{Mug Cake Monday} Erdnussbutter Tassenkuchen

| 3 Kommentare

Nachdem ich gefracht wurde, ob ich nich ma öfters im Dialekt schreiben könnte, will ich datt woll ma versuchen. Ma kucken, wie lange datt so klappt oder ob ich nache Hälfte von den Beitrach schonn wieder hochdeutsch umme Ecke komm.

Die wohl beste Entdeckung is zweifelsohne Erdnussbutter. Wer auch immer dahinter gekommen is, datt man aus die kleinen Dinger so ne Butter machen kann, dem gehört, wenn et nach mir geht, en Orden verliehn.

Ob datt klassiche Erdnussbutter Bütterken mit Gelee, wie unsere Freunde aussen Staaten datt woll essen oder Hähnchenspieße mit Erdnuss-Soße. Inne asiatische Küche kannse ohne irgendswie überhaupt nich. Und datt is au gut so. Und deswegen habbich so’n bissken vonne Erdnussbutter heute in mein Tassenküchsken reingepackt. Erdnussbutter Tassenkuchen 3Hömma, watt sachter denn zu meine tolle Tasse? Mit den Hashtag-Dingens is sonne schlichte Tasse gleich super modern, wa?

Auch wenn der Kuchen in datt Tässken nich der fotogenste is, schmecken tut er. Datt kann ich euch woll versichern. Wenne wissen wills, wie man Erdnussbutter selber machen kann, kuckse einfach hier auf den Blog, da findeste datt Rezept. (Erdnussbutter selbst gemacht – KLICK-)

Wenn ich grad keine selbstgemachte Erdnussbutter bei de Hand hab, weil ich se schonn widder aufgegessen hab, dann kann et auch ma ne gekaufte sein aussen Supermarkt. Dann nehm ich abber gerne die mit Stücke. „Crunchy“ sacht man inne USA.

Für datt leckere Kuchenglück inne Tasse brauchse:

5 Esslöffel Mehl Typ 405

4 Esslöffel Zucker

1/4 Teelöffel Backpulver

1  Ei Größe M

2 Esslöffel neutrales Speiseöl (Raps- oder Sonnenblume)

3 Esslöffel Erdnussbutter Crunchy

  1. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen.
  2. Ei, Öl und Erdnussbutter miteinander verrühren und zu den trockenen Zutaten geben.
  3. Kräftig mit dem Schneebesen zu einem glatten Teig verarbeiten.
  4. In eine Jumbotasse oder aber zwei mittelgroße Tassen füllen.
  5. Bei 750 Watt für etwa 2 1/2 – 3 Minuten in die Mikrowelle. Evtl. noch etwas länger, falls der Kuchen in der Tasse noch nicht ganz durch ist.

Erdnussbutter Tassenkuchen 2So’n bissken nackich sieht datt Dingen ja schonn aus, ne? Im Nachhinein hab ich mir datt so überlecht, datt ich da auch so’n Löffelken rotet Gelee hätte drübbermachen können. Abber hinterher weisse et immer besser. Wie gesacht, schmecken tut et, ob mit oder ohne Gelee.

Kerle (datt hat meine Oma immer gesacht, ganz oft, wenn se nen Satz angefangen hat), et is doch echt ma gar nich so einfach über ne längere Zeit so zu schreiben. Datt hätt ich woll im Leben nich gedacht und ich kann sagen, datt mich datt unheimlich viel Konzentration am kosten war. Da is datt ma nich eben so nen Text runterschreiben für den Blog. Auch ne Geschichte, die man da so im Kopp hat, kriechse auch nich ma eben in datt Keyboard reingetippt.

Ich glaub, der Dialekt von meine Heimat macht sich besser, wenn man datt am Hören is. Zu schreiben is datt Kacke und zu lesen bestimmt auch, odder?

Watt meint Ihr? Mehr davon oder lieber doch nich?

 

Wenn Ihr mich fragt, ein Problem hätte ich damit wohl nicht, aber allzu regelmässig kann ich das nicht machen, weil ich ungefähr doppelt so lange für einen Text brauche, als üblich. Denn ich muss mich wirklich konzentrieren.

Ich wünsche Euch einen tollen Wochenstart!

 

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3 Kommentare

  1. Haha, ich finde den Text super lustig zum lesen und auch wenn ich den Dialekt nicht spreche, spricht er in meinem Kopf (verstehsch wi i des moin?)
    Und zum Thema Erdnussbutter teile ich ganz deine Meinung. Der Erfinder sollte einen Orden bekommen. Der Tassenkuchen sieht auch ohne rotes Gelee Bombe aus :).

    LG, Ines

    • Hallo Ines,

      Das freut mich. Sowohl dass dir der Text gefällt als auch der Kuchen.

      Schön, dass das mit dem Kommentieren geklappt hat. Freu mich sehr über deine Worte.

      Süße Grüße,

      Tobi

  2. Unglaublich lecker! Riecht zwar etwas nach Ei, aber wenn es etwas abgekühlt ist schmeckt es unglaublich lecker!

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