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Der Kuchenbäcker

ein Mann, der nicht nur backen kann...

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Kuchen

Baileys Kuchen

Nachdem ich Euch letzte Woche irischen Sahnelikör gemacht habe, liegt es nahe, diesen nicht nur eisgekühlt zu trinken, sondern ihn auch in einem Kuchen zu verarbeiten. Daher gibt es in der heutigen Ausgabe von Bake and the City im Rhein-Main ExtraTipp einen leckeren Guglhupf mit irischem Sahnelikör.

baileys cake6

Ihr braucht:

150g Butter

150g Zucker

2 Eier Gr. M

150g Mehl

½ TL Backpulver

½ TL Vanillezucker

100ml irischen Sahnelikör (z.B. Baileys)

2 EL Haselnusskrokant

1 EL Kakaopulver

Kuvertüre oder Kuchenglasur zum Überziehen

1. Die Butter sollte Zimmertemperatur haben, wenn Ihr sie mit dem Zucker und dem Vanillezucker in eine Rührschüssel gebt.

2. Mit dem Handrührgerät schlagt Ihr die Butter-Zucker Mischung schaumig auf.

3. Dann rührt Ihr nacheinander die Eier unter den Teil.

4. Das Mehl mischt Ihr mit dem Backpulver und siebt es in eine weitere Schüssel.

5. Nach und nach gebt Ihr abwechselnd Mehl und Sahnelikör zu der Butter Masse und verarbeitet alles zu einem geschmeidigen Teig.

6. Zuletzt hebt Ihr Haselnusskrokant und Kakaopulver unter.

7. Den Teig füllt Ihr in eine Guglhupf-Form, die Ihr zuvor gebuttert und leicht mit Mehl ausgestäubt habt. Ihr könnt den Kuchen auch in einer Kranzform backen, die Teigmenge ist jedoch für einen Guglhupf von 22cm Durchmesser ausgelegt.

8. Im vorgeheizten Backofen backt Ihr den Kuchen im unteren Drittel bei 175 Grad für etwa 45 Minuten. Sollte der Kuchen zum Ende der Backzeit zu dunkel werden, deckt Ihn mit einem Boden Backpapier ab.

9. Lasst den Kuchen eine gute viertel Stunde in der Form abkühlen bevor Ihr ihn herauslöst und auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lasst.

10. Wenn Ihr mögt könnt Ihr den Guglhupf oder Kranz mit Schokoglasur überziehen und mit Krokant verzieren. Wer in Anbetracht der warmen Temperaturen auf Schoki verzichten will, bestäubt Ihn einfach mit Puderzucker.baileys cake11

 

Apfelkuchen mit Pfiff

In drei Wochen ist der Anpfiff zur Fussball-WM in Brasilien. Was bietet sich also an als ein Kuchen mit Pfiff. Der heutige Kuchen in der ‚Bake and the City‘-Kuchenbäcker Backkolumne im RheinMain Extra Tipp passt da hervorragend.

Der Geschmack von Äpfeln trifft auf Schokolade, Mandeln und einen Hauch von Zimt. Eine wahre Gaumenfreude.

DSC_0028Ihr braucht:

700g Äpfel (etwa 700g)

2 EL Zitronensaft

3 EL Rum

200g Butter (zimmerwarm)

170g Zucker

4 Eier

125g Mandeln (gemahlen)

2 EL Kakaopulver

1 TL Zimt

200g Mehl

1 TL Backpulver

1. Zuerst schält und entkernt Ihr die Äpfel und schneidet sie in kleine Würfel. Gebt die Würfel mit 2 EL Zitronensaft und 3 EL Rum in eine Schüssel und stellt sie für gut eine Stunde in den Kühlschrank. Falls Kinder mitessen, könnt Ihr den Rum mit Orangensaft ersetzen.

2. Die weiche Butter und der  Zucker kommen jetzt in eine Schüssel und werden mit den Quirlen des Handrührgeräts schaumig geschlagen.

3. Jetzt rührt Ihr die Eier einzeln nacheinander unter die Butter-Zucker-Masse.

4. Als nächstes gebt Ihr Kakaopulver, Zimt und gemahlene Mandeln dazu und mischt alles gut unter.

5. Vermengt das Mehl mit dem Backpulver, siebt es über den Teig und rührt es kurz mit dem Handrührgerät auf niedrigster Stufe unter.

6. Zum Schluss kommen die marinierten Apfelwürfel dazu und werden mit einem Teigschaber untergehoben.

7. Legt den Boden der 26er Springform mit Backpapier aus und fettet den Rand und Boden leicht mit Butter oder neutralem Speiseöl.

8. Füllt den Teig in die Springform und streicht ihn glatt. Wenn Ihr die Form leicht auf die Arbeitsfläche schlagt, verteilt sich der Teig ebenmäßig.

9. Im vorgeheizten Backofen wird der Kuchen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze auf der mittleren Schiene für gut 50 Minuten gebacken. Macht auf jeden Fall die Stäbchenprobe. Sollte der Kuchen zu dunkel werden, legt zum Ende der Backzeit einen Bogen Backpapier über die Form.

10. Lasst den Kuchen in der Form auskühlen, bevor Ihr ihn aus der Form löst.

11. Bevor der Kuchen auf den Tisch kommt, bestäubt Ihr ihn mit Kakaopulver.DSC_0030

Der Kuchen ist schön saftig und hat eine herrliche Schokoladen-Zimt Note. So kann doch angepfiffen werden.

Viel Freude beim Nachbacken und „bom apetite“

Erdbeer-Guglhupf

Clara von tastesheriff hat eine tolle Aktion mit dem Titel „Ich back’s mir“ gestartet. Jeden Monat gibts ein anderes Thema zu dem gebacken werden darf und soll. Im März ist das Thema Guglhupf und auch wenn der April quasi schon fast vor der Tür steht, mach ich da doch gerne mit.

Auf dem Markt bin ich gestern an frischen Erdbeeren vorbeigelaufen und der verführerisch erdbeerige Duft, der mir in die Nase stieg, zwang mich förmlich dazu sie mitzunehmen. Deshalb stand heute auf der sonntäglichen Kaffeetafel ein lecker-saftiger Erdbeer-Guglhupf.EGH1

Man nehme:

500g  frische Erdbeeren

6 Eier (Gr. M)

150g Zucker

2 Pck Vanillezucker

1 Pr Salz

125g Mehl

75g Speisestärke

3 TL Backin

75g gemahlene Mandeln

1. Zuerst werden die Erdbeeren geputzt und in Würfel geschnitten.

2. Zucker, Vanillin und Salz in einer Schüssel mischen. Dann die Eier trennen und das Eiweiß zusammen mit 6 EL kaltem Wasser steiff schlagen. Währenddessen die Zuckermischung einrieseln lassen.

3. Nun werden nacheinander die Eigelbe untergerührt und geschlagen, dass eine fluffige Eiercreme entsteht.

4. Das Mehl wird zusammen mit der Stärke und dem Backpulver in eine Schüssel gegeben, gut vermengt und dann über die Eiercreme gesiebt.

5. Die gemahlenen Mandeln dazugeben und kurz mit dem Handrührgerät verrühren.

6. Zu den gewürfelten Erdbeeren gibt man jetzt etwa 2 EL Mehl und vermengt das Ganze. Das Mehl nimmt einen Teil der Feuchtigkeit der Beeren auf. Vorsichtig unter den Teig heben.

7. Jetzt füllt man den Teig in eine gefettete und leicht bemehlte Guglhupf-Form und backt das Ganze im vorgeheizten Backofen bei ca 180 Grad Ober-/Unterhitze für 50 Minuten.

8. Den fertigen Guglhupf kurz in der Form ruhen lassen, danach auf ein Kuchenrost stürzen und dann vollständig abkühlen lassen. Vor dem Verzehr kann man ihn mit Puderzucker bestäuben.EGH3Leider verlieren die Erdbeeren beim Backen ihre schöne rote Farbe, was dem Geschmack aber natürlich keinen Abbruch tut.

Der Kuchen ist, durch die locker aufgeschlagene Eimasse schön fluffig, hat eine leicht nussige Note durch die Mandeln und schmeckt fruchtig erdbeerig. Ganz nach meinem Geschmack.

Tiramisu Würfel – Wir machen Mundpropaganda!

Heute knutscht Toni von Backen macht froh. Ich muss gestehen, ich musste den Text zweimal lesen, bevor ich dahinter kam, um was es geht. Merkt Ihr es direkt? Viel Spaß beim Lesen!

Nachdem Rosalie Park einen langen Winter jeden Tag allein auf ihrer Couch saß, fiel ihr der grün markierte Tag in ihrem Kalender auf. Da war doch noch irgendwo dieser grüne Umschlag… aber wo? 
Zwischen Ihren vielen Zeitschriften (die trüben Wintertage mussten ja irgendwie überstanden werden, warum also nicht „Die glückliche Braut“, „trendige Kurzhaarfrisuren“ und „Die neusten Liebes-Apps im Test“ durchschmökern und vor sich hin träumen?) fand sie ihn endlich. Er war noch verschlossen. Mit ihrer verträumten Art riss sie ihn vorsichtig – wie immer von rechts nach links – auf.
Eine Einladung, wer schickt ihr denn sowas? Einen Absender konnte sie nicht finden. „Hiermit laden wir Sie herzlich zum alljährlichen Maskenball in der Veranstaltungshalle „Rosenkavalier“ ein.“ Auf diesen Ball war sie eingeladen worden? Der Ball, von dem sie schon so viele Plakate in der Stadt gesehen hatte? Von dem sie vor zwei Tagen sogar geträumt hatte?
Mit wem sollte sie dahin gehen? Eigentlich waren Partys gar nicht ihre Sache. Schon gar keine Bälle! Und dann noch allein? Ach nein, das lassen wir mal lieber. Grazil warf sie das lindgrüne Seidenpapier in ihren überquellenden Papierkorb. 
Da lag es nun, schimmernd und auffordernd neben einem Stück klebriger Snickersverpackung und ließ Rosalies Gedanken nicht mehr los. Wenn man dort doch Masken trägt, kann man ja nicht erkannt werden. Warum also nicht? Der Gutschein für den Designerladen musste sowieso langsam eingelöst werden. Wie wäre es mit einem türkisfarbenen Kleid? Oder nein, lieber gleich das, was sie neulich im Schaufenster gesehen hatte; am Rücken tief ausgeschnitten, dezent glitzern und am Saumen mit perlmuttfarbenen Pailetten bestickt, die Arme frei, bis auf den dreifachem dünnen Stoff um die Schultern.
Am Freitag fand sich Rosalie tatsächlich vor dem „Rosenkavalier“ wieder. Wow, hier drinnen sieht es ja viel schöner aus, als damals zu ihrer Jugendweihe. Alles mit Rosen geschmückt und mit silbernen Glitzersteinen auf jedem Tisch. Mit ihrer goldenen Maske vorm Gesicht, wurde Rosalie zu ihrem Platz geführt. Neben ihr eine Person mit trendigem Kurzhaarschnitt, das erinnerte sie an die Zeitschrift zu Hause und sie musste schmunzeln. Der Ball würde sicher sehr nett und unterhaltsam werden.
Den ganzen Abend verstanden sich Rosalie und, ja, wer war das eigentlich? hier hatten ja alle Masken.. jedenfalls verstanden sie sich sehr gut. So gut sogar, dass sie sich noch heute nächtelang unterhalten, sich – wie bei ihrem ersten Tanz – in die Augen schauen und einfach nur glücklich sind in ihrer gemeinsamen Wohnung mit dem grünen Türschild „Rosalie und Rosanna“.
Heute ist sich Rosalie sicher, dass es die richtige Entscheidung war, auf den Maskenball zu gehen. Bei ihrem ersten Tanz, ganz versunken in die fremden und doch vertrauten Augen, störte sie es gar nicht, als beide die Masken abnahmen und erkannten, dass sie sich noch viel ähnlicher waren als gedacht.
Jeder Topf hat seinen Deckel, jedes Tiramisù seine Kakaoschicht.
Dabei muss beides nicht in allen Augen das perfekte Bild abgeben. Die Hauptsache ist doch, die kleine, eigene Welt, die zwischen ihnen entsteht, ist es. Ist perfekt. Perfekt in ihren Augen. Perfekt in jeder Hinsicht. Perfekt passend, für den einen und für den anderen. Perfekt und wunderschön. Mehr braucht es nicht. Liebe. 
 
Rosalies Snickers-Abwechslung gegen den Winterblues:
„Zieh mich hoch“ – Tiramisù-Schnittchen mit Kakaoschicht
Biskuitmasse:
2 Eier
1 Prise Salz
125g Zucker
60g Mehl
½ TL Backpulver
  1. Ofen auf 180°C (Umluft 160°C) vorheizen.
  2. Eiweiß mit Salz und danach 150g Zucker (langsam einrieseln lassen) steif schlagen.
  3. Eigelb mit Vanillemark und Zitrone verrühren.
  4. Mehl und Backpulver zusammensieben und unter die Eigelbmischung heben.
  5. Eiweiß unterheben.
  6. Teig auf einem ausgelegten Backblech möglichst dünn ausstreichen (ansonsten den fertigen Teig später mittig längs durchschneiden).
  7. 10 – 12 Minuten backen (habt ein Auge drauf, damit`s nicht mehr als goldfarben wird).
Tränke:
100ml starken Kaffee oder Espresso
(optional gemischt mit 2 EL Amaretto oder Haselnusslikör Frangelico)
  1. Den fertigen Biskuitteig gleichmäßig mit der Mischung beträufeln (Wer hat, nimmt einen Backpinsel).
Cremeschicht:
200g Mascarpone
200g Magerquark
n. Bel. 75g Frischkäse
80g Sahne, gut aufgeschlagen und kalt gestellt
4 EL Vanillezucker
2 Blatt Gelatine
  1. Gelatine nach Packungsanweisung einige Minuten in kaltem Wasser einweichen.
    (währendessen die Sahne aufschlagen)
  2. Restliche Cremezutaten glattrühren.
  3. Gelatine bei kleiner Flamme in einen Topf geben. Wenn sie sich aufgelöst hat, den Topf vom Herd nehmen und einen Löffel der Creme unterrühren.
  4. Das jetzt zur restlichen Mascarponecreme geben. Ist alles klümpchenfrei, wird die Sahne untergehoben.
Jetzt geht’s ans Schichten:
Biskuitteige in gleichgroße Rechtecke schneiden. Wollt ihr vier Schichten Teig, dann werden es vier Rechtecke. Wer nur drei will, schneidet drei.
Jetzt einfach schichten: Biskuit (getränkte Seite nach oben), Creme, Biskuit, Creme… so viel ihr wollt. Mit einer Cremeschicht abschließen.
Geduldig sein:
Klar schmecken unsere Schnittchen auch jetzt schon (das habt ihr sicher schon herausbekommen:)
Zum einfachereren Anschneiden gebt ihr das geschichtete Kunstwerk aber erst mal für eine Stunde in den Kühlschrank (oder in den kalten Keller:), damit die Creme anziehen kann. Dann alles schön an den Seiten begradigen und in Schnittchen oder Würfel schneiden (am besten mit einem scharfen, großen, angefeuchteten (!) Messer).
Dekoration:
etwas Kakaopulver (das entölte, also das zum Backen)
Vielleicht legt ihr Schablonen auf, vielleicht auch nicht, ganz wie ihr wollt. Dann wird über die einzelnen Schnittchen das Kakaopulver gesiebt.
Es kann passieren, dass das Pulver nicht nur an der Oberfläche, sondern auch an den Seiten hängenbleibt. Wen das stört, der Schneidet die Stückchen erst ganz am Schluss.
Guten Appetit euch zweien;) Liebe geht durch den Magen, das dürftet ihr spätestens jetzt wissen:)
Lieber Tobi, danke, dass ich dabei sein konnte. Einen Tiramisù-Würfel habe ich für dich mitgegessen;) Schmeckt fast so gut wie geküsst zu werden. Fröhliches Knutschen!!! Toni

Marzipan Kuchen a la Homer – Wir machen Mundpropaganda!

„Der Kuchenbäcker knutscht – Lieb doch wen Du willst“

Wow – was für eine Überschrift. Den Kuchenbäcker knutschen – klar, bin dabei 😉

Hey zusammen,

der Kuchenbäcker ruft zum Bloggen – dat Pralinchen schreit natürlich prompt „HIER!“ – so bin ich nun mal 😉

Für alle, die mich noch nicht kennen: Praliné Surprise – der Name ist Programm. Ich quatsch wie mir die Leber gewachsen ist und frei von der Schokoschnute weg.

„Der Kuchenbäcker knutscht – Lieb doch wen Du willst“

Gerade ganz aktuell: Homosexualität = Angst und wen interessiert das eigentlich? Ein Fußballer outet sich nach seiner eigentlichen Karriere und wird hochgelobt – ganz toll… Aber dass in anderen Ländern immernoch Menschen um Ihr Leben bangen müssen, weil sie offen zeigen wollen, wen sie lieben finde ich persönlich eine Sauerei – und auch in Deutschland ist die Kluft zwischen „Na und?“ und „OMG!“ sehr breit… Reaktionen wie: „Warum sollte mich interessieren, wenn der mit dem und so…“ und dann schreiend wegrennen, wenn der eigene Sohn „beichtet“, dass er lieber Klaus liebt, statt Klaudia…

Aber ich quatsche und quatsche und quatsche und einige sind bestimmt schon vom Rechner weg oder hoffentlich bis hier her gescrollt 😉

Tobis Thema hat mich angesprochen – denn für die, die mich nicht pers. kennen: So ne kleine weibliche Ader hab ich auch 😉

Die Aufgabe von Tobi: Backt was zum Thema und macht ein Foto – gleichgeschlechtlich – denn schliesslich Backen wir diesmal gegen Homophobie!

Das schwierigste für mich war neben dem Basteln der Torte jemanden zum Knutschen zu finden… Nicht, weil ich unansehnlich bin, sondern mehr – naja, ich bin nich sooo der KontaktMensch… Zumindest nicht mit Frauen 😉 und ich konnte einfach nicht erreichen, dass mein Mann meinen ExMann knutscht… 😉

Und meine beiden Monster – klar, knutschen jederzeit und immer wieder, aber das hat im Netz immer so einen „komischen“ Beigeschmack – falls Ihr versteht, was ich meine…

Aaber – ich hab da ne Idee (bzw. mein Mann hatte das JFF in den Raum geworfen): Knutsch doch einfach Tina per Cam.

Gesagt – Fotografiert – gebastelt:001 Okee, ist nicht ganz das selbe, aber ich denke es kommt rüber, was wir Euch sagen wollen 😉

Aber ich habe nicht nur unsere Liebe und jedemenge Worte mitgebracht, sondern auch was zum Schnabulieren für Euch 😉

Was haltet Ihr von den Simpsons? Ich bin kein großer Fan – werde nur tgl. von meinen Männern dazu genötigt – aber ich liebe die Beziehung zwischen Didlidu-Flanders und D´oh-Homer 😀

Und keine Ahnung wieso, aber wie ich darüber nachdachte, was ich Euch denn leggares zaubern könnte, musste ich an einen grooooßen Donut denken – und an Homer, der Flanders knutscht 😀

Also habe ich meinen Mann genötigt, dass er bastelt – jetzt hasst er Fondant 😉

Aber ich war bei dem Projekt ja auch nicht untätig:

Erstmal die Suche nach der richtigen Form – nehme ich eine Springform und hab jedemenge verschnitt – oder was mach ich? Tina hatte dann die Idee: Du hast doch eine Form für Kuppeltorte – kannst die nicht nutzen?002Tadaa – fehlt nur noch das Rezept…

Ich wollte Marzipan – und wurde in einem ForenThread auf Chefkoch fündig. Angeblich passend für die Kuppelform, aber wohl nur für die Kleine und ich nutzte die Große – aber die Menge war dadurch genau richtig für mein Vorhaben: 003• 200g Marzipan, gewürfelt

• 5 Eier

• 85g Margarine

• 85g Zucker

• 1Pck. VanillinZucker

• 1 Prise Salz

==> Schön schaumig aufschlagen, bis sich der Marzipan (fast) komplett gelöst hat – Wer keine Küchenmaschine hat, braucht Elan und Geduld in den Armen 😉

Dann

• 180g Mehl

• 1Pck. Puddingpulver zum Kochen, Vanille

• 3TL Backpulver

mischen und zur Schaummasse geben. Kräftig unterschlagen und in die (gefettete und bemehlte) Backform geben – Deckel drauf

Bei 170°C (Ober/Unterhitze) 30 Minuten backen.004 005 006Den Kuchen nach ca. 10 Minuten aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen. Die Einbuchtung schaut nach oben.007 008Für den rosa Homer-Donut-Guss habe ich

• 100g Quark (war mal wieder kein Frischkäse im Hause…)

• 15g Zucker

• 1Pck. VanillinZucker

• 3-5 Umdrehungen aus der VanilleMühle

• 3TL Kirschsirup

• paar Tropfen rote Lebensmittelfarbe

miteinander glatt gerührt.009 010Diesen dann mit einem kleinen Glätter (Messer geht auch) auf dem oberen Rand des Kuchens verteilen, dabei ein wenig am äusseren Rand runter drücken, dass so schöne Wellen entstehen. Dann noch ein paar bunte Streusel drüber und fertig ist unser Marzipan-(mogel)Donut-Kuchen – ganz easy 😉011 012Ach ja, fast Homer und Ned vergessen 😀 – Unsere beiden Süßen kommen natürlich in die Mitte 😉017 016 015Tja, und damit verlasse ich Euch nun auch schon wieder – * knuddel * und * knutsch * – Liebt wen Ihr wollt!

Eure

Tina

(entschuldigt bitte die Qualität der Bilder… Technik wurde baden geschickt und ich musste auf alt umsteigen… * heul *)

 

Schoko Sahne Torte – Wir machen Mundpropaganda!

Heute knutscht David von Dailysun Photography.

 

Huhu Kuchenbäcker,

gut Ding braucht Weile! 🙂 So auch mein Tortenrezept!

Du hast es ja zur Aufgabe gemacht, sich zur Liebe Gedanken zu machen! Das erste was mir direkt dazu einfiel „Liebe geht durch den Magen“, dass hat auch meine Oma schon immer gesagt!

Meine Oma hat früher immer eine „OMA TORTE“ gemacht, für mich als Kind immer total was besonderes, nicht nur weil es von Oma kam, sondern auch weil es ne riesen, mega, leckere Torte war, die meine Oma in feinster Handarbeit hergestellt hat!

Nicht nur die Liebe als Schriftverziehrung ist also Thema, sondern auch die Liebe in der Gesellschaft und genau deswegen mach ich mit!

Ein Thema das Momentan schreckliche Formen annimmt, meines Erachtens nach. Ein Thema, das teilweise in anderen Ländern regelrecht zerrissen wird.

SEX

LIEBE

HOMOSEXUELL

Schaut man sich alle drei Worte an, so ist doch direkt klar was hervor sticht, oder? Es ist doch klar welches die direkte Konfrontation sucht, oder? Sex sowie Homosexualität sind die Dinge die man als kontrovers betrachtet und lieber nicht in den Mund nimmt. Jedoch ist die Liebe der direkte Einstieg dazu und um uns herum dreht sich doch alles, um diese! Die vollendete Beziehung die bis an das Lebensende hält, die verspricht, in guten wie in schlechten Zeiten füreinander da zu sein, genau dieses nimmt man gern in den Mund. Warum gehen wir also weiter? Interessieren uns dafür, wer wen liebt und warum? Eine auch sehr gute Frage ist im Falle der Homosexualität, geht das denn überhaupt? Wieso brechen wir das also so ganz genau runter? War nicht die Liebe die uns tagtäglich begleitet? Die uns die Hoffnung gibt nicht allein zu sein, geliebt zu werden und vor allem akzeptiert zu werden? Die uns einfach wichtiger ist?

„Lieb doch wen du willst“, so lautet das Motto des Tages. Jenes Motto, welches wir sagen können so oft wir wollen, es aber erst einmal ausleben müssen. Ich denke man muss nicht darüber reden, wer homosexuell oder heterosexuell ist, sondern viel mehr sollte man akzeptieren das es zwei Menschen gibt, die sich Lieben und genau darauf kommt es meiner Meinung nach an. Auf die Liebe, auf das zusammenleben zweier Menschen, ganz egal welcher Hautfarbe, welcher Religion oder welcher Sexualität sie angehören!

„Lieb doch wen du willst“, genau das ist die Message die rübergebracht werden sollte und nicht Sexualität bis ins kleinste Detail zu diskutieren und zu verurteilen.

Meine Oma ist 88 Jahre alt und genau Sie hat es erkannt. Sie hat erkannt, dass es nicht wichtig ist wie man liebt oder warum, wofür, … usw., sondern das man einfach die Liebe akzeptieren muss. Denn so widersprüchlich sich das jetzt auch anhört, akzeptieren wir keine Sexualität unter den Menschen, akzeptieren wir auch keine Liebe!

Und dann kämpfen wir nämlich genau dagegen, wonach wir uns eigentlich nur sehnen, ein vollendetes, glückliches und geliebtes Leben!

Für die Erkenntnis dank ich der Person die in einer Zeit aufgewachsen ist, wo sowas mehr als Tabu war, dennoch habe ich das Gefühl das genau diese Menschen jene sind, die die meiste Akzeptanz anbringen. Danke Oma!

Nun aber zur Torte 😛

Für den Biskuit braucht man:

4 Eier

120g feinen Zucker Backzeit: 18min – 35min für Hohe Torten

1 Pkg. Vanillezucker

1 prise Salz

120g Weizenmehl Type 405

1TL Backpulver

Backpapier (rund für Springform)

Ofentemperatur: 200° – 220° Ober- & Unterhitze

Einschub: mitte oder oben

Als erstes sollte man den Boden in der Springform etwas anfeuchten und das Backpapier darauf legen. Sollte man kein rundes haben, muss man entweder selber schneiden (so habe ich es gemacht) oder einfach einklemmen. Aus perfektionistischen Gründen konnte ich diese Variante nicht nutzen! 😛

Als nächstes verrührt man die Eier mit dem Zucker, Vanillezucker und dem Salz mit einen Mixer (Schneebesenstäbchen). Hier ein Tipp meiner Oma, für ein gutes luftiges Ergebnis sollte man für jedes Ei 5min Mixzeit berechnen, jedoch Minimum 15min bei 4 Eier. Wichtig ist das der Zucker nicht mehr knirscht und die Masse sollte ein hauch von gelb bis weißlich gefärbt sein.

WICHTIG: Die geschlagenen Eier schnell verwenden, da sonst ein Großteil der Luft entweichen kann.

Anschließend das Mehl mit dem Backpulver vermischen! In den meisten Kochbüchern steht, einmal auf die Schaummasse sieben. Allerdings auch hier wieder Tipp von Oma 2 – 3 mal sieben, um so geringer ist die Gefahr das es klumpt und der Teig nicht fluffig wird!

Nach dem sieben das Mehl leicht und vorsichtig unterheben, wichtig ist, dass die Luft nicht entweicht also auf garkeinen Fall rühren! 🙂 Das unterheben kann schon mal eine Zeit in Anspruch nehmen!

Dann kann man die Masse in die Springform gießen, die wir schon vorbereitet haben. Um größere Luftblasen zu entfernen und den Teig richtig zu verteilen, kann man die ganze Springform ca. 2 – 4 mal auf die Arbeitsplatte koppen! Nun streicht man den Teig an den Rändern etwas hoch, somit ist der fertige Teig später schön flach!

Grundsätzlich sollte der Ofen bei einem Biskuitteig, lieber geschlossen bleiben während der Backzeit.

Ist der Boden fertig so macht man die Garprobe, ist diese positiv so kann man den fertigen Tortenboden heraus nehmen. Sollte er oben etwas dunkelbraun sein so ist das nicht schlimm, jedoch angebrannt wäre ungünstig da meistens dann der ganze Boden verbrannt schmeckt!

Nach ca. 5min kann man mit einem Messer die Ränder ablösen die spange öffnen und Luft ran lassen! 🙂 Anschließend auf eine mit Backpapier belegte Fläche stürzen den unteren Boden noch dran lassen und darauf eine Tasse zum beschweren Stellen!

Jetzt abkühlen lassen. Durch beide Seiten Backpapier bleibt die Feuchtigkeit im Boden und entweicht nicht.

Jetzt kann man sich um die Creme kümmern. Wie Ihr oben gesehen habt habe ich fertige Tortencreme verwendet. Meine Oma hat es früher noch mit Pudding kochen usw. selbst gemacht!

Die Tortencreme bereitet man so vor wie es auf der Rückseite beschrieben steht. Jedoch würde ich statt 200g Butter, 100g Butter empfehlen um die schwere zu verringern! 🙂

Da ich entschieden hatte außen Schokocreme zu machen und innen sowie Schrift Vanille, habe ich zwei Packen Vanille für die Schoko angerührt und 1 Packen für die Vanille.

Bei der Schokocreme habe ich Backschokopulver verwendet, man könnte auch richtigen Kakao nehmen mit 60% oder 70% Kakao Anteil. Also kein KABA oder NESQUIK oder so! 🙂

Die Schokomasse sollte schon etwas dunkler sein, damit sich Vanille dann gut abhebt! 🙂 Wenn das alles fertig ist nochmal nach dem Boden schauen.

Ist der Boden abgekühlt so kann die Unterseite der Springform, sowie das Backpapier entfernt werden.

Jetzt wird es etwas tricki, gutes Augenmaß ist gefragt. Den Boden sollte man in 3 gleich große „Tellerscheiben“ schneiden, hier empfiehlt sich ein Brotmesser.

Hat man das so kann man sich auf das Ende vorbereiten! 🙂 In meinem Falle habe ich mit der Schokocreme angefangen diese habe ich erst mit einem Löffel auf den untersten Boden gebracht und dann mit einem Teigspatel gerade gezogen. Ist man damit fertig so kommt der nächste Boden drauf und macht das gleiche mit der Vanillecreme, dann wieder Boden drauf und wieder Schoko. Das glattziehen der Creme kann etwas vereinfacht werden wenn man sein Werkzeug etwas mit warmen Wasser abspühlt so gleitet es besser über die Creme.

Wenn man das dann hat so bestreicht man auch die Seiten mit der Schokocreme hier kann man aber auch schon variieren. Es wäre sicherlich auch möglich an die Seiten die Vanillecreme zu streichen.

Anschließend noch die Schrift oder andere art von Verzierung mit einer Tortenspritze und fertig!!!!!

Insgesamt sollte man schon 4-5h einplanen für den kompletten Prozess. Bei guter Kühlung kann man 2-3 Tage leckere Freude an der Torte haben! Vielleicht als Nachtisch bei einem guten Dinner, LIEBE GEHT BEKANNTLICH DURCH DEN MAGEN! 🙂

David
Dailysun Photography

Teuflische Herz-Törtchen – Wir machen Mundpropaganda!

Hallo ihr Lieben…
Ich bin Principessa Chocolata vom gleichnamigen Blog und möchte euch ganz herzlich begrüßen.
Vielleicht habt ihr ja schon von der GQ-Kampagne „Gentlemen gegen Homophobie“ gehört…da küssen sich prominente heterosexuelle Männer wie z.B. Moses P., Thomas D., Herbert Grönemeyer oder die Jungs von Revolverheld etc. um gegen Intoleranz anzukämpfen und um damit ein Zeichen zu setzen.
Das dieses Thema im Moment wieder sehr aktuell ist konnte man in letzter Zeit den Medien entnehmen.
Der Kuchenbäcker hat das Thema aufgegriffen und möchte mit seinem Blog Event „Der Kuchenbäcker knutscht – Lieb doch wen du willst“ die GQ-Kampagne unterstützen und veröffentlicht während der olympischen Spiele (07.-23.02.14) jeden Tag einen anderen Gastpost der teilnehmenden Blogger.
Als ich davon hörte, dachte ich so bei mir coole Sache und sagte deshalb spontan zu, einen Gastbeitrag zu verfassen und etwas zum Thema „Liebe“ zu backen.
Jetzt fragt ihr euch bestimmt warum ich Hetero-Frau dieses Projekt gut finde und warum ich bei der Aktion mitmache?
Na ganz einfach…
Ich finde es traurig und zugleich erschreckend wie mit dem Thema Sexualität in unserer Gesellschaft umgegangen wird.
Das erwachsene Menschen sich oder ihre Partner verleugnen und sich nicht trauen so zu leben wie sie möchten, weil sie Angst haben das sie ausgegrenzt werden. Ja, das sie teilweise sogar beschimpft und gemoppt werden.
Leute…was ist nur mit euch los?
Lasst doch Menschen einfach Menschen sein. Lasst sie leben, lieben und tun was immer ihnen gut tut.
Legt das kleinkarierte Denken ab und befreit euch von euren dummen Vorurteilen.
Glaubt mir…man lebt entspannter und leichter.
Die Welt ist bunt und sollte es auch bleiben.
Und passend zum Motto „Der Kuchenbäcker knutscht – Lieb doch wen du willst“ gibt es von mir jetzt was richtig leckeres…teuflische Herzen. Sie sind süß wie die Liebe, lecker fruchtig und auch ein wenig pikant…genau wie das Thema.
 
Lieb doch wen du willst…teuflische Herzen made by Principessa
Das braucht ihr dafür…
Schokoladenböden:
3 Eiweiß
50 g Zucker
3 Eigelb
13 g Zucker
1 Prise Zimt
100 g Marzipan
30 ml kaltes Wasser
25 g Mehl
25 g Kakaopulver
13 g Weckmehl
1/4 Tl Backpulver
Die Masse reicht für 2 kleine Herzformen und eine kleine Springform.
Zutaten für Kirschfüllung:
1/2 Glas Schattenmorellen
15 g Weizenpuder
10 g Zucker
1 Prise Zimt
1/4 ausgekratzte Vanilleschote
Zutaten für Füllung 2:
40 g Butter
100 g Kuchenbrösel
40 g Grappa
22 g Puderzucker
50 g flüssige Kuvertüre
Canache zum Ausgarnieren:
125 ml Sahne
300 g Zartbitterkuvertüre
1 Tl Chili
60 g Butter
Und für den Dekor:
150 g Marzipanrohmasse
50 g Puderzucker
rote Speisefarbe
Und so funktioniert es…
– Den Ofen auf 175 Grad (Heißluft 150 Grad) vorheizen.
– Die Formen einfetten und unten mit Backpapier auslegen.
– Eiweiß mit dem Zucker schnittfest aufschlagen und beiseite stellen.
– Marzipan zerbröseln und zusammen mit dem Zucker in eine Schüssel geben.
– Das Eigelb dazugeben und auf niedriger Stufe verrühren.
– Dann auf höchster Stufe aufschlagen und nach und nach das Wasser unterarbeiten.
– Nun die Eiweißmasse vorsichtig unterheben.
– Mehl, Kakao, Weckmehl, Zimt und Backpulver unterheben.
– Die zwei Herzförmchen bis unter den Rand und den Rest in die kleine runde Form füllen.
– Für ca. 25 Minuten in den Ofen.
– Wenn ihr oben drauf drückt und die Oberfläche springt wieder hoch, dann ist der Kuchen fertig.
– Falls nicht, einfach noch ein paar Minütchen drin lassen.
– Dann aus dem Ofen holen und auf ein Gitter stürzen.
– Auskühlen lassen.
– Die Kirschen abgießen und den Saft auffangen.
– Saft, Zucker, Vanille und Zimt in einen Topf geben und kurz aufkochen lassen.
– Weizenpuder mit etwas kaltem Wasser glattrühren.
– In den Saft gießen und unter rühren dick werden lassen.
– Den Topf vom Herd nehmen und die Kirschen unterheben.
– Kühl stellen.
– Die Sahne für den Canache mit Chili aufkochen.
– Über die kleingehackte Kuvertüre gießen und glattrühren.
– Zum Schluss die Butter unterrühren.
– Abkühlen lassen.
– Jetzt die Herzen jeweils 1x durchschneiden.
– 100 g von dem kleinen runden Boden abmessen und zerbröseln.
– Die Butter mit dem Puderzucker aufschlagen.
– Brösel und Grappa zufügen und alles gut verrühren.
– Zum Schluss die geschmolzene Kuvertüre unterrühren.
Schichtung der Herztörtchen (ergibt 2 Stück)
– Herzboden
– Kirschfüllung
– Grappafüllung
– Herzboden
– Die zwei Törtchen zusammensetzen und kurz kühlen.
– In der Zwischenzeit die Canache cremig aufschlagen.
– Beide Herzen mit dem Canache einstreichen und die Oberfläche mit der Palette etwas zupfen.
– Kurz beiseite stellen.
– Marzipanrohmasse mit Puderzucker und roter Farbe verkneten.
– Dann modelliert ihr zwei Hörner, einen Schwanz mit Herzspitze und eine lange Rolle doppelt.
– Die Rolle legt ihr um die Törtchen rum und macht mit einem Kneifer Muster.
– Den Schwanz trapiert ihr quer über die Törtchen.
– Und jeweils rechts und links kommt dann ein Teufelshorn drauf.
Et voila…fertisch! Und mal ganz ehrlich…so schwer wars jetzt doch gar nicht oder?
Wenn ihr die Böden abends backt und die Canache zusammen mit der Kirschfüllung auch schon vorbereitet, dann geht das den nächsten Morgen super schnell. So mach ich das nämlich immer…und schwuppdiwupp…ratzfatz sind die Herzchen fertig und können verschenkt oder selbst geschlemmt werden.
So und jetzt hab ich noch einen kleinen Tipp für euch…
Wenn ihr mal keine farbigen Tortenspitzen zur Hand habt, dann könnt ihr die ganz easy selber machen.
Ihr nehmt einfach ein wenig rote Farbe und verdünnt sie mit einem Schlückchen Wasser. Mit einem Pinsel tragt ihr sie zügig ca. 1 cm breit außen auf die Spitze auf.
Dann nehmt ihr ein bisschen Wasser und einen sauberen neuen Pinsel, tunkt ihn kurz ins Wasser und verwischt den Rand damit. Es entsteht dann ein leichter Farbverlauf.
Jetzt lasst ihr das ganze kurz trocknen und fertig…ganz easy und sieht wunderhübsch aus.
So und jetzt wünsch ich euch ganz viel Spaß beim nachbacken, ausprobieren und natürlich beim knutschen.
…süße schokoladige Grüße von eurer Principessa

Paris je t’aime Torte – Wir machen Mundpropaganda!

Hier knutscht Bianka die Backzauberin:

Ich bin Bianka, wohne im wunderschönen Nürnberg und liebe das Backen. Ob Kuchen, Cupcakes, Gebäck oder Pralinen – ich probiere einfach alles gern aus. Und weil mir das so viel Freude macht, habe ich meinen eigenen Blog www.backzauberin.de. Dort schreibe ich über tolle Backaktionen, leckere Rezepte und zeige euch meine Backstube.
Ich unterstütze die Kampagne, weil ich Menschen dazu bewegen möchte etwas weltoffener und Toleranter zu werden. Dazu gehört für mich immer noch die Akzeptanz von Homosexuellen.

Paris je t’aime
Für den Teig:
1 1/2 Tassen Zucker
3 Tassen Mehl
1 Pck. Backpulver
4 Eier
1 Tasse Sonnenblumenöl

1 Tasse Selter
Für die Füllung:
1 1/2 Puddingpulver Vanillegeschmack
350 g frische oder 1 Glas Sauerkirschen
500 ml Wasser oder Saft der Kirschen aus dem Glas
200 g Margarine
Für den Eiffelturm:
100 g Mehl
50 g Puderzucker
1 Ei
50 g Margarine
1/2 Pck. Vanillinzucker
1/4 Pck. Backpulver

Für den Eiffelturm die Zutaten vermischen und zu einem glatten Teig kneten. Den Teig etwa fünf mm dick ausrollen und mit einem guten Küchenmesser (oder einem entsprechenden Plätzchenausstecher) einen Eiffelturm ausschneiden. Den Eiffelturm auf mittlerer Schiene bei etwa 160 °C (Umluft) ca. 10-12 Minuten backen und anschließend abkühlen lassen.
 
Für das Royal Icing (Eiweißspritzglasur):
1 Eiweiß
100 g gesiebter Puderzucker
1/2 TL Zitronensaft
1 Prise Salz
1/2 TL Vanillesirup
Für die Dekor-Creme:
1 Becher Schlagsahne
1 Pck. Sahnesteif
1 Becher Schmand oder Crème fraîche
Für den Dekor:
Rollfondant in weiß und rot
verschiedene Zuckerperlen
Zubereitung:
Für den Teig zuerst die trockenen Zutaten vermengen, anschließend Öl, Selter und Eier hinzufügen. Teig in eine gefettete Springform (ca. 26 cm Durchmesser) füllen und glatt streichen. Den Kuchen auf mittlerer Schiene bei etwa 175 °C (Ober-/Unterhitze) goldgelb backen – etwa 60 Minuten. Auskühlen lassen. Den Teig in drei Teile schneiden (eine Art Wiener Boden).
Für den Eiffelturm die Zutaten vermischen und zu einem glatten Teig kneten. Den Teig etwa fünf mm dick ausrollen und mit einem guten Küchenmesser (oder einem entsprechenden Plätzchenausstecher) einen Eiffelturm ausschneiden. Den Eiffelturm auf mittlerer Schiene bei etwa 160 °C (Umluft) backen und anschließend abkühlen lassen. In der Zwischenzeit das Royal Icing herstellen: Den Puderzucker sieben. In einer anderen Schüssel das Eiweiß mit dem Zitronensaft und dem Salz steif schlagen. Nach und nach den gesiebten Puderzucker hinzugeben und immer wieder umrühren. Zum Schluss das Sirup hinzufügen. Das Royal Icing nochmalig auf höchster Stufe mixen. Die Eiweißspritzglasur in einen Spritzbeutel mit dünner Tülle füllen und dekorieren. Trocknen lassen.
Nun die Kirsch-Füllung vorbereiten: Ggf. den Saft der Kirschen aus dem Glas abtropfen und mit Wasser auffüllen. Den Pudding mit der Wassermischung nach Packungsanweisung aufkochen und abkühlen lassen. Die Kirschen pürieren. Derweil die Margarine zu einer cremigen Masse aufschlagen. Püree und Pudding zur Margarine hinzugeben und gut vermischen.
Für die Dekor-Creme Sahne mit Sahnesteif schlagen und anschließend Schmand unterheben. Für den Dekor Rollfondant dünn ausrollen und gewünschtes Blumenmotiv ausstechen. Bei einigen Blüten eine Zuckerperle in die Mitte legen und leicht andrücken.
Nun auf einer Tortenplatte den ersten Teil des Kuchenteigs legen und mit der Hälfte der Kirsch-Füllung gleichmäßig bestreichen. Dann den zweiten Teil des Kuchenteigs darauf legen und wieder mit der Kirsch-Füllung bestreichen. Abschließend den letzten Teil des Kuchenteigs legen und leicht andrücken. Mit der Eiweißspritzglasur den Eiffelturm befestigen und antrocknen lassen (ggf. solange etwas dahinterstellen bis er fest steht). Nun die Dekor-Creme darauf verteilen und auch die Seiten damit bestreichen. Den Kuchen für etwa 20 Minuten kaltstellen. Die Blüten in Form eines Herzens auf der Torte anordnen und bis zum Servieren kaltstellen. Tipp: Ist die Dekor-Creme warm bzw. noch feucht, schmilzt das Fondant. Wer es mag, kann anstelle der Dekor-Creme eine klassische Buttercreme herstellen.

Puzzle-Herz-Törtchen – Wir machen Mundpropaganda!

„Es ist Naturgesetz, dass das Herz nicht ruht, bis es ans Ziel seiner Wünsche gelangtist.“ (Francesco Petrarca)

Dieses Zitat bezieht sich für mich auf die Partnerschaft eines Menschen.
„Sie hat ihren Ruhepol gefunden.“
oder
„ Er ist nun endlich angekommen.“
Sind Sätze, die man nicht selten hört.
Meiner Meinung nach ist jeder Mensch auf der Suche nach seinem „persönlichem fehlenden Puzzleteil“, solange bis er oder sie den oder die passende(n) gefunden hat. Wie auch immer dieser Partner aussehen oder welches Geschlecht er haben mag, kann zweitrangig sein. Wenn „es einfach passt“. Viele Paare können es nicht erklären, sie haben einfach das Gefühl, den /die Richtige/n gefunden zu haben- es stimmt die Chemie.
Eine Antike Erklärung – inhaltlich gekürzt
Schon in der Antike wurde dieses Phänomen beobachtet. In seinem fiktiven Symposion lässt Platon fünf Philosophen über das Verlangen und das Wesen des „Eros“ (Liebe und Erotik) debattieren. Aristophanes soll es gewesen sein, der sich die Frage nach der Partnerwahl zu erklären versuchte.
Der Mensch in seinem Urzustand sei ein Kugelmensch- bestehend aus zwei verschmolzenen Personen gewesen.
Also 4 Arme, 4 Beine, 2 Köpfe, Seite an Seite verbunden. Aufrecht gehend oder Rad schlagend konnten sie sich fortbewegen.
Es gab drei verschiedene Arten von Kugelmenschen:
Die des Mondes (rein männlich),
die der Sonne (rein weiblich) und
die der Erde (männlich und weiblich).
Eines Tages versuchten die Kugelmenschen den Olymp zu erobern und wurden zur Strafe vom Göttervater Zeus getrennt. Um sie als halben Kugelmensch lebensfähig zu erhalten, sollte Apoll die Gesichter nach vorne drehen und die Wunden der Spaltung schließen.
Du glaubst es nicht?
Dann zieh mal Deinen Pulli hoch, dein Bauchnabel ist nämlich ein Überbleibsel der Naht.
Seither seien die Menschen auf der Suche nach ihrer verlorenen Hälfte und wollen sich mit dieser wieder vereinigen, um den „Urzustand“ wiederherzustellen und die Sehnsucht zu stillen.
Als ich in der Schule Platons Symposion stundenlang in der zwei Mann starken Griechisch-Klasse übersetzen durfte, hätte ich nicht gedacht, dass ich das im Leben jemals wieder hervorkramen würde.
Unabhängig davon, ob diese These belegbar ist- gibt sie eine schöne Erklärung für die sexuelle Vielfalt.
Die Kernaussage ist Jahrtausende alt und ich unterschreibe sie heute (in modernisierter Form) noch:
Jede Person soll sich frei fühlen, ihren Seelenverwandten, ihr passendes Puzzleteil zu finden, welches Geschlecht er oder sie auch haben mag. Wenn es passt, dann passt es und fühlt sich richtig an. Geht EUREN Weg! Gemeinsam!
Ich persönlich habe vor 10 Jahren mein Puzzleteil gefunden, gute 3 Jahre sind wir verheiratet und ein Bild möchte ich mit Euch teilen.
Seit 2011 blogge ich auf mitliebegebacken.blogspot.com und halte die Momente fest, zu denen ich etwas Süßes beitragen konnte. Das Bloggen hilft mir, schöne Momente festzuhalten und durch die Aufarbeitung bewusster zu erleben.
Als ich den Aufruf zum BLOG-Event mit dem Bild des „knutschenden“ Grönemeyer sah, hab ich aus dem Bauch heraus zugesagt. Es geht um die Liebe, Akzeptanz, um Bauchentscheidungen, um Harmonie. Dinge, die mich spontan angesprochen haben. Wenn ich dadurch dazu beitragen kann, dass jemand weniger“ Leidensdruck“ wegen seiner „Bauchentscheidung bei der Partnerwahl“ empfindet, würde es mich freuen.
Für Backinteressierte die Entstehung des Puzzle-Herz-Törtchens und das Rezept…

Puzzle-Herz-Törtchen:

Dunkles Verlangen
Petras Ölbisquit
1 großes Ei
75 g Puderzucker
40 ml Öl
40 ml Kaffeelikör
Eine Prise Cilly
85 g Mehl
1 gehäufter Teel. Backpulver
20 g Kakaopulver ungesüßt (Valrhona)
Ei mit Zucker schaumig rühren, nach und nach Öl und Kaffeelikör zugeben. Mehl, Kakao, Chily, Backpulver sieben und unterheben. Auf ein Blech streichen und bei 180 Grad ca. 8-10 min backen.
Kurz erkalten lassen, gewünschte Form ausstechen.
Füllung
80 g Sahne aufschlagen
50 g geschmolzene Schokolade,
ein halber Teel. Chily
vermengen, zwischen die Böden streichen, kalt stellen.
Reine Liebe
Milchmädchen-Tortenböden nach Tascha
1 Ei
½ Dose Milchmädchen
¼ Päckchen Backpulver
75 g Mehl
Verrühren, Teig auf Backpapier streichen und wie oben backen.
Wieder die Form ausstechen.
Füllung:
Saft von 2 Blutorangen
10 g Gelierfix
1 Teel. Zimt
Miteinander aufkochen, auf die Böden streichen.
ca. 70 g Sahne mit einem Schuss Milchmädchen aufschlagen und auf die Blutorangenmasse geben, Böden zusammensetzen. Über Nacht kühl stellen, Milchmädchenböden müssen durchziehen.
Fertige Törtchen über Nacht kühlen, mit Zartbitterganache (1 Teil Sahne:1 Teil Zartbitterschoki aufgekocht) einstreichen und mit Fondant eindecken. Nach Belieben dekorieren.
Die Herzdeko ist aus Blütenpaste. Die Prägung auf der Oberfläche mit einem Stencil und Puderfarbe aufgetragen.

Zum Abschied wünsche ich jedem sein passendes Puzzleteil,
Eure Caro von
mitliebegebacken

Mandelkuchen

Gestern habe ich mal meinen Vorratsschrank durchsucht, was noch so alles „in stock“ ist und was möglicherweise in absehbarer Zeit verbraucht werden muss. Und siehe da: Die Mandelsplitter mussten weg.

Schwedische Mandeltorte, wie viele sie aus einem schwedischen Möbelhaus kennen, ist sehr beliebt. Ich habe mich jedoch für eine, ich würde sagen etwas „deutschere“ Variante entschieden.

Für den Mandelkuchen braucht Ihr:
100g Margarine
50g braunen Zucker
2 Eier
175g Mehl
2 3/4 TL Backpulver
4 EL Milch
2EL Honig
50g gehobelte Mandeln
Für die Glasur:
150ml Honig
2 EL Zitronensaft
1. Zunächst gebt Ihr Mehl, Zucker, Eier, Mehl, Backpulver, Milch und Honig in eine Rührschüssel und verrührt das Ganze mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig.
2. Dann nehmt Ihr eine gefettete Springform. Den Boden lege ich immer mit Backpapier aus, das machts am Ende doch etwas einfacher. Nun füllt Ihr den Teig in die Form und streicht ihn glatt. Dann verteilt Ihr gleichmäßig die gehobelten Mandeln darüber.
Für dieses Rezept braucht Ihr eine 20er Springform, eine 26er ginge sicher auch aber dann wird der Kuchen eher flach.
3. Nun geht der Teig im vorgeheizten Backofen bei etwa 180 Grad (Ober-/Unterhitze) für etwa 50 Minuten in den Ofen. Macht zwischendurch immer mal eine Garprobe, damit die Mandeldecke nicht verbrennt, bzw. zu dunkel wird. Zur Not deckt Ihr den Kuchen zum Ende hin mit etwas Backpapier ab.
4. In der Zwischenzeit bereitet Ihr die Glasur für den Kuchen zu. Ich kann Euch sagen, das ist eine sehr klebrige Angelegenheit! Ihr gebt die 150g Honig mit 2 EL Zitronensaft in einen kleinen Topf und lasst die Mischung unter Rühren etwa 6-7 Minuten köcheln.
5. Wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt, übergießt Ihr ihn mit Hilfe eines Esslöffels gleichmäßig mit der Glasur. Dann lasst Ihr den Kuchen mindestens 2 Stunden stehen.
6. Das Herauslösen ist ein kleiner Drahtseilakt, denn die Honig-Glasur klebt, wie Hölle. Aber nicht entmutigen lassen. Das leckere Ergebnis entschädigt für die klebrige Sauerei. 

Und nicht nur uns hat es geschmeckt, schnell kamen auch die „Nachbarn“ und haben sich über den süßen Kuchen hergemacht.
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