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Der Kuchenbäcker

ein Mann, der nicht nur backen kann...

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Mundpropaganda

Erdbeermarmelade – Wir machen Mundpropaganda!

Mein Name ist Jeannette Jaster, im richtigen Leben bin ich Kriminalkommissarin. Seit etwa 3 Jahren bin ich das Gesicht hinter dem „Marmeladenmaedchen“, einem kleinen, aber feinen onlineshop für besondere Fruchtaufstriche und anderes fürs Herz. Im Leben bin ich nicht immer den einfachsten Weg in Sachen Liebe gegangen, heute bin ich allerdings glücklich damit und stolz auf meine 19monatige Tochter. In schlechten Liebeszeiten hörte ich mal ein Lied von den Sportfreunden: Tu nur das, was dein Herz dir sagt. Alles andere soll dich nicht stören. Das finde ich gut und wichtig. So möchte ich meine Tochter erziehen. Egal, welche Farbe die Liebe hat, sie soll die Möglichkeit haben, erblühen zu können. Und was gibt es schöneres zum Thema Liebe als ein Klecks Erdbeermarmelade:

500 gr Erdbeeren
1 Prise Bourbon-Madagaskarvanillepulver
250 gr Gelierzucker 2:1

Die Erdbeeren von den Stielen befreien und in kleine, mudgerechte Stücke zerschneiden und in einem breiten Topf garen. Anschliessend das Vanillepulver zugeben. Danach unter langsamem Rühren den Gelierzucker beimengen. Wenn alles im Topf kocht,die heiße Menge in heiß abgespülte Twist-off Gläser geben und sofort zudrehen. Diese auf den Kopf stellen bis die Marmelade abgekühlt ist.
Guten Appetit.
www.marmeladenmaedechen.com

Rüblitorte mit Kermit und Miss Piggy – Wir machen Mundpropaganda!

„Küss doch wen du willst!“ hat auch bei Cake the planet offene (Küchen-)Türen eingerannt!
Zunächst möchte ich mich gerne selber vorstellen. Mein Name ist Neele und ich habe im April 2013 all meinen Mut zusammen genommen und mich dazu entschlossen mit einer eigenen Facebook-Seite der Welt meine Back- und Kochkreationen zu zeigen. So entstand also „Cake the planet“. Ich liebe es stundenlang in der Küche zu stehen und eine Leckerei nach zwei anderen zu zaubern. 
Da ich Studentin bin bleibt meistens nur am Wochenende Zeit um zu backen, jedoch freuen sich meine Liebsten Zuhause dafür umso mehr, wenn ich von der Uni heimkehre und gleich in die Küche stürme um etwas Neues auszuprobieren. Mein Traum ist es später mein eigenes kleines Café zu haben, in dem in einer großen gläsernen Vitrine all die süßen Kleinigkeiten zur Auswahl stehen, die ich mit Herz und Seele kreiert habe. 
Bis dahin ist es sicherlich noch ein weiter Weg aber es heißt ja: Träume sind die Flügel der Seele. 
Ich halte ständig Ausschau nach neuen Inspirationen und freue mich immer wahnsinnig, wenn ich jemand anderen durch meine Leckereien inspirieren durfte. 
Doch egal ob es jetzt eine zweistöckige Torte, kleine Muffins, Cupcakes, Cakepops oder ein einfaches Brot ist, ich liebe, was ich mache und in jedem Gericht steckt eine Menge Herzblut und Leidenschaft. Deswegen macht es mir auch nichts aus für eine Geburtstagstorte auch ab und zu bis 2 Uhr morgens noch in der Küche zu werkeln und zu dekorieren was das Zeug hält. Ich möchte mit meinen Küchlein und sonstigen Kreationen den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern und ihnen den Tag versüßen. Deswegen „Cake the planet“, denn mit Kuchen ist alles gleich viel schöner.
Als ich von dem Vorhaben des lieben Kuchenbäckers das erste Mal hörte wusste ich sofort: Da muss ich mitmachen! Gesagt, getan! 
Nun die Frage: Was könnte ich denn besonderes zaubern um diese tolle Aktion lecker zu unterstützen?
Bei dem Slogan fiel mir sofort ein Bild aus meiner Kindheit ein: Miss Piggy und Kermit der Frosch als das etwas andere Liebespaar. 
Ich bin ein großer Befürworter von Homosexualität und der Meinung, dass die Liebe jeden und jede treffen darf egal ob Mann oder Frau (oder Schweinchen und Frosch :D) und man dem Ganzen mit derselben Toleranz gegenüber treten sollte, wie man es auch bei Heterosexualität macht. 
 
Ich versuchte also Miss Piggy und Kermit aus Fondant zu modellieren. Dummerweise habe ich das Vorhaben mit neuem, mir bis dato noch unbekannten Fondant gemacht, der unter der Fülle von Miss Piggy ein bisschen zusammen sackte. Trotzdem finde ich die beiden wirklich niedlich und muss sagen, dass ich die etwas breiter gewordenen Figürchen auf ihre eigene verschrobene Art und Weise ganz zauberhaft finde. Das bringt mich zu einer weiteren Erkenntnis: So wie bei meinen beiden Figürchen nun mal nicht alles perfekt ist, so ist auch in der Liebe nicht alles perfekt, wichtig ist nur, dass man das ganze toleriert und darüber hinaus nicht die schönen Dinge übersieht, die so viel wertvoller als kleine Makel sind. 
Schlussendlich musste das Liebespaar jedoch aber noch weich gebettet werden und ich entschied mich dazu den Lieblingskuchen meiner Eltern zu backen: Rübli-Torte!
Das Rezept lautet wie folgt (vergesst nicht: Liebe geht durch den Magen!):
80g Mehl
250g Zucker
5 Eier
Abgeriebene Schale einer Zitrone
260g gemahlene Mandeln
330g Möhren
1 Prise Salz
1 Prise Zimt
2 TL Natron
2 EL Kirschwasser (das Gute von Papa ;D)
Für die Glasur:
250g Puderzucker
Etwas Kirschwasser
12 Marzipan-Möhren zur Verzierung
Zuerst werden die Möhren geschält, die Enden abgeschnitten und geraspelt (das geht mit einer Küchenmaschine am einfachsten). Dann werden die Eier getrennt und das Eiweiß wird beiseite gestellt (nicht wegwerfen!). Aus dem Eigelb, dem Zucker und der Zitronenschale wird eine schaumige Masse mit dem Handrührer hergestellt. Nun werden das Mehl, die gemahlenen Mandeln, die Möhren, das Salz, der Zimt und das Natron hinzugefügt und miteinander vermengt. Schließlich noch das Kirschwasser unterrühren und schon geht es weiter mit dem Eiweiß. Das wird nun steif geschlagen und unter den Teig gehoben (nicht rühren, nur unterheben, damit der Kuchen später schön fluffig ist). Der Teig wird nun in eine gefettete Springform oder sonstig bevorzugte Form gefüllt und kommt für ca. 50 Minuten bei 180° in den Backofen. Anschließend schön auskühlen lassen und den Puderzucker mit dem Kirschwasser zu einer dickflüssigen Masse vermischen. Die Rübli-Torte mit der Puderzucker-Masse bestreichen und die 12 Marzipan-Möhren darauf anrichten. Guten Appetit!
Zusätzlich zu der Rübli-Torte gab es dann noch Herz-, Kussmund- und Schnurrbart-Kekse
Rezept für den Keksteig:
250g Mehl
115g Butter
75g Zucker
1Pck. Vanillinzucker
1 Prise Salz
1 Ei
Die Zutaten zu einem schönen geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und für eine gute Stunde in den Kühlschrank stellen. Danach den Teig mit einem Nudelholz ausrollen (ca. 3mm dick) und mit Herz,- Kussmund- und Schnurrbart-Formen ausstechen. Die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für 7 Minuten bei 180° backen lassen. Danach müssen die Kekse vor dem Verzieren auf einem Kuchengitter auskühlen. Für die Verzierung habe ich Royal-Icing verschiedenfarbig eingefärbt. 
Das Grundrezept, das ich für Royal-Icing verwende lautetwie folgt:
250g Puderzucker
1 Eiweiß
3-4 Tropfen Zitronen-Aroma
Alles gut vermengen und mit Lebensmittelfarbe einfärben. Das Verzieren kann nun beginnen!

Cheesecake knutscht Himbeere – Wir machen Mundpropaganda!


Hallo, ich heiße Rebecca und bin Bloggerin bei {Baby Rock my Day} und ich bin heute Teil der Kampagne „Der Kuchenbäcker knutscht – Lieb doch wen Du willst“. Eine klasse Aktion von Tobias die vermitteln soll, das Menschen nicht wegen ihres Geschlechts, Hautfarbe, religiöser Einstellung oder Ihrer Liebe zum gleichen Geschlecht diskriminiert werden dürfen. Für mich eigentlich gar kein Thema, für andere Menschen schon. Selbst hier in Berlin, wo viele Menschen wirklich tolerant sind, passieren genau diese Diskriminierungen trotzdem täglich. 

Und da die Liebe keine Grenzen kennt, dürfen sich heute Cheesecake und Himbeere lieben. Das Cheesecake-Grundrezept habe ich übrigens von „Der muss haben sieben Sachen“ und ist unser persönliches Lieblingsrezept. 


Und da auch die Liebe manchmal harte Arbeit ist, habt ihr vorher noch ein bisschen harte Arbeit vor euch, um das Himbeer-Püree herzustellen. Zutaten: 1 kleine Packung tiefgefrorene Himbeeren 3 EL Puderzucker 2 EL Speisestärke Himbeeren auftauen und dann durch ein Sieb streichen, am besten mehrmals, immer und immer wieder, so dass nur die Kerne übrig bleiben, das ist etwas anstrengend. Das Püree danach in einen kleinen Topf geben und erhitzen. Ich liebe es etwas süßer, deshalb nehme ich 3 EL Puderzucker, das könnt ihr nach eurem Geschmack anpassen und ggf. weniger nehmen. Wenn die Masse zu kochen anfängt, Herd abschalten und Stärke dazugeben. Gut umrühren bis die Masse eingedickt ist. Zur Seite stellen.  

Zutaten Cheesecake: 150g Haferkekse 75 g Zwieback 75 g Butter zimmerwarm 1/2 TL Salz 125 g Zucker 250 g Magerquarck 600 g Frischkäse 3 Eier 1 Pk. Vanillezucker Zwieback und Haferkekse in der Küchenmaschine zerkleinern, wer keine hat: alles in einen Frischhaltebeutel geben und mit dem Nudelholz drauf dreschen bis alles gut zerkrümmelt ist. Zimmerwarme Butter und Salz dazugeben und zu einer homogenen Masse kneten. Damit die Springform auslegen und bei 175 °C zehn Minuten lang backen. 

Eier, Vanillezucker und Zucker schaumig schlagen. Quarck und Frischkäse dazu geben und die Hälfte der Masse auf den gebackenen Boden geben. Jetzt kommt der Einsatz vom Himbeer-Püree, ca. 3/4 davon auf die Käse-Masse geben und nun die restliche Käsemasse oben drauf geben. Das restliche Himbeer-Püree kommt in einen Spritzbeutel oder in einen Frischhaltebeutel und es werden kleine Klecke auf den Kuchen gespritzt. Dann nehmt ihr euch einen Schaschlik-Spieß und zieht diesen durch den Klecks. So entstehen kleine Herzen. Jetzt kommt der Kuchen bei 170 °C für 40 Minuten in den Backofen. Nachdem er abgekühlt ist, muss er 24 Stunden gekühlt werden. Der einzige Haken an diesem Kuchen: egal ob mit oder ohne Wasserbad, bei mir bekommt der Kuchen immer Risse und leider habe ich dafür keinen ultimativen Tipp… Sorry.




„All you need is love“-Torte – Wir machen Mundpropaganda!

„Der Kuchenbäcker knutscht – Lieb doch wen Du willst“

Na, das hört sich doch nach mehr an, oder nicht? Aber was steckt denn nun dahinter?
Nein, der Kuchenbäcker knutscht euch jetzt nicht alle, aber das wäre doch sicher auch was. 😉
Es geht um das schönste Gefühl, was ein Mensch haben kann, was für viele nicht zu beschreiben ist. Richtig… Es geht um die LIEBE. Aber warum dazu eine Aktion?

Was für viele eine Selbstverständlichkeit ist, wird leider in der heutige Zeit, obwohl wir schon so weit fortgeschritten sind, immer noch verpönt. Es geht um die gleichgeschlechtliche Liebe. Dabei sollte es doch eigentlich egal sein, wen man liebt. Ob Mann und Frau, Frau und Frau oder Mann und Mann. Aber genau hier liegt das Problem. Viele denken immer noch, dass eine gleichgeschlechtliche Liebe nichts in der heutigen Welt zu suchen hat. Hass, Gewalt und Mobbing wird gegen Homosexuelle betrieben…und genau dagegen soll ein Zeichen gesetzt werden.

Sicher habt ihr schon alle die Kampagne gesehen, in denen sich endlich auch mal Stars öffentlich gegen Homophobie einsetzen. Und genau an diese Aktion lehnt sich der Kuchenbäcker, welches wir als eine richtig tolle Aktion sehen.

Tobi alias „Der Kuchenbäcker“ hatte die super Idee diese Aktion mit unserem liebsten Hobby zu verbinden. Da wir ja alle gerne und leidenschaftliche (Hobby-) Bäcker sind, sollte passend zum Thema ein süßes Werk kreiert werden und ein gleichgeschlechtliches Kussfoto entstehen.

Wir, dass sind Nicole von „Ladys Kitchen“ und Nadine von „My Sweet Bakery“ haben uns dazu folgende Torte überlegt.

Sie sollte schlicht gehalten sein und dennoch ins Auge stechen.
D.h. es gab eine zweistöckige weiße Torte mit dem Hauptaugenmerk „ALL YOU NEED IS LOVE“. Denn genau das sollte es doch sein was zählt. Dass wir lieben und nicht wen wir lieben.
Danach folgt „ICH und DU = WIR“. Denn Liebe sollte auf Gegenseitigkeit beruhen.
Auf der unteren Etage steht kurz und knapp und was für jeden verständlich sein sollte: „X+Y= ♥; X+X= ♥; Y+Y= ♥“.

Ein Mensch sollte nicht danach beurteilt werden, wen er liebt, sondern jeder Mensch sollte seinem Gefühl nachgehen und lieben dürfen – egal ob es ein Mann oder eine Frau ist und ob diese Liebe Gleichgeschlechtlich ist oder nicht.

Für die Torte selbst haben wir uns passend für die Liebe, für einen roten Boden entschieden und eine weiße Füllung. Weiß für die Reinheit, oder als Symbol der Hochzeit.

Natürlich dürften auch die Fotos nicht fehlen.
Jörg von Regioinsite, hatte sich dazu bereit erklärt Fotos von uns und der Torte zu machen. Dabei sollte nicht nur die Torte selbst im Vordergrund stehen, sondern auch der Kuss. Denn darum geht es ja.

Beim fotografieren hatten wir echt viel Spaß und Jörg brauchte bei uns auch viel Geduld. Denn wenn man einmal anfängt zu lachen, kann man so schnell nicht aufhören.

Selbst die Fahrt mit der Torte war schon ein Abenteuer für sich. Auch wenn Jörg nicht weit weg wohnte, war es dennoch eine Kunst den Cake-Topper heile rüber zu bringen…und genau das ist uns leider nicht so ganz gelungen. Die beiden „ll´s sind uns leider abgebrochen. Aber Jörg, unser Retter in der Not und Photoshop sei Dank, konnte alles wieder repariert werden.

Und so konnte unsere Torte wieder im „Scheinwerferlicht“ glänzen.

Natürlich besteht eine Liebe auch aus jeder Menge Spaß und das hatten wir. Auch wenn es bei uns auf Freundschaft basiert, hatten wir beide keine Probleme eine Frau zu küssen.


Die Liebe sollte immer im Vordergrund stehen und man sollte sich immer wieder daran erinnern wie schön das gemeinsame Leben ist. Dabei sollte es ganz egal sein, wer mit wem zusammen ist. Die Hauptsache ist doch, dass sich das Paar versteht und liebt.

Die Torte war einfach unwiderstehlich. 😀

Jetzt möchtet ihr aber sicher unser Kussfoto sehen. Tadaaaaaa…
Unser Kussfoto für „Der Kuchenbäcker knutscht – Lieb doch wen Du willst“




Das Rezept für den Boden (Wunderkuchen):
Zutaten:
* 250 gr Zucker
* 4 Eier
* 200 ml Öl
* 200 ml Flüssigkeit (Buttermilch, H-Milch, Saft, Kakao, Likör usw.)
* 300 gr Mehl (für schockogeschmack, 10 gr durch Kakaopulver ersetzen)
* 1 Päckchen Backpulver

Zubereitung:
1. Den Backofen auf 160°C vorheizen.
2. Die Eier und den Zucker schaumig rühren.
3. Das Öl und die Flüssigkeit hinzugeben und weiterrühren.
4. Das Mehl mit dem Backpulver mischen, darüber sieben und alles noch mal gut
weiterrühren.
5. Den Teig in eine Backform geben und bei 160° C (Ober-/ Unterhitze) für 45-50
Min. backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.

Rezept einfache Zitronenbuttercreme:
Zutaten:
* 1 Tütchen Sahnepudding
* 500 ml Milch (für den Pudding)
* 40 gr Zucker (für den Pudding)
* 500 gr Butter
* 2 Fläschchen Zitronenaroma
* Puderzucker nach Geschmack

Zubereitung:
1. Pudding nach Anleitung kochen und abkühlen lassen. Am besten eine
Frischhaltefolie auf den Pudding legen, so bildet sich keine Haut.
2. Der Pudding und die Butter müssen zur Weiterverarbeitung Zimmertemperatur
haben
3. Die Butter schaumig aufschlagen und den Pudding Löffelweise dazugeben.
4. Das Zitronenaroma unterrühren und nach Geschmack gesiebten Puderzucker
unterrühren.

Natürlich hatten wir nach dem „anstrengenden“ Tag, *lach* den hatte wohl eher Jörg mit uns, auch einen riesen Hunger. Und konnten es gar nicht erwarten die Torte anzuschneiden. Daher wurde die oberste Etage direkt verputzt. Dieses taten wir aber auch, damit ihr auch etwas vom Anschnitt habt. Also ganz unvoreingenommen.


Zwischenzeitlich kamen wir uns vor wie auf einer Hochzeit, bei denen das Paar die Torte anschneidet und sich dann noch gegenseitig füttert. *lach* Aber das mit dem füttern haben wir uns dann doch verkniffen. 😉



Hmmmm, lecker.
Ja, die Liebe geht auch durch den Magen.

Wir bedanken uns noch mal ganz herzlich beim Kuchenbäcker, der dieses tolle Event auf die Beine gestellt hat. Es ist eine richtig schöne Aktion, für einen guten Zweck.

Nicole und Nadine

Regenbogen Cupcakes, die Zweite – Wir machen Mundpropaganda!

Heute knutscht Anita von Olles Himmelsglitzerdings

Hallo Ihr Süßen,

heute mal ein etwas anderes Thema… Homosexualität und die #Mundpropaganda von GQ. Der Kuchenbäcker hat andere Blogger zum mitmachen aufgerufen. Zu einer Kampagne für die Liebe und gegen Homophobie. Was in Deutschland ganz normal ist, oder zumindest normal sein sollte, ist in anderen Länder leider viel mehr als nur davon entfernt. Schwulenhass ist in einigen Ländern immer noch ein großes Thema, da werden Männer geschlagen, gequält und misshandelt, weil sie Männer lieben! Das macht mich wütend, das macht mich traurig. Und deshalb möchte auch ich mitmachen und ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen setzen mit einem Kussfoto und zwar nicht irgendeinem, sondern einem gleichgeschlechtlichem. Denn mir ist auch egal, wer wen küsst! Solange Ihr Euch dabei wohl fühl und niemand verletzt wird… denn die Liebe muss geschützt werden. Liebe ist vielfältig und voller Hoffnung, Liebe ist schön und muss toleriert werden.

Natürlich habe ich auch etwas für Euch gebacken, und was liegt da näher als ein Regenbogen?! Steht doch der Regenbogen für die Vielfältigkeit in der Liebe. Hier für Euch kleine Regenbogen-Cupcakes für die Liebe!

Als Kussmodel hat sich Nicole (rechts im Bild), im Blog auch als Frau Pennerin bekannt, und Ihre Freundin Andrea zur Verfügung gestellt. Beide sind heterosexuell und sagen auch: Küss doch wen Du willst!

Und nun das Rezept für Euch.
Zutaten für 12 Stück:

125 g zimmerwarme Butter
125 g Rohrohrzucker
2 Eier
250 g Weizenmehl Typ 550
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
75 ml Milch (Raumtemperatur)
Lebensmittelfarbe in 5 oder besser 6 Farben (violett, blau, grün, gelb, orange, rot)

Für das Frosting:

110 g zimmerwarme Butter
75 g Puderzucker
200 g Doppelrahm-Frischkäse
evtl. blaue Lebensmittelfarbe
bunte Zuckerschnüre

Zubereitung:
Die Butter mit dem Zucker etwa 5 Minuten schaumig hell aufschlagen.

Die Eier einzeln dazugeben und gut unterrühren.

Das Mehl, Backpulver, Salz und Milch nach und nach unterrühren.

Den Teig in 5 oder 6 Portionen teilen und einfärben.

Jeweils 1 TL von dem Teig in ein Muffinförmchen geben und glatt streichen. Mit allen Farben wiederholen.

Nun für etwa 15 Minuten in den Backofen und bei 180 Grad Ober/Unterhitze backen. Stäbchenprobe!

Die fertigen Cupcakes aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Für das Frosting die Butter hell aufschlagen und den Zucker und den Frischkäse unterrühren, wer möchte kann die hälfte mit etwas blauer Lebensmittelfarbe himmelblau einfärben. Nun mit einem Messer locker auf den abgekühlten Cupcakes verteilen.

Kleine Wolkenhäufchen zur Unterstützung seitlich auf die Creme setzen und ein Stück saure, bunte Schnur als Regenbogen aufsetzen.

Meine Models durften natürlich auch probieren und waren sehr zufrieden.
Danke an Nicole und Andrea fürs mitmachen!

Und nun: Genießen!

Paris je t’aime Torte – Wir machen Mundpropaganda!

Hier knutscht Bianka die Backzauberin:

Ich bin Bianka, wohne im wunderschönen Nürnberg und liebe das Backen. Ob Kuchen, Cupcakes, Gebäck oder Pralinen – ich probiere einfach alles gern aus. Und weil mir das so viel Freude macht, habe ich meinen eigenen Blog www.backzauberin.de. Dort schreibe ich über tolle Backaktionen, leckere Rezepte und zeige euch meine Backstube.
Ich unterstütze die Kampagne, weil ich Menschen dazu bewegen möchte etwas weltoffener und Toleranter zu werden. Dazu gehört für mich immer noch die Akzeptanz von Homosexuellen.

Paris je t’aime
Für den Teig:
1 1/2 Tassen Zucker
3 Tassen Mehl
1 Pck. Backpulver
4 Eier
1 Tasse Sonnenblumenöl

1 Tasse Selter
Für die Füllung:
1 1/2 Puddingpulver Vanillegeschmack
350 g frische oder 1 Glas Sauerkirschen
500 ml Wasser oder Saft der Kirschen aus dem Glas
200 g Margarine
Für den Eiffelturm:
100 g Mehl
50 g Puderzucker
1 Ei
50 g Margarine
1/2 Pck. Vanillinzucker
1/4 Pck. Backpulver

Für den Eiffelturm die Zutaten vermischen und zu einem glatten Teig kneten. Den Teig etwa fünf mm dick ausrollen und mit einem guten Küchenmesser (oder einem entsprechenden Plätzchenausstecher) einen Eiffelturm ausschneiden. Den Eiffelturm auf mittlerer Schiene bei etwa 160 °C (Umluft) ca. 10-12 Minuten backen und anschließend abkühlen lassen.
 
Für das Royal Icing (Eiweißspritzglasur):
1 Eiweiß
100 g gesiebter Puderzucker
1/2 TL Zitronensaft
1 Prise Salz
1/2 TL Vanillesirup
Für die Dekor-Creme:
1 Becher Schlagsahne
1 Pck. Sahnesteif
1 Becher Schmand oder Crème fraîche
Für den Dekor:
Rollfondant in weiß und rot
verschiedene Zuckerperlen
Zubereitung:
Für den Teig zuerst die trockenen Zutaten vermengen, anschließend Öl, Selter und Eier hinzufügen. Teig in eine gefettete Springform (ca. 26 cm Durchmesser) füllen und glatt streichen. Den Kuchen auf mittlerer Schiene bei etwa 175 °C (Ober-/Unterhitze) goldgelb backen – etwa 60 Minuten. Auskühlen lassen. Den Teig in drei Teile schneiden (eine Art Wiener Boden).
Für den Eiffelturm die Zutaten vermischen und zu einem glatten Teig kneten. Den Teig etwa fünf mm dick ausrollen und mit einem guten Küchenmesser (oder einem entsprechenden Plätzchenausstecher) einen Eiffelturm ausschneiden. Den Eiffelturm auf mittlerer Schiene bei etwa 160 °C (Umluft) backen und anschließend abkühlen lassen. In der Zwischenzeit das Royal Icing herstellen: Den Puderzucker sieben. In einer anderen Schüssel das Eiweiß mit dem Zitronensaft und dem Salz steif schlagen. Nach und nach den gesiebten Puderzucker hinzugeben und immer wieder umrühren. Zum Schluss das Sirup hinzufügen. Das Royal Icing nochmalig auf höchster Stufe mixen. Die Eiweißspritzglasur in einen Spritzbeutel mit dünner Tülle füllen und dekorieren. Trocknen lassen.
Nun die Kirsch-Füllung vorbereiten: Ggf. den Saft der Kirschen aus dem Glas abtropfen und mit Wasser auffüllen. Den Pudding mit der Wassermischung nach Packungsanweisung aufkochen und abkühlen lassen. Die Kirschen pürieren. Derweil die Margarine zu einer cremigen Masse aufschlagen. Püree und Pudding zur Margarine hinzugeben und gut vermischen.
Für die Dekor-Creme Sahne mit Sahnesteif schlagen und anschließend Schmand unterheben. Für den Dekor Rollfondant dünn ausrollen und gewünschtes Blumenmotiv ausstechen. Bei einigen Blüten eine Zuckerperle in die Mitte legen und leicht andrücken.
Nun auf einer Tortenplatte den ersten Teil des Kuchenteigs legen und mit der Hälfte der Kirsch-Füllung gleichmäßig bestreichen. Dann den zweiten Teil des Kuchenteigs darauf legen und wieder mit der Kirsch-Füllung bestreichen. Abschließend den letzten Teil des Kuchenteigs legen und leicht andrücken. Mit der Eiweißspritzglasur den Eiffelturm befestigen und antrocknen lassen (ggf. solange etwas dahinterstellen bis er fest steht). Nun die Dekor-Creme darauf verteilen und auch die Seiten damit bestreichen. Den Kuchen für etwa 20 Minuten kaltstellen. Die Blüten in Form eines Herzens auf der Torte anordnen und bis zum Servieren kaltstellen. Tipp: Ist die Dekor-Creme warm bzw. noch feucht, schmilzt das Fondant. Wer es mag, kann anstelle der Dekor-Creme eine klassische Buttercreme herstellen.

Amor’s Liebestrunk-Törtchen – Wir machen Mundpropaganda!

Lieb doch wen du willst!!
„Liebe ist nicht das, was man erwartet zu bekommen, sondern das, was man bereit ist zu geben!“ (Katharine Hepburn)
Lieber Kuchenbäcker, vielen Dank, dass ich bei diesem tollen Blogevent dabei sein darf!!
Mit der Liebe ist es wie mit dem Wetter – man hat eigentlich kein Mitspracherecht! Man kann nicht entscheiden, ob die Sonne scheint oder ob es regnet, ebenso wenig, ob man sich in einen Mann oder eine Frau verliebt! Das Wichtige ist doch, dass man glücklich ist, wenn man sein Herz erstmal verloren hat!
Für alle Verliebten, für alle Liebenden und für alle, die ihre Große Liebe erst noch finden müssen, hab ich ein kleines Törtchen mitgebracht. Und weil ich nicht so sehr auf Sekt zum Anstoßen stehe, hab ich damit die Torte verfeinert! *prost* – und nicht vergessen: Lieb doch wen du willst!
Eure Saskia, von Leopink – in lovewith sweets
Amor’s-Liebestrunk-Törtchen
Für den Rührteig: Zitronen-Himbeer-Creme:
– 325g flüssige Butter – 400ml süße Sahne
– 250g Zucker – 3 EL Puderzucker
– 2 Päckchen Vanillezucker – Abrieb einer Bio-Zitrone
– 1Prise Salz – 250g Mascarpone
– 6 Eier – 3 EL frisch gepresster Zitronensaft
– 400g Mehl – 3EL Himbeersirup
– 1 Päckchen Backpulver
– 200ml Sekt
Außerdem:
– 2 Backformen (12 und 18cm)
– Backpapier
– Lebensmittelpaste in rosa
Ofen auf 190°C Umluft vorheizen, die beiden Backformen mit Backpapier auslegen.
Für den Teig Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig aufschlagen. Anschließend die Eier nacheinander einrühren, bis der Teig hellcremig glänzt. Mehl und Backpulver mischen und langsam in die Masse einrühren. Zuletzt den Sekt zugießen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.
Den Teig in drei gleichen Teilen auf verschiedene Schüsseln verteilen, jeweils mit etwas Lebensmittelpaste in unterschiedlichen Rosatönen einfärben.
Ein Teigdrittel gleichmäßig in die zwei Backformen verteilen und darin glatt streichen. Im heißen Backofen etwa 16min backen. (Stäbchenprobe nicht vergessen!)
Tortenplatten gleich aus der Form lösen und auf dem Backpapier auskühlen lassen. Mit den zwei anderen Teigdritteln genauso verfahren.
Während des Auskühlens die Zitronen-Himbeer-Creme vorbereiten.
Sahne mit 2EL Puderzucker und dem Zitronenabrieb steif schlagen. ¾ der Sahne kalt stellen. Den Rest mit Mascarpone, Zitronensaft, Himbeersirup und 1EL Puderzucker glatt rühren.
Auf einer Tortenplatte den dunkelsten großen Boden mit einem Tortenring umschließen. Etwa 3 EL Zitronen-Himbeer-Creme darauf verteilen und glatt streichen, den zweiten Boden auflegen, wieder mit Creme bedecken und zuletzt den hellsten Boden auflegen. Den Tortenring vorsichtig lösen, die Creme – wenn nötig – außen etwas glatt streichen. Einen Klecks Creme auf die Mitte des oberen Bodens geben, dann den dunkelsten kleinen Boden mittig platzieren und mit dem Tortenring umschließen. Wie mit dem unteren Törtchen das obere in der passenden Reihenfolge schichten. Den Tortenring wieder vorsichtig lösen und den Rand glatt streichen.
Törtchen für eine Stunde kalt stellen, dann mit der Zitronen-Sahne einkleiden. Die Ränder hab ich noch mit Hilfe einer Sterntülle verziert. 

Verziert hat Amor höchstpersönlich – mit Liebespfeil! 

Fleckies krümelschöner Geburtstagskuchen – Wir machen Mundpropaganda!

„Was gebacken bekommen!

Ich wollte mich nie ausruhen – nicht auf Erfolgen, nicht auf Momentaufnahmen – im Leben geht es eben darum etwas „gebacken“ zu kriegen – Kuchen auch ab und an, aber eher noch Lebensziele und Träume. Früher gemobbt und gehänselt, heute auf der Bühne und geliebt – der Weg dazwischen ist das persönliche Rezept, das jeder für sich selbst zusammenstellen muss, um eben etwas „gebacken“ zu bekommen.

Ein Rezept gegen Homophobie gibt es nicht, aber wenn jeder sich selbst annimmt wie er lebt und liebt, dann kann das aussenrum nicht mehr so schwer wiegen – das Glücksrezept heißt Familie/Freunde und offensiver Umgang mit der eigenen Normalität – mehr können wir nicht tun, den Rest der Normalität müssen die anderen eben gebacken bekommen. Ich hoffe das jeder sein Glücksrezept findet und in jeder Art der Normalität Leben kann – denn Liebe ist das normalste der Welt – mit oder ohne Rezept.“

Markus Grimm
 

Ein ganz besonderer Gast meldet sich heute auf dem Kuchenbäcker-Blog zu Wort. Es ist niemand geringeres als Markus Grimm, einigen mag er noch in Erinnerung geblieben sein als Mitglied der Band „Nu Pagadi“, heute ist er unter anderem erfolgreich mit seinem Märchenprojekt „Grimm trifft Grimm“.

Als ich ihm von meinem Blog-Event berichtete, hat er sich sofort bereiterklärt, das Event mit einem Beitrag zu unterstützen.

Ich freue mich sehr, dass Markus das Blog-Event mit seinem Beitrag unterstützt. Nun werdet Ihr Euch fragen, was Markus mit Backen zu tun hat. Er ist nicht nur Sänger, Texter und erfolgreicher Märchenerzähler (ja, er ist tatsächlich ein echter Nachfahre der Gebrüder Grimm), er ist auch Autor und hat schon einige Bücher veröffentlicht. Auf seiner Webseite erfahrt ihr mehr über ihn und seine Projekte
Markus hat für das Blog Event ein Rezept aus seinem Kinderkochbuch „Fleckies Speise“ zur Verfügung gestellt.

Das folgende Rezept ist 1 zu 1 aus dem Buch übernommen.

Fleckies krümelschöner Geburtstagskuchen

Für Fleckies krümelschönen Geburtstagskuchen braucht Ihr:
500g Mehl
250g Zucker
375g Margarine
5 Eier
2 Pck Vanillinzucker
2 Pck Backpulver
Gemahlene Haselnüsse und Schokoraspel soviel Ihr wollt (Anmerkung vom Kuchenbäcker: Ich habe etwa 100g gemahlene Nüsse genommen und 1/2 Packung Schokoraspel)

So lange braucht Ihr ungefähr für die Zubereitung (mit Backen): 1Stunde und 20 Minuten

„Oma Greta bereitet den Nusskuchen so zu: Sie verrührt Margarine, Zucker, Eier und Vanillinzucker mit einem Handrührgerät zu einer glatten Masse. Dann läßt sie langsam Mehl und  Backpulver hineinrieseln, bis ein glatter Teig entsteht. Macht es Ihr einfach nach.

Wenn ihr das alles geschafft habt, gebt bitte eine Hälfte des Teigs in eine gefettete Backform und verteilt darauf ringsum die Schokoraspeln. (Anmerkung des Kuchenbäckers: Ich habe eine 26er Springform genommen)

In die andere Teighälfte rührt ihr dann die gemahlenen Haselnüsse und verteilt sie ebenfalls in der Backform. Lasst euch von euren Eltern den Backofen auf Umluft stellen und auf 180 Grad vorheizen. Nach ein paar Minuten schiebt ihr den Kuchen bitte für ungefähr 50 Minuten in den Ofen.

Ihr könnt euch sicher sein, der Kuchen schmeckt flecktastisch. Fleckie und seine Freunde werden ihn ratzeputz wegfuttern. Und ihr auch!“

Puzzle-Herz-Törtchen – Wir machen Mundpropaganda!

„Es ist Naturgesetz, dass das Herz nicht ruht, bis es ans Ziel seiner Wünsche gelangtist.“ (Francesco Petrarca)

Dieses Zitat bezieht sich für mich auf die Partnerschaft eines Menschen.
„Sie hat ihren Ruhepol gefunden.“
oder
„ Er ist nun endlich angekommen.“
Sind Sätze, die man nicht selten hört.
Meiner Meinung nach ist jeder Mensch auf der Suche nach seinem „persönlichem fehlenden Puzzleteil“, solange bis er oder sie den oder die passende(n) gefunden hat. Wie auch immer dieser Partner aussehen oder welches Geschlecht er haben mag, kann zweitrangig sein. Wenn „es einfach passt“. Viele Paare können es nicht erklären, sie haben einfach das Gefühl, den /die Richtige/n gefunden zu haben- es stimmt die Chemie.
Eine Antike Erklärung – inhaltlich gekürzt
Schon in der Antike wurde dieses Phänomen beobachtet. In seinem fiktiven Symposion lässt Platon fünf Philosophen über das Verlangen und das Wesen des „Eros“ (Liebe und Erotik) debattieren. Aristophanes soll es gewesen sein, der sich die Frage nach der Partnerwahl zu erklären versuchte.
Der Mensch in seinem Urzustand sei ein Kugelmensch- bestehend aus zwei verschmolzenen Personen gewesen.
Also 4 Arme, 4 Beine, 2 Köpfe, Seite an Seite verbunden. Aufrecht gehend oder Rad schlagend konnten sie sich fortbewegen.
Es gab drei verschiedene Arten von Kugelmenschen:
Die des Mondes (rein männlich),
die der Sonne (rein weiblich) und
die der Erde (männlich und weiblich).
Eines Tages versuchten die Kugelmenschen den Olymp zu erobern und wurden zur Strafe vom Göttervater Zeus getrennt. Um sie als halben Kugelmensch lebensfähig zu erhalten, sollte Apoll die Gesichter nach vorne drehen und die Wunden der Spaltung schließen.
Du glaubst es nicht?
Dann zieh mal Deinen Pulli hoch, dein Bauchnabel ist nämlich ein Überbleibsel der Naht.
Seither seien die Menschen auf der Suche nach ihrer verlorenen Hälfte und wollen sich mit dieser wieder vereinigen, um den „Urzustand“ wiederherzustellen und die Sehnsucht zu stillen.
Als ich in der Schule Platons Symposion stundenlang in der zwei Mann starken Griechisch-Klasse übersetzen durfte, hätte ich nicht gedacht, dass ich das im Leben jemals wieder hervorkramen würde.
Unabhängig davon, ob diese These belegbar ist- gibt sie eine schöne Erklärung für die sexuelle Vielfalt.
Die Kernaussage ist Jahrtausende alt und ich unterschreibe sie heute (in modernisierter Form) noch:
Jede Person soll sich frei fühlen, ihren Seelenverwandten, ihr passendes Puzzleteil zu finden, welches Geschlecht er oder sie auch haben mag. Wenn es passt, dann passt es und fühlt sich richtig an. Geht EUREN Weg! Gemeinsam!
Ich persönlich habe vor 10 Jahren mein Puzzleteil gefunden, gute 3 Jahre sind wir verheiratet und ein Bild möchte ich mit Euch teilen.
Seit 2011 blogge ich auf mitliebegebacken.blogspot.com und halte die Momente fest, zu denen ich etwas Süßes beitragen konnte. Das Bloggen hilft mir, schöne Momente festzuhalten und durch die Aufarbeitung bewusster zu erleben.
Als ich den Aufruf zum BLOG-Event mit dem Bild des „knutschenden“ Grönemeyer sah, hab ich aus dem Bauch heraus zugesagt. Es geht um die Liebe, Akzeptanz, um Bauchentscheidungen, um Harmonie. Dinge, die mich spontan angesprochen haben. Wenn ich dadurch dazu beitragen kann, dass jemand weniger“ Leidensdruck“ wegen seiner „Bauchentscheidung bei der Partnerwahl“ empfindet, würde es mich freuen.
Für Backinteressierte die Entstehung des Puzzle-Herz-Törtchens und das Rezept…

Puzzle-Herz-Törtchen:

Dunkles Verlangen
Petras Ölbisquit
1 großes Ei
75 g Puderzucker
40 ml Öl
40 ml Kaffeelikör
Eine Prise Cilly
85 g Mehl
1 gehäufter Teel. Backpulver
20 g Kakaopulver ungesüßt (Valrhona)
Ei mit Zucker schaumig rühren, nach und nach Öl und Kaffeelikör zugeben. Mehl, Kakao, Chily, Backpulver sieben und unterheben. Auf ein Blech streichen und bei 180 Grad ca. 8-10 min backen.
Kurz erkalten lassen, gewünschte Form ausstechen.
Füllung
80 g Sahne aufschlagen
50 g geschmolzene Schokolade,
ein halber Teel. Chily
vermengen, zwischen die Böden streichen, kalt stellen.
Reine Liebe
Milchmädchen-Tortenböden nach Tascha
1 Ei
½ Dose Milchmädchen
¼ Päckchen Backpulver
75 g Mehl
Verrühren, Teig auf Backpapier streichen und wie oben backen.
Wieder die Form ausstechen.
Füllung:
Saft von 2 Blutorangen
10 g Gelierfix
1 Teel. Zimt
Miteinander aufkochen, auf die Böden streichen.
ca. 70 g Sahne mit einem Schuss Milchmädchen aufschlagen und auf die Blutorangenmasse geben, Böden zusammensetzen. Über Nacht kühl stellen, Milchmädchenböden müssen durchziehen.
Fertige Törtchen über Nacht kühlen, mit Zartbitterganache (1 Teil Sahne:1 Teil Zartbitterschoki aufgekocht) einstreichen und mit Fondant eindecken. Nach Belieben dekorieren.
Die Herzdeko ist aus Blütenpaste. Die Prägung auf der Oberfläche mit einem Stencil und Puderfarbe aufgetragen.

Zum Abschied wünsche ich jedem sein passendes Puzzleteil,
Eure Caro von
mitliebegebacken

Indira’s Musik Torte – Wir machen Mundpropaganda!

Heute gibt es eine zuckersüße Überraschung von IndirasSugarcakes.

Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.
Sagte einst Victor Hugo!

So oder so ähnlich wird die gleichgeschlechtliche Beziehung in unserer Gesellschaft auch behandelt!
Die wenigsten sprechen offen darüber, ein Comingout für viele der schwerste Schritt ihres Lebens!
Und ich finde, es ist ein Thema worüber man nicht schweigen sollte!
Wer kann schon bestimmen wen er liebt?
Könnt ihr euer Herz und euere Gefühle manipulieren?
Nein? Seht ihr!!! Das kann niemand!

Liebe ist etwas, auf das man keinen Einfluss hat, sondern etwas, dass einen findet – ohne Grund, ohne Kommentar und ohne, dass man sich dagegen wehren kann. Vielleicht ist es mit der Liebe so wie mit der Musik, man kann sie nicht erklären, sie trifft einen wortlos, mitten ins Herz.‘

Es sollte langsam an der Zeit sein zu akzeptieren nicht nur zu tolerieren!!!!

Rezept zur Musik

6 Eier
180g Zucker
180g Mehl
1/2 pck Backpulver

Eier und Zucker mit dem Mixer ca 5 Minuten schaumig schlagen!!!
Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unterheben!
In eine 26er Backform füllen!
210 Grad Ober/Unterhitze 10 Minuten Backen! Dann auf 180 Grad runter schalten! Nochmal 15 Minuten Backen! Stäbchenprobe!!
Denselben Teig nochmal machen!
In eine 18er Backform füllen! Backzeit 10 Minuten bei 210 Grad und ca 20-25 Minuten bei 180 Grad!

Mit Ganache oder Buttercreme füllen und einstreichen!

Mit Royal Icing Musiknoten auf die Torte bringen!!
Viel Spaß !!!

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