Die Freien Brauer und ein Stout Bier Eis

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Auch  wenn es das Wetter nicht vermuten lässt, ich bin zur Zeit total verrückt auf Eis. Dabei experimentiere ich unheimlich gerne mit den verschiedensten Aromen. Ganz so wie bei der Bonbonherstellung, wage ich mich auch an ungewöhnliche Eiskreationen heran. Heute habe ich ein Stout Bier Eis mitgebracht und berichte Euch obendrein noch von den Freien Brauern. Und warum ich sie und ihre sieben Werte richtig gut finde. Stout Eis 5Trinkt Ihr gerne mal ein Feierabendbier oder seid Ihr wie meine liebe Blogger Freundin Christiane von Kalinka’s Kitchen richtige Bierliebhaber, die gerne mal was neues entdecken und ausprobieren? Mein Blogger Kumpel Björn von Happy Plate braut sogar sein eigenes Bier.

Die Deutschen und ihr Bier. Das ist eine Liebe, die schon viele Hundert Jahre alt ist. So ist es auch nicht verwunderlich, dass in Bayern im Jahre 1516 das Deutsche Reinheitsgebot erlassen wurde, welches seit 1906 in ganz Deutschland verbindlich ist.

Bier ist hierzulande schon Grundnahrungsmittel, laut Statistik trinkt jeder Deutsche 105 Liter davon pro Jahr. Hochgerechnet auf fast 81 Millionen Menschen kommt da schon einiges zusammen. Solche Mengen wollen natürlich produziert werden und so hat sich eine gigantische Bierindustrie entwickelt. Einige Global Player bestimmen den Markt.

Es gibt nur wenige private Familienbrauereien, die sich dem globalen Markt entgegenstellen. 40 von ihnen haben sich zu den Freien Brauern zusammengeschlossen. Sie verfolgen die gleichen Werte und haben den gleichen hohen Anspruch an ihr Produkt, welches sie nach alter Braukunst und mit großer Sorgfalt produzieren. Denn Bier ist nicht nur ein Getränk, sondern Bier ist Genuss, Tradtion und Lebensgefühl.

Sieben Werte haben sich Die Freien Brauer auf die Fahne geschrieben: Große Freiheit, Persönliche Verantwortung, Einzigartige Vielfalt, Höchste Qualität, Saubere Umwelt, Echte Tradition und Gelebte Heimatverbundenheit.

Große Freiheit ist nicht nur eine Straße in der Freien Hansestadt Hamburg, sondern ein Wert der Freien Brauer, den ich besonders schätze. Weil sie keinem Großkonzern unterliegen, können sie selbst entscheiden, was sie tun, mit wem sie zusammenarbeiten und wo sie ihre Rohstoffe einkaufen. So ist höchste Qualität geboten.

„Nachhaltige Strukturen sind uns wichtiger als schneller Profit und kurzfristig lukrative Geschäfte“

Eine Einstellung, die meiner Meinung nach in der heutigen Zeit sehr viel wert ist und für mich der Grundpfeiler der Freien Brauer ist, denn auf eben dieser Freiheit bauen alle anderen Werte auf.

Jeder einzelne der Freien Brauer ist ein regionaler Wirtschaftsbetrieb, der Verantwortung für die Heimat, die Menschen und die Umwelt übernimmt.

Mit 400 Bierspezialitäten, bieten Die Freien Brauer eine einzigartige Vielfalt an, weil sie der Überzeugung sind, dass der Markt nicht noch mehr „unprofilierte und austauschbare Massenprodukte“ braucht.

Durch Traditionelle Braukunst, die von Generation zu Generation weitergegeben wird, die Leidenschaft für ihr Produkt und innovative Ideen entstehen besondere Biere mit einzigartigem Charakter.

Doch warum schreibe ich das hier?

Womöglich klingt das nach einem Werbetext, der irgendwo via copy paste abgekupfert ist. Nein, ganz im Gegenteil! Mit all diesen Werten kann ich mich 100%ig identifizieren. Ich versuche nach diesen Werten zu leben. Und eben diese Werte bestimmen auch das was ich tagtäglich mache. Als Konsument und als Blogger.

Als Blogger genieße ich die Freiheit machen zu können, was ich mag und wohinter ich stehen kann. Zu verbloggen, was mir wichtig ist und was ich für richtig halte.

Ich kann frei entscheiden was in meinem Einkaufskorb landet. Ich unterstütze den regionalen Bauern, den Handwerksbäcker und den örtlichen Hersteller, wenn immer es geht.

Schon lange bevor Plastiktüten aus Geschäften verbannt wurden oder gegen Cash angeboten wurden, bin ich mit meiner Stofftasche zum Einkauf gegangen. Ich liebe sie! Sie trägt übrigens die Aufschrift: „Shop with a reusable bag, b*tch.“ Hab ich vor vielen Jahren mal in den USA entdeckt und gekauft. Seitdem ist sie mein täglicher Einkaufsbegleiter. Ich drehe das Wasser ab, wenn ich mir die Zähne putze und wenn ich mich einseife und gehe sorgsam mit Ressourcen um. In Hotels hänge ich meine Handtücher immer auf den Handtuchhalter. Und so weiter und so fort.

Ich schätze die Vielfalt, egal in welcher Form und finde es wichtig, Vielfalt zu bewahren.

Ich trage nicht nur Verantwortung für mich, sondern auch für die Menschen in meinem Umfeld, für die Umwelt in der ich lebe und die Generationen nach mir. Ich glaube, auch wenn das sehr philosophisch klingt, dass jeder Mensch seinen Fingerabdruck hinterlässt und ich möchte nicht nur verbrannte Erde hinterlassen, wenn ich mal zu Asche und Staub zerfalle.

Auch Heimat beeinflusst mich. Auch wenn es die Hessen gut geschafft haben, mich zu assimilieren, wie ich immer zu sagen pflege, so fühle ich mich dem Ruhrpott auf immer und ewig verbunden. Meiner Heimat und meiner Geschichte und so findet Ihr hier auf dem Blog auch regelmässig Rezepte meiner Oma oder der Familie.

Und dann wäre da ja auch noch die Tradition. Traditionen sind mir wichtig und sie verbinden auch. Und auch in handwerklicher Hinsicht bin ich ein Fan von Tradtion. Auch als ich noch zur Uni ging, wollte ich immer irgendwann mal ein altes Handwerk erlernen. Nicht weil ich handwerklich so außerordentlich begabt bin, sondern weil ich es schade finde, dass mit der zunehmenden Industrialisierung Berufe und Handwerke einfach von der Bildfläche verschwanden und verschwinden. Sowas wie Böttcher oder Hutmacher. So kam es eben auch, dass ich mich mit der Bonbonkocherei beschäftigt habe und sie mich so begeistert hat, dass ich mir das alte Handwerk des Bonbonkochers selbst beigebracht habe, denn auch diesen Beruf gibt es so gesehen nicht mehr.

Ihr seht, die Werte der Freien Brauer sind gar nicht so weit weg und deswegen liegen sie mir wirklich am Herzen.

Neugierig geworden? Dann schaut doch mal bei den Freien Brauern vorbei? Und wer weiß, vielleicht probiert Ihr ja demnächst auch mal eines der tollen Biere.

Für mein Stout Eis habe ich mich für das Noctus 100 der Biermanufaktur Riegele entschieden, weil es sich für meinen Geschmack durch seine feinherben Schokoladen- und Kaffeenoten hervorragend eignet, um ein Eis daraus zu machen. Stout Eis 03

REZEPT zum Download (Klick)

Für ca 4 Portionen braucht Ihr:

4 Eigelb Größe M

100g Zucker

240ml Stout Bier

2 Becher Creme Double

Salzbrezeln nach Belieben zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Zunächst schlagt Ihr die Eigelbe und den Zucker hellcremig auf.
  2. Bringt das Bier in einem Topf zum köcheln.
  3. Gebt die Eigelbmasse unter Umrühren zum Bier.
  4. Bei schwacher Hitze und stetem Umrühren erhitzen, bis die Eismasse eindickt.
  5. Lasst die Eis Grundmasse vollständig erkalten.
  6. Durch ein feines Sieb passieren.
  7. In die Eismaschine geben und gefrieren lassen.
  8. Eis in einen dichten Kunsstoffbehälter füllen und im Eisschrank durchfrieren lassen.

Wer keine Eismaschine hat, rührt die Masse alle halbe Stunde gut durch, damit sich keine Kristalle bilden und das Eis schön cremig wird.

Wer mag, kann sich noch Salzbrezeln oder Salzstangen zerbröseln und über das Eis streuen. Auch sehr lecker.

Stout Eis 4Ich bin gespannt, wie Euch meine außergewöhnliche Eiskreation schmeckt.

 

Viel Spaß beim Nachmachen und Happy Nibbling!

Dieser Beitrag ist im Rahmen der Blogparade „Die Freien Blogger“ von kommunikation.pur und Die Freien Brauer entstanden. Weitere Rezeptideen findet Ihr bei Anita von Olles Himmelsglitzerdings, Christiane von Kalinka’s Kitchen, Steffi von What makes me happy und Marcel von Voll Gut & Gut Voll.

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