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Der Kuchenbäcker

ein Mann, der nicht nur backen kann...

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Rührkuchen

Schacht (Schicht) Torte

Nächste Woche jährt sich mein Geburtstag zum 36. Mal. Wie jedes Jahr blicke ich zurück und lasse Revue passieren was mir im vergangenen Lebensjahr widerfahren ist. Man denkt an schöne Ereignisse, weniger gute Erlebnisse und ich denke auch immer ein wenig wehmütig an meine Heimat. Auch wenn ich nun schon 13 Jahre in Hessen lebe, so bin und bleibe ich im Herzen immer ein Ruhrpott-Junge. Dort bin ich geboren und aufgewachsen. Mittendrin. Quasi zwischen Fördertürmen und Kohlenhalden.

Am 24. April 1979 habe ich in Kirchhellen das Licht der Welt erblickt. Das kleine Städtchen, welches in den 70er Jahren eingemeindet wurde und seither ein Stadtteil Bottrops ist, sollte vielen eher bekannt sein als Schauplatz der Warner Bros. Movie World. In meiner Kindheit war an eben dieser Stelle der Traumlandpark. Ein kleiner, wenig spektakulärer Freizeitpark ohne viel Schnickschnack und ohne aufsehenerregende Fahrgeschäfte. Am Eingang thronte ein gigantischer Brontosaurus aus Beton, der die Besucher begrüßte. Dieser wich, traurigerweise, als aus dem Traumlandpark der Bavaria Film Park wurde. Aus diesem ging dann die heute bekannte Warner Bros. Movie World hervor.

Nun, dort bin ich zur Welt gekommen, aufgewachsen bin ich jedoch die ersten vier Jahre bis zur Geburt meines kleinen Bruders in Gelsenkirchen-Buer. Dort ging ich in den Kindergarten an der Niefeldstraße und später auch zur Schule.

Nach der Geburt meines Bruders zogen wir nach Herten im Kreis Recklinghausen, wo meine Eltern ein Reihenhaus gekauft hatten. Von unserem Garten konnte man den Förderturm der Zeche Ewald sehen. Schachtanlagen waren ein gewohntes Bild. Viele verbinden mit dem Ruhrgebiet immer noch graue, schmutzige Städte. Tatsächlich stellt man fest, wenn man sich das Ruhrgebiet aus der Vogelperspektive anschaut, dass es weitaus mehr Grüngürtel gibt, als manch andere Region Deutschlands aufweisen kann. Es mag vielleicht daran liegen, dass man in den 60er Jahren Naherholungsgebiete für die schwer malochenden Kumpel schaffen wollte. Kumpel nennt man im Ruhrgebiet die Bergmänner, die unter Tage die Kohle abbauten. Und sie arbeiteten nicht, sie malochten. Maloche kommt aus dem Hebräischen und steht für harte Arbeit.

Ja, ich bin ein echtes Kohlenkind, auch wenn der Bergbau im Ruhrgebiet schon lange tot ist. Meine Großväter und auch mein Vater waren echte „Kumpel“, Steiger, also Bergleute.

Der Abbau in Deutschland war zu teuer und so hat man die Zechen in den letzten Jahren nahezu alle dicht gemacht und lieber billige Kohle aus Afrika und Osteuropa importiert.

Das heutige Backwerk ist eine Hommage an meine Heimat, das Ruhrgebiet, den Bergbau und die Kumpel, die tief im Erdinneren das schwarze Gold aus dem Boden holten. Ich erinnere mich, dass mein Vater oftmals mit rabenschwarzen Ringen unter den Augen nach Hause kam. Auch wenn sich die Bergleute nach der Schicht in der sogenannten Waschkaue vom Dreck  von Untertage befreiten, so war der Kohlenstaub doch ziemlich hartnäckig.

Aus locker-leichtem Biskuit und einer mächtigen Buttercreme, die mit Schokolade und ordentlich Nougat daherkommt habe ich eine Schacht Torte gebacken. Passend dazu wurde sie mit Fördertürmen aus Keks dekoriert. Schacht-Torte 5

Für den Biskuit braucht Ihr :

ACHTUNG! Ihr braucht zwei Böden, also die folgenden Zutaten werden doppelt benötigt.

4 Eiweiß

4 Eigelb

175g Zucker

1 Pck Vanillezucker

200g Mehl

2 TL Backpulver

1 EL warmes Wasser

Für die Schoko-Nougat Buttercreme braucht Ihr:

Die Mengenangabe reicht, um die Torte zu füllen und einzustreichen.

500g Nougat

250g Zartbitter Schokolade

375ml Sahne

625g Butter

1. Zuerst müssen die Biskuitböden zubereitet werden. Dazu schlagt Ihr das Eiweiß mit dem warmen Wasser steif. Während des Schlagens mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine lasst Ihr Zucker und Vanille Zucker einrieseln.

2. Die Eigelbe rührt Ihr mit unter.

3. Mischt das Mehl mit dem Backpulver, siebt es über die Eiermasse und hebt es unter.

4. Füllt den Teig in eine 23er Brownie-Form*, die Ihr zuvor eingefettet habt.

5. Im vorgeheizten Backofen backt der Boden bei 180 Grad Umluft für 25 – 30 Minuten.

6. Das Ganze wiederholt Ihr nochmal für den zweiten Boden.

7. Lasst die Böden abkühlen und schneidet sie dann jeweils längs einmal durch. Schacht-Torte 38. Für die Schoko-Nougat Buttercreme schneidet Ihr die Schokolade und das Nougat in Stücke. In eine große Schüssel geben.

9. Gießt die Sahne in einen Topf und lasst sie aufkochen. Die kochende Sahne gießt Ihr über die Schokoladen- und Nougatstücke. Rührt so lange bis alles geschmolzen ist.

10. Rührt immer mal wieder um, bis die Masse beginnt festzuwerden. Lasst die Masse auf Zimmertemperatur abkühlen.

11. Die Butter sollte ebenfalls zimmertemperatur haben. Schlagt sie mit dem Handmixer cremig auf. Gebt die Schoko-Nougat Masse dazu und schlagt beides zusammen zu einer luftigen Buttercreme auf. Die Creme wird beim Schlagen heller.

12. Setzt einen Backrahmen* um den ersten Boden und füllt etwas von der Buttercreme ein. Verstreicht die Creme gleichmäßig auf dem Boden. Setzt dann den zweiten Boden ein. Wieder Buttercreme verstreichen, bis alle Böden aufgebraucht sind.

13. Mit dem Rest der Buttercreme streicht Ihr die Torte von außen ein.

14. Wer mag, kann die Torte mit Keksen dekorieren. Dafür hatte ich im Vorfeld Förderturm Kekse mit einem Ausstecher von phil Goods* gebacken. Ich habe einen einfachen Mürbeteig (125g Butter, 125g Zucker, 1 Pck Vanillezucker, 1 Ei und 250g Mehl) genommen.

Aus Puderzucker, Wasser und etwas schwarzer Lebensmittelfarbe habe ich einen Zuckerguss gemacht (hellgrau) und die Fördertürme damit eingestrichen. Die Kekse halten von ganz allein auf der Buttercreme, so dass Ihr sie nicht extra ankleben müsst. Schacht-Torte 4

Ich bin gespannt was Ihr sagt. Gefällt sie Euch?

Viel Spaß beim Nachbacken

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Kanadischer Möhrenkuchen mit Frischkäse Frosting

kanadischer MöhrenkuchenMöhrenkuchen oder Rüblikuchen, wie man hier in Hessen gerne sagt, ist gerade um die Osterzeit sehr populär. Kanadischer Möhrenkuchen vielleicht auch bald. Wer weiß? Eine süße Leckerei für Schleckerhäsinnen und -hasen. Und gesund ist er bestimmt auch, denn es sind ja Möhren drin. „Die sind gut für die Augen“, höre ich meine Oma sagen.

Als Kind war ich nämlich nicht so der Möhrenfan. Mit Möhren Rohkostsalat stehe ich immer noch ein bisschen auf Kriegsfuß und Möhrensaft geht nur mit einem ordentlichen Schuss Apfelsaft, weil der Apfel den Möhrengeschmack hervorragend übertüncht.

Vergangenes Jahr habe ich Möhren Muffins für die Ostertafel gebacken und vor ein paar Wochen gab’s leckere Rübli-Kekse. Eigentlich hatte ich mit den Möhren ja was ganz anderes vor, aber weil das so eine Sache ist mit der lieben Zeit, habe ich sie kurzerhand in einen saftigen Kuchen verwandelt.

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Bananen Walnuss Guglhupf

Bananen Walnuss Guglhupf 4„Schaaaaaaatz! Die Bananen sind ganz braun. Die müssen weg.“ Kennt Ihr das? Ähnlich wie mit den Äpfeln ist es bei mir auch mit Bananen. Ich hatte ja vor kurzem schon davon berichtet. Und ich kaufe irgendwie immer mehr Bananen als dann morgens im Joghurt landen oder so gegessen werden.

Was ich aber besonders mag ist, wenn man Bananen verbackt und die Wohnung herrlich nach Banane riecht. Und weil ich ebenso Walnüsse liebe und sie geschmacklich perfekt zu Bananen passen, sind sie gleich mit in diesem Bananen Guglhupf gelandet. Außerdem sollen 30 Gramm Walnüsse am Tag ja besonders gesund sein. Gut fürs Hirn hab ich mal gehört. Muss ja sein, sie sehen schließlich auch ein bisschen wie kleine Nuss-Gehirne aus. Und die Fettsäuren sollen dem Körper auch was Gutes tun.

 

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Im Winterwunderland – ein zuckersüßes Weihnachtsdorf

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Die Vorweihnachtszeit ist eine besinnliche Zeit. Wenn es draußen kälter wird, kommt man in den Häusern und Wohnungen zusammen, backt Plätzchen und winterliche Kuchen. Ein Gläschen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt wärmt Körper und Geist gleichermaßen.

Bis jetzt ließ der erste Schnee auf sich warten und, ganz ehrlich, ohne Schneegestöber auf den Straßen kommt man nicht so recht in Weihnachtsstimmung. Ich zumindest nicht. Ich träume von weißen Dächern, Schneemann bauen und Schlittenfahren.

Letztes Wochenende war ich im Siegerland unterwegs. Dörflich kann, nein muss man sagen. Hier stelle ich es mir wundervoll vor, wenn sich der Winter in all seiner weißen Pracht zeigt. Von dieser Vorstellung habe ich mich inspirieren lassen und mir mein eigenes kleines Winterwunderland gebacken. Silikonform sei Dank ist ein traumhaft schönes Weihnachtsdorf entstanden. …

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Sweet Pumpkin Cake {Süßer Kürbiskuchen}

Kommenden Freitag ist Halloween. Überall hinter den Fensterscheiben lauern schaurige Kürbisfratzen. Kinder ziehen von Haus zu Haus und rufen „Süßes oder Saures“. Seit den neunziger Jahren breitet sich der in Amerika geprägte Trend auch bei uns aus und der Einzelhandel lockt mit „Halloweenkostümen“ und gruseligen Dekorationen. Kaum jemand kann sich dagegen zur Wehr setzen. Andererseits ist es aber auch ein schönes Ritual mit Freunden oder seinen Kindern, Kürbisse auszuhöhlen und ihnen gruselige Gesichter zu verpassen.

Doch der Kürbis eignet sich nicht nur um des Nachts Passanten Angst einzuflößen, man kann ihn wunderbar zum Kochen herbstlicher Gerichte verwenden oder zum Verbacken in süßen Kuchen. Ähnlich wie ein Rüblikuchen.

Ich habe heute einen süßen Kürbiskuchen für Euch. Herrlich saftig und in der Kombination mit einer Zitronenglasur macht der Kürbis in diesem Backwerk eine wahrlich gute Figur.KBK2

Ihr braucht:

200g Hokkaido Kürbis

4 Eier

220g braunen Zucker

Schale und Saft einer Zitrone

100g weiche Butter

350g Dinkelmehl

1Pck Weinstein-Backpulver

200g gemahlene Mandeln

1 TL Kardamom

1Prise gemahlene Nelken

1 Prise Salz

Zuckerguss ( Den Zuckerguss stellen Sie aus Puderzucker, etwas Zitronensaft und etwas heißem Wasser her )

1. Zuerst schält Ihr den Kürbis und entfernt die „Innereien“. Wiegt 200g ab und raspelt das Fruchfleisch mit einer Reibe.

2. Die Butter schmelzt Ihr bei niedriger Temperatur und stellt sie beiseite.

3. Nun werden die Eier mit dem Zucker, der Zitronenschale und dem Saft schaumig geschlagen.

4. Gießt die flüssige Butter dazu und verrührt sie gut mit der Eier-Zucker-Masse.

5. Mischt das Mehl mit den gemahlenen Mandeln, den Gewürzen und dem Weinstein in einer separaten Schüssel.

6. Gebt die Mehlmischung nach und nach zu den feuchten Zutaten und rührt sie unter. Der Teig ist etwas fester, wird aber geschmeidiger, wenn Ihr den Kürbis unterrührt.

7. Zum Schluss hebt Ihr die Kurbisraspel unter den Teig.

8. Gebt den Teig in eine gefettete Springform (26cm) und verteilt ihn gleichmäßig darin.

9. Im vorgeheizten Backofen wird der Kuchen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für etwa 50-55 Minuten auf mittlerer Schiene gebacken.

10. Bevor Ihr den Kuchen aus der Springform löst, lasst Ihr ihn etwas abkühlen.

11. Rührt den Zuckerguss an und bestreicht den Kuchen gleichmäßig damit. KBK3

Viel Spaß beim Nachbacken und einen schönen Sonntag.

Rehrücken

Der heutige Beitrag der Kuchenbäcker Kolumne ist auch gleichzeitig, na sagen wir mal eine Art „Throwback Sunday“, denn der heutige Kuchen war der erste Post, als der Kuchenbäcker Anfang letzten Jahres an den Start ging.

Er war auch der erste Kuchen, der bei der Umstellung auf das neue Blog-Layout verschwinden musste, weil die alten Bilder niemandem zuzumuten waren.

Um so schöner ist es doch, dass der Rehrücken jetzt im „neuen Glanz“ erstrahlt und einen Ehrenplatz in der Back-Kolumne bekommt.

Der Rehrücken ist, kann man sagen, ein Klassiker aus Österreich und weil seine Form an das gleichnamige Wildgericht erinnert, kam er so zu seinem Namen.

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Rehrücken

All you need is:

100g Zartbitterschokolade

100g Margarine

150g Zucker

1 Pck Vanillinzucker

1 Pr Salz

3 Eier

50g Mehl

1 Pck Schokoladenpuddingpulver

2 gestr. Backpulver

2 EL Milch

100g gemahlene Mandeln

dunkle Kuchenglasur

50g Mandelstifte

1 Rehrückenform (wer keine Rehrückenform hat, nimmt alternativ eine große Kastenform)

1. Zunächst rührt Ihr die Margarine mit dem Handmixer cremig. Gebt Zucker, Vanillin und Salz dazu und verrührt  die Zutaten, bis eine geschmeidige Masse entsteht.

2. Jetzt rührt Ihr die Eier nacheinander unter den Teig.

3. Reibt die dunkle Schokolade und hebt sie unter.

4. Mischt Mehl zusammen mit dem Backpulver und dem Puddingpulver. Die Mehlmischung gebt Ihr dann abwechselnd mit der Milch dazu und vermengt alles gründlich.

5. Zum Schluss hebt Ihr die gemahlenen Mandeln unter den Teig.

6. Fettet die Rehrückenform, füllt den Teig ein und streicht ihn mit einem Teigschaber glatt.

7. Im vorgeheizten Backofen muss der Kuchen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze etwa 50-60 Minuten backen.

8. Lasst den Kuchen nach dem Backen kurz in der Form auskühlen. Stürzt ihn dann auf ein Kuchenrost und lasst ihn vollständig erkalten.

9. Nach dem Abkühlen überzieht Ihr den Rehrücken mit Kuchenglasur und spickt ihn mit den Mandelstiften.

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Rehrücken

Viel Spaß beim Nachbacken

Brombeer Rührkuchen im Kasten

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Sommerzeit ist Beerenzeit. Und deshalb dürfen die kleinen Früchtchen auch nicht fehlen in der Backstube.

Eine Freundin sagte kürzlich, Himbeeren und Brombeeren seien für sie „Luxus“, nichts Alltägliches wie Äpfel oder Bananen, die man sich regelmäßig im Supermarkt kauft. Schließlich sind sie ja auch nicht unbedingt günstig und nicht jeder wohnt in der Nähe eines Waldes, wo man sie wild vernaschen kann oder hat nen Strauch im Garten stehen. Ihr ist der heutige Bake and the City Beitrag gewidmet.

Sie achtet, wie ich, sehr auf Qualität von Lebensmitteln, die auf dem Tisch oder im Kuchen landen. Wir gehen lieber zum Metzger ums Eck und greifen eher zum Bio-Produkt. Auch wenn man dafür ein bisschen mehr bezahlt.

Aber BIO muss nicht zwangsläufig teuer sein. Keine 200m Luftlinie von meiner Wohnung gibt es einen Netto Marken-Discount, in dem ich oft einkaufe, auch schnell nochmal am Abend, wenn ich auf dem Markt etwas vergessen habe. Und Netto hat ein breitgefächertes BIO-Sortiment im Programm, was mir weite Wege erspart, weil ich nicht kilometerweit zum nächsten Bioladen muss. Unter der Hausmarke „BioBio“ findet man eine Vielzahl von Produkten, die ausschließlich von BIO-zertifizierten Erzeugern und Lieferanten stammen und den Richtlinien der EG-Öko-Verordnung entsprechen.

Und hier kommt der leckere Kuchen, den ich ausschließlich aus BIO Zutaten gebacken habe:DSC_0135

Ihr braucht:

3 Eier

150g Zucker

150ml Sonnenblumenöl

250g Mehl

2 TL Mehl

150g Joghurt

200g Brombeeren

Für die Glasur:

100g Frischkäse

1 TL Milch

1 TL Vanillezucker

250g Puderzucker

50g Brombeeren zur Deko

Ich hab den kuchen in einer 20er Kastenform gebacken, die ich zuvor mit Backpapier ausgekleidet habe.

1. Zuerst schlagt Ihr die Eier zusammen mit dem Zucker mindestens 5 Minuten hellcremig auf und lasst dann das Öl langsam einlaufen, während der Handmixer weiterrührt.

2. Als nächstes rührt Ihr den Joguhurt in die Masse.

3. Das Mehl und das Backpulver mischt Ihr gründlich in einer separaten Schüssel und siebt es dann in die Schüssel. Auf niedrigster Stufe des Handrührgerätes rührt Ihr die trockenen Zutaten kurz unter.

4. Wascht die Brombeeren und tupft sie vorsichtig mit einem Küchenkrepp trocken. 200g der gewaschenen Beeren hebt Ihr vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Teig, so dass die Beeren nicht kaputt gehen. Es ist nicht schlimm, wenn dem so ist, so färbt sich der Teig halt und Ihr habt keine ganzen Beeren mehr im fertigen Kuchen.

5. Im vorgeheizten Ofen backt Ihr den brombeerigen Kuchen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze auf der mittleren Schiene für 40-50 Minuten. Wenn der Kuchen beim Backen zu dunkel wird, deckt Ihn mit Backpapier ab. Macht auf jeden Fall die Stäbchenprobe.

6. Lasst den Kuchen vollständig abkühlen bevor Ihr die Glasur zubereitet. DSC_01317. Gebt Frischkäse zusammen mit Vanillezucker, Puderzucker und Milch in eine Schüssel und verrührt alles mit dem Handmixer zu einer homogenen Masse.

8. Streicht die Glasur mit einem Messer auf den Kuchen und belegt ihn mit Brombeeren. Wer mag kann die Beeren noch mit Puderzucker bestäuben. Brombeer KuchenDSC_0137

Viel Spaß beim Nachbacken!

Baileys Kuchen

Nachdem ich Euch letzte Woche irischen Sahnelikör gemacht habe, liegt es nahe, diesen nicht nur eisgekühlt zu trinken, sondern ihn auch in einem Kuchen zu verarbeiten. Daher gibt es in der heutigen Ausgabe von Bake and the City im Rhein-Main ExtraTipp einen leckeren Guglhupf mit irischem Sahnelikör.

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Ihr braucht:

150g Butter

150g Zucker

2 Eier Gr. M

150g Mehl

½ TL Backpulver

½ TL Vanillezucker

100ml irischen Sahnelikör (z.B. Baileys)

2 EL Haselnusskrokant

1 EL Kakaopulver

Kuvertüre oder Kuchenglasur zum Überziehen

1. Die Butter sollte Zimmertemperatur haben, wenn Ihr sie mit dem Zucker und dem Vanillezucker in eine Rührschüssel gebt.

2. Mit dem Handrührgerät schlagt Ihr die Butter-Zucker Mischung schaumig auf.

3. Dann rührt Ihr nacheinander die Eier unter den Teil.

4. Das Mehl mischt Ihr mit dem Backpulver und siebt es in eine weitere Schüssel.

5. Nach und nach gebt Ihr abwechselnd Mehl und Sahnelikör zu der Butter Masse und verarbeitet alles zu einem geschmeidigen Teig.

6. Zuletzt hebt Ihr Haselnusskrokant und Kakaopulver unter.

7. Den Teig füllt Ihr in eine Guglhupf-Form, die Ihr zuvor gebuttert und leicht mit Mehl ausgestäubt habt. Ihr könnt den Kuchen auch in einer Kranzform backen, die Teigmenge ist jedoch für einen Guglhupf von 22cm Durchmesser ausgelegt.

8. Im vorgeheizten Backofen backt Ihr den Kuchen im unteren Drittel bei 175 Grad für etwa 45 Minuten. Sollte der Kuchen zum Ende der Backzeit zu dunkel werden, deckt Ihn mit einem Boden Backpapier ab.

9. Lasst den Kuchen eine gute viertel Stunde in der Form abkühlen bevor Ihr ihn herauslöst und auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lasst.

10. Wenn Ihr mögt könnt Ihr den Guglhupf oder Kranz mit Schokoglasur überziehen und mit Krokant verzieren. Wer in Anbetracht der warmen Temperaturen auf Schoki verzichten will, bestäubt Ihn einfach mit Puderzucker.baileys cake11

 

Marshmallow Sandwich Cake

Einer meiner Lieblings-Shops, American Heritage, wird 10! Wenn das kein Grund zu Feiern ist. Und es gibt einen Geburtstagskuchen-Wettbewerb. Hier könnt Ihr für meinen Geburtstagskuchen abstimmen.

Natürlich möchte ich auch gratulieren, denn die Produkte von American Heritage begleiten mich seit ich blogge und schon länger. Auf meinen Teigportionierer kann und will ich nicht mehr verzichten. Aber auch die anderen Produkte erleichtern das Leben eines Kuchenbäckers in der Backstube ungemein.

Ein Kuchen typisch für Amerika sollte es sein. Wenn ich an die USA denke, kommen mir, nach Peanutbutter, gleich Marshmallows in den Sinn. Warum also nicht was mit Marshmallows backen? Also habe ich einen Marshmallow Sandwich Cake gebacken.

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Für den Kuchen braucht Ihr:

6 Eier

4 EL Wasser

180g Zucker

150g Mehl

70g Gustin Speisestärke

30g Kakao

3 TL Backin Backpulver

Ca. 36 Marshmallows

300g Kuchenglasur

1 Dose Mashmallow Fluff

1. Zunächst backt Ihr den Biskuitboden. Dafür trennt Ihr die Eier. Das Eiweiß schlagt Ihr mit einer Prise Salz fest. Beiseite stellen, bis es benötigt wird.

2. Das Eigelb kurz mit 4 EL Wasser anschlagen und dann den Zucker einrieseln lassen. Alles gut schlagen bis eine helle cremige Masse entstanden ist. Dann rührt Ihr das Kakaopulver unter.

3. Nun hebt Ihr den Eisschnee vorsichtig mit einem Teigschaber unter.

4. Mischt Mehl, Stärke und Backpulver, siebt es über die Eiermasse und hebt die trockenen Zutaten ebenfalls vorsichtig unter.

5. Füllt den Teig in eine mit Springform, deren Boden Ihr mit Backpapier ausgelegt habt.

6. Im vorgeheizten Backofen wird der Kuchen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze auf der mittleren Schiene 30-40 Minuten gebacken. Macht die Stäbchenprobe. Schaut nach 25-30 Minuten mal, ob der Kuchen durch ist, sollte er zu dunkel werden, mit Backpapier abdecken.

7. Lasst den Kuchen vollständig auskühlen. Dann löst Ihr ihn aus der Springform und teilt in einmal längs in der Mitte.MMC018. Schmelzt etwa die Hälfte der Kuchenglasur über dem Wasserbad und streicht die Innenseiten der Hälften mit der Schokolade ein. Wenn diese festgeworden ist, läßt sich das Marshmallow Fluff besser darauf verstreichen.

9. Nun streicht Ihr den Marshmallow Fluff über die Glasur. Marshmallow Fluff ist ein Brotaufstrich aus Marshmallow-Creme. Gibts im gut sortierten Supermarkt, in jedem Fall in den größeren Märkten der bekannten Ketten.

10. Auf die Unterhälfte des Kuchen setzt Ihr nun die Marschmallows auf den Aufstrich.MMC611. Jetzt setzt Ihr die Oberhälfte, die Ihr auch mit Fluff bestrichen habt drauf.MMC812. Zum Schluss schmelzt Ihr die restliche Schokoladenglasur oder Kuvertüre und bestreicht den Kuchen damit.

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Happy Birthday American Heritage und Euch viel Spaß beim Nachbacken!

Information (Dieser Beitrag ist nicht gesponsert):

Den Biskuit habe ich in meiner quadratischen Backform von Kaiser gebacken.

Ein royaler Schokoladenkuchen

Normalerweise erscheint der Bake and the City Beitrag sonntags, parallel zum Erscheinen im ExtraTipp, aber auch wenn dieser Schokoladenkuchen eine der schönsten Schokoladensünden ist, so sollte er den süßen Osterhasen doch nicht die Show stehlen. Das hätten Sie nicht verdient.

Deshalb gibts das Rezept heute:RZT1Wie könnte man sich und seine Lieben wohl schöner verwöhnen als mit einem Traum aus Schokolade? Ein wahrhaft royaler Schokoladenkuchen, der auch als Russischer Zarentraum bekannt ist.

Für diese herrlich schokoladige Sünde braucht Ihr:

250g Zartbitterschokolade mit mindestens 70% Kakaoanteil

125g Butter

6 Eier

250g Zucker

4 EL Mandellikör

60g Mehl

Für den Schokoladenüberzug nehmt Ihr:

100g Vollmilchschokolade

50g Zartbitterschokolade

1. Hackt zunächst die Zartbitterschokolade grob und schmelzt sie zusammen mit der Butter über dem Wasserbad.

2. Trennt die Eier und schlagt das Eiweiß steif.

3. Nun gebt Ihr die Eigelbe zusammen mit dem Zucker in eine Rührschüssel und schlagt sie mit dem Handrührgerät so lange, bis daraus eine cremige Ei-Masse entstanden ist.

4. Unter die Crememasse rührt Ihr nun den den Mandellikör und die geschmolzene Schokoladen-Butter-Mischung.

5. Gebt den Eischnee auf die Masse und siebt das Mehl darüber.

6. Mit Hilfe des Schneebesens hebt Ihr nun Eiweiß und Mehl unter die Masse und füllt den fertigen Teig in eine gefettete Springform, deren Boden Ihr mit Backpapier ausgelegt habt.

7. Im vorgeheizten Backofen muss der Kuchen nun bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für etwa 45 Minuten auf der mittleren Schiene backen.

8. Macht zur Sicherheit, wie immer, die Garprobe. Wenn kein Teig mehr am Holzstäbchen klebt, ist der Kuchen fertig.

9.  Auf einem Kuchenrost lasst Ihr den Kuchen jetzt vollständig erkalten.

10. Wenn der Kuchen vollständig ausgekühlt ist, löst Ihr ihn vorsichtig aus der Springform. Die Schokoladen für den Überzug schmelzt Ihr wieder auf dem Wasserbad und streicht die flüssige Schokolade auf den Kuchen.

11. Schoko-Überzug festwerden lassen und schmecken lassen!RZT6RZT9

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken und viel Freude beim Genießen dieses Schokotraums.

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Ich bin Tobias. Ich backe, lache, lebe und liebe hier. Hier erwarten Dich Kuchen und Gebäck, gutes Essen, Delikatessen, Design und was einen kreativen Mann eben so interessiert. Mehr erfahren...

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