dass auch Allergien und Unverträglichkeiten thematisiert wurden.kaffeeklatsch und damenkränzchen3Ob Schmandkuchen mit Kirschen, Orangen-Ingwer Cupcakes oder klassisches „Teegebäck“, das Buch kommt mit einer feinen Auswahl an Rezepten daher. Bemerkenswert ist aber auch, dass die Autorin über Do’s und Dont’s, ich nenne es mal „Kaffeeklatsch-Knigge“, das richtige Servierern, Kaffee- und Teevariationen eingeht. Am Ende des Buches findet man sogar eine Übersicht überausgewählte, private Kaffeeröstereien in Deutschland. Hier wird wirklich nichts vergessen. Chapeau!kaffeeklatsch und damenkränzchen5Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus, als ich selbst Checklisten für das perfekte Kaffeekränzchen im Buch entdeckte. Hier wurde außergewöhnlich ausführlich alles zusammengetragen, was man braucht und wissen sollte. Dekotechnisch geht es eher klassisch zu, das junge Fräulein oder der junge Mann sollte sich davon aber nicht abschrecken lassen und bei der Deko auf seinen eigenen Geschmack vertrauen. Wer alles zum Thema wissen mag und auf jeden Fall alles richtig machen will, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt.

 

Titel: Kaffeeklatsch und Damenkränzchen

Verlag: Buchverlag für die Frau

ISBN: 978-3-89798-355-7

Preis: 14,90 €

Mutzenmandeln – Kleine Kalorienbömbchen für die „jecke Zick“

Hier verrate ich Dir das Rezept für die Mutzenmandeln, die ich zusammen mit Pia Rieland vom Sat1 Frühstücksfernsehen gebacken habe.

Mutzenmandeln

Mutzenmandeln

Mutzenmandeln werden aus im Fett ausgebackenem Mürbeteig gemacht und werden im Rheinland und Westfalen traditionell zur Karnevalszeit oder zu Silvester gegessen. Und da die „fünfte Jahreszeit“ oder wie man in Köln sagt „jecke Zick“ gerade erst wieder begonnen hat, hab ich sie mit Pia zusammen für Euch gemacht.

Zutaten:

500g Mehl

3 Eier

150g Zucker

150g kalte Butter

2TL Backpulver

1,5 TL Zimtpulver

1 Pr Salz

Fett zum Frittieren

Zubereitung:

1. Zunächst siebst Du das Mehl in eine Schüssel und vermischst es gut mit dem Backpulver.

2. Zucker, Zimt, Salz, die Eier und die kalte Butter in Stückchen zugeben und alles zu einem glatten Mürbeteig verarbeiten.

3. Der Teig muss nun für eine Stunde in den Kühlschrank.

4. Wenn der Teig im Kühlschrank geruht hat, rollst Du ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1-1,5 cm dick aus.

5. Mit Hilfe eines „Mutzenmandel“ Ausstechers* stichst Du kleine Mutzen aus dem Teig aus. Wer keinen solchen Ausstecher hat, kann auch mit einem Teelöffel kleine Nocken abstechen.

Mutzenmandeln

6. Die ausgestochenen Mutzenmandeln werden nun im 180 Grad heißen Fett ausgebacken, bis sie goldbraun an der Oberfläche schwimmen. Das geht relativ fix.

Wer keine Fritteuse hat, kann sie auch in einem Topf machen. Das Fett hat die richtige Temperatur, wenn kleine Luftbläschen an einem in das Fett getauchten Holzlöffel aufsteigen

7. Mit einer Schöpfkelle abheben und auf ein Küchenpapier zum Abtropfen legen.

8. Die noch heißen Mutzenmandeln werden jetzt in Zucker gewälzt. Du kannst sie auch in Zimtzucker wälzen, ganz nach Geschmack.

In kleine Cellophan-Tütchen verpackt eignen sie sich auch toll als Mitbringsel. Das Team vom Frühstücksfernsehen hat sich jedenfalls sehr darüber gefreut.

Mutzenmandeln

Hast Du schon einmal Mutzenmandeln gegessen? Gibt es in Deiner Region eine besondere Spezialität zur Faschingszeit? Gerne kannst Du es mir in den Kommentaren verraten.

Rezept zum Ausdrucken

Mutzenmandeln
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Ingredients
  • 500g MehlTyp 405
  • 3 Stck EiGröße M
  • 150g Zucker
  • 150g Butterkalt
  • 1 1/2 TL Zimtgemahlen
  • 1Prise Salz
  • Fettzum Ausbacken
Instructions
  1. Zunächst siebst Du das Mehl in eine Schüssel und vermischst es gut mit dem Backpulver.
  2. Zucker, Zimt, Salz, die Eier und die kalte Butter in Stückchen zugeben und alles zu einem glatten Mürbeteig verarbeiten.
  3. Den Teig nun für eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  4. Wenn der Teig im Kühlschrank geruht hat, rollst Du ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1-1,5cm dick aus.
  5. Mit Hilfe eines "Mutzenmandel" Ausstechers stichst Du kleine Mutzen aus dem Teig aus. Wer keinen solchen Ausstecher hat, kann auch mit einem Teelöffel kleine Nocken abstechen.
  6. Die ausgestochenen Mutzenmandeln werden nun im 180 Grad heißen Fett ausgebacken, bis sie goldbraun an der Oberfläche schwimmen.
  7. Mit einer Schöpfkelle abheben und auf ein Küchenpapier zum Abtropfen legen.
  8. Die noch heißen Mutzenmandeln werden jetzt in Zucker gewälzt. Du kannst sie auch in Zimtzucker wälzen, ganz nach Geschmack.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Nachbacken.

Bis bald,

Dein Tobias

 

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